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Festjahr #2021JLID

Jüdische Notenspuren – 170 Jahre deutsch-jüdisches Miteinander in Leipzig

Jüdisches Leben in Deutschland reicht zurück bis in das Jahr 321 – Anlass für ein bundesweites Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. In Leipzig allerdings gibt es ein durchgängiges deutsch-jüdisches Miteinander erst seit dem 19. Jahrhundert. Es ist für die Zeit ab etwa 1850, d.h. für die letzten 170 Jahre, möglich, einen Kulturaustausch sichtbar zu machen – mit fruchtbaren Phasen der gegenseitigen Bereicherung und beschämenden Zeiten der Ausgrenzung und Verfolgung.

Broschüre zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ stellt sächsische Akteure und Projekte vor

Rechtzeitig zum Beginn des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erscheint in Zusammenarbeit zwischen dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben, Thomas Feist, und dem Netzwerk Jüdisches Leben e.V. eine Broschüre, die Akteure und Projekte in Sachsen vorstellt.

Ein Bewusstsein schaffen

Vor ein paar Tagen fragte mich eine Freundin, ob ich sie begleiten würde, sie wolle Stolpersteine putzen gehen. Angesichts der gerade stattfindenden Gedenkveranstaltungen bezüglich des Holocaust war ich für das Thema sowieso offen bzw. sensibilisiert, also sagte ich spontan zu. Und fragte mich danach, was ich eigentlich über Stolpersteine weiß.

Neue Online-Werkstattreihe am 7. März: Mit dem jüdischen Kalender

Die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Deutschland ist „im Nationalsozialismus zerstört worden“. Vor 1933 lebten ca. 600.000 jüdische Menschen in Deutschland; in Leipzig allein in den jüdischen Gemeinden (nach Selbstangabe) 20.000 Mitglieder; viele lebten zudem nicht an eine Gemeinde gebunden. 1945 zählte die Jüdische Gemeinde Leipzig 19 Mitglieder; 1950 waren es 314 … im August 1988 noch 35 Mitglieder.

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