Artikel zum Schlagwort Hirnforschung

Leipziger Gehirnforschung

Schlaganfall: Was passiert, wenn das System zum zweiten Mal ausfällt?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchlaganfälle treffen die menschliche Persönlichkeit im Zentrum. Und zwar so hart, dass das Gehirn auf Notbetrieb schaltet. Was selbst die Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften verblüfft, die seit einigen Jahren immer genauer erforschen, wie das Gehirn mit solchen Beeinträchtigungen umgeht. Und welche erstaunlichen Wege es findet, wichtige Funktionen am Laufen zu halten. Weiterlesen

UKL-Neurologen veröffentlichen Studie in „BRAIN“

Sprachstörungen nach Schlaganfall: Netzwerke im Gehirn helfen einander, Schaden zu kompensieren

Foto: Stefan Straube / UKL

Für alle LeserIn Leipzig ist in Hochschulen und Forschungsinstituten ein richtiges kleines Forschungs-Cluster zur Funktionsweise unseres Gehirns entstanden. Da wird nicht nur erforscht, wie das "Denken" in unserem Kopf entsteht, sondern auch, wie das Gehirn auf Schädigungen reagiert. Was ja insbesondere auf einem Gebiet sehr wichtig ist: dem Umgang mit den Folgen von Schlaganfällen. Weiterlesen

Leipziger Forscher fanden Zusammenhang zu genetischen Veränderungen in der frühen Menschheitsentwicklung

Die Ursache der Alzheimerschen Erkrankung liegt direkt in der Hirnevolution des Menschen

Foto: Universität Leipzig, Swen Reichhold

Für alle LeserKaum eine Krankheit trifft unser Menschsein so direkt wie die Alzheimer-Erkrankung. Sie zerstört genau das, was uns letztlich von allen Tieren unterscheidet: unsere kognitiven Fähigkeiten. Und deshalb lässt sich auch in Tierexperimenten kaum ein Mittel dagegen finden. Hier hat man es direkt mit genau jenen genetischen Veränderungen zu tun, mit denen der Mensch zu Bewusstsein kam. Das hat Folgen für die Forschung und die Suche nach einem Heilmittel. Weiterlesen

„Die Schäden sind irreparabel“: Kinderärztin Dr. med. Melanie Ahaus über die Krux mit der digitalen Welt

Foto: L-IZ.de

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, ab Freitag, 29. November 2019 im HandelFür FreikäuferAchtung Eltern: Erst ab elf Jahren sollten Kinder ein eigenes Smartphone haben. So empfiehlt es Dr. med. Thomas Fischbach, der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Wenn Kinder nicht lernten, sich selbst sinnvoll zu beschäftigen, könne das „katastrophale Folgen für das Kind haben“. Dr. med. Melanie Ahaus ist Pressesprecherin des Berufsverbandes in Sachsen und ihre Patienten kommen mittlerweile vor allem wegen diffuser Symptome wie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen in ihre Praxis in der Riebeckstraße. Eine mögliche Folge von Schulstress, Freizeitstress und unkontrollierter Mediennutzung. Weiterlesen

Stimulation des Gehirns hilft beim motorischen Lernen

Mach mal Pause! Leipziger Forschung zeigt jetzt, wie wichtig Pausen beim Lernen sind

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFrüher dröhnte es in unseren Ohren: „Lernen! Lernen! Nochmals lernen!“ Die Leute, die das predigten, waren zwar meist selbst keine Geistesgrößen, aber zutiefst überzeugt davon, dass Stoffpauken Menschen bildet. Was nicht der Fall ist. Wir lernen nur, wenn uns Abläufe wirklich bewusst werden. Und dazu müssen wir auch bewusste Pausen machen zwischen den Übungen. Unser Gehirn braucht die Zeit, um sich auf Neues einstellen zu können. Eine nicht ganz unwichtige Studie aus Leipzig. Weiterlesen

Virtuelle Schatzsuche in den Datenbanken des Gehirns

Experiment am Max-Planck-Institut: Das Gehirn kartiert unsere Erinnerungen als eine Landkarte aus Zeit

Foto: MPI CBS/Bellmund

Für alle LeserWie orientiert man sich eigentlich im eigenen Gehirn? Mit der Frage beschäftigt man sich ja spätestens in dem Moment, in dem man verzweifelt nach etwas sucht, von dem man weiß, dass man es vor kurzem noch „gewusst“ hat. Doch eigentlich wissen wir ja nichts. Denken ist zuallererst ein Findevorgang in einer hochkomplexen Matrix, die wir unser Gehirn nennen. Und mit der Frage, wie wir finden, was wir suchen, beschäftigten sich jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Weiterlesen

Das Gehirn unter wissenschaftlicher Beobachtung

Mario Markus nimmt den Leser mit auf die Reise in die moderne Hirnforschung und den Beginn einer künftigen Neurotechnik

Foto: Ralf Julke

Gedichte schreibt er auch, dieser Mario Markus, geboren 1944 in Chile, als Physiker langjährig tätig am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund. Und kaum ist sein Gedichtband „Stiche“ erschienen mit Gedichten auf spanisch und deutsch aus seiner Feder, gibt's gleich das nächste Buch. Diesmal eins, das sich mit dem beschäftigt, was in unserem Gehirn passiert. Weiterlesen