8.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Gymnasium

Warum Kinder aus bildungsfernen Familien auch am Gymnasium zurückbleiben

Am Montag, 20. August, haben Leipzigs Statistiker wieder einen neuen „Quartalsbericht“ vorgelegt, die Nummer 2 für 2018. Auf den ersten Blick ist das alles immer nicht so spektakulär. Arbeitslose, Touristen, Hausnummern. Ist das nicht normales Material für die Stadtpolitik? Ist es schon. Aber Statistiker sind wetterfühlige Leute. Sie merken immer recht früh, wo Zahlen irgendwo seltsam aussehen. Welche Wahrheit steckt dahinter?

Ein neues Gymnasium für Schönefeld – Informationsveranstaltung am 20. Oktober

Die SPD-Stadträtin Ingrid Glöckner lädt gemeinsam mit dem SPD Ortsverein Ost/Nordost alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein: Die Informationsveranstaltung findet am 20.10.2016 um 19 Uhr in der Aula der Außenstelle der Schule, Löbauer Straße 46 (Eingang über den Hof), statt. In ganz Leipzig werden derzeit Schulen neu-, aus- und umgebaut. Im Zusammenhang mit einer rasanten Bevölkerungsentwicklung, die vor allem durch den sprunghaften Anstieg der Geburtenrate auf 1,6 Kinder pro Frau und den Zuzug von Schutzsuchenden aus den derzeitigen Krisengebieten zu erklären ist, brach in den letzten Monaten im Bereich der Bildungseinrichtungen ein regelrechter Bauboom aus.

Lehrer-Leben (1): Caipi für die faulen Ferien-Säcke

„Lehrer brauchen Liebe“ titelte das evangelische Magazin Chrismon im Januar. Ist dem so? Warum denn ausgerechnet Lehrer? Sie wissen schon, das sind die hier: vormittags Recht, nachmittags Faulenzia, Ferien bis das Badehandtuch stinkt und ein Arbeitszimmer voller Ordner: Hurra, ich unterrichte morgen zum 135. Mal dieselbe Stunde. Die brauchen mehr Liebe? D i e? Ach, ich weiß nicht. Weniger Vorurteile wären schon gut. Mich muss keiner lieben, aber ich will mich auch nicht für meinen Beruf und dessen Vorzüge rechtfertigen müssen. Es kann ja immerhin jeder Lehrer werden. Und was bedeutet schon Vorzüge? Ich gehe gar nicht so gern baden.

Anteil der Abiturienten erreichte 2014 fast 46 Prozent des entsprechenden Jahrgangs

Da kann die Wirtschaft eigentlich nicht meckern: Die Zahl der Studienberechtigten in Sachsen steigt zwar. Und das hat gute Gründe. Aber nur jeder vierte Abiturient beginnt auch ein Studium. Die klugen Köpfe gehen der Wirtschaft also gar nicht verloren. Aber wer in Sachsen nicht ganz doof ist, der geht aufs Gymnasium. Die Oberschule in der derzeitigen Form ist als Regelschule nicht attraktiv.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -