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ADFC Sachsen

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ADFC zum Leipziger Fahrradgate: Die Leipziger Insel-Lösung bei der Fahrradcodierung verhindert Aufklärung von Diebstählen

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen (ADFC) diagnostiziert der sächsischen Polizei mangelndes Problembewusstsein bei der Bekämpfung des Fahrraddiebstahls in Sachsen. Nachdem Verfahren gegen 50 in der Fahrradgate-Affäre Beschuldige eingestellt wurden, seien mehr Fragen offen als zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der sächsischen „Fahrradgate-Affäre“. Auch Fragen zum Leipziger Beharren auf einer Insellösung bei der Codierung von Fahrrädern.

Radweg unter Wasser. Foto: Ralf Julke

ADFC zu MDR-Umfrage: Sachsen braucht viel mehr Tempo beim Radwegebau

Die Bewohner Mitteldeutschlands sind wahrscheinlich auch nicht närrischer als die Bewohner anderer Landesteile. Sie sehen sehr wohl, welche Gefahren mit dem Klimawandel auf sie zukommen. Aber wenn es darum geht, das eigene Verhalten wirklich zu überdenken, weichen auch sie aus. Das belegte einmal mehr die am 28. Oktober veröffentlichte Umfrage des MDR. „Über drei Viertel geben an, die Komplexität des Klimawandels zu verstehen“, stellte dieser fest. Die Umfragewerte strafen diese Aussage Lüge. Das hat Folgen.

Radweg Ende. Foto: Ralf Julke

ADFC ist höchst besorgt: Sachsens Radwegeausbau wird gnadenlos ausgebremst

Schon in den vergangenen fünf Jahren kam der Radwegeausbau in Sachsen nicht wirklich in die Gänge. In Dresden fehlt augenscheinlich der Mut, wirklich das Steuer herumzuwerfen und das Land tatsächlich fit für die Zukunft zu machen. Statt hunderte Kilometer benötigter Radwege zu bauen, kleckert Sachsen jetzt bei nicht einmal 10 Kilometern im Jahr herum, wie eine Landtagsanfrage des Leipziger Landtagsabgeordneten Marco Böhme ergab.

Debatten auf dem Radweg - Sollte es Counter oder Zähler heißen? Foto: Michael Freitag

Was sächsische Bürgerumfragen zeigen: ADFC kritisiert die Radverkehrspolitik des sächsischen Verkehrsministers

In Leipzig engagiert sich die SPD-Fraktion im Stadtrat immer emsiger für bessere Radwege in der Stadt. Leipzig hat enormen Nachholbedarf und braucht dringend mehr Förderung durch den Freistaat. Doch der will ausgerechnet im Doppelhaushalt 2021/2022 die Mittel für den kommunalen Radwegebau kürzen. Der ADFC Sachsen fragt sich wohl zu Recht: Hat die Regierung den Schuss nicht gehört?

Radweg Ende. Foto: Ralf Julke

Streichungen im Doppelhaushalt: ADFC Sachsen fürchtet ein Debakel in der sächsischen Radverkehrspolitik

Der ADFC Sachsen befürchtet Schlimmstes, seit der die Kostenansätze des sächsischen Verkehrsministeriums für den Radwegebau in den Jahren 2021/2022 gelesen hat. Auch in Leipzig wäre das eine Katastrophe, wo der Radnetzausbau gerade aus dem Winterschlaf kommt, nachdem es in den Vorjahren schon kaum Fördergelder vom Land gegeben hat. Doch gerade beim Radwegebau hat der Verkehrsminister radikal gekürzt.

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