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Housing First

Simone Lang (SPD): Halt geben und nicht wegsehen – Wohnungslosigkeit aktiv angehen

Simone Lang, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Donnerstag zur Förderung des Modellprojekts „Eigene Wohnung“ der Stadt Leipzig durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Knapper Wohnraum vor allem in den großen Städten und steigende Mieten ist eines der Themen, das viele Mieterinnen und Mieter und die Kommunen zunehmend beschäftigt.“

Freistaat Sachsen unterstützt bis Ende 2023 mit 111.000 Euro Modellprojekt „Eigene Wohnung“ der Stadt Leipzig

Der Freistaat Sachsen unterstützt bis Ende 2023 das Modellprojekt „Eigene Wohnung“ der Stadt Leipzig - ein Projekt der Wohnungslosenhilfe nach dem Hilfsansatz „Housing First“. Insgesamt werden 111.000 Euro dafür aus dem Sächsischen Landeshaushalt zur Verfügung gestellt.

Der Stadtrat tagt: Modellprojekt soll Obdachlose in eigenen Wohnraum vermitteln

Wie hilft man Menschen sinnvoll, die obdachlos auf der Straße leben? Mit dem Modellprojekt „Eigene Wohnung“ möchte die Stadt insbesondere obdachlose Personen mit multiplen Problemlagen erreichen. Dazu gehören auch suchtkranke und psychisch kranke Personen. Teilnehmende müssen keine Abstinenz oder Therapiebereitschaft vorweisen. Personen, die besonders stark ausgegrenzt sind und mit anderen bestehenden Hilfeangeboten weniger gut erreicht werden, sollen bevorzugt in das Projekt aufgenommen werden. Der Stadtrat gab dem Vorhaben am Mittwoch grünes Licht.

Hilfe für Wohnungslose in Sachsen – Bündnisgrüne: Paradigmenwechsel durch „Housing first“

Der Ausschuss für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Sächsischen Landtages hat in seiner gestrigen Sitzung für den Antrag „Wohnungslosen in Sachsen helfen!W“ der Koalitionsfraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen und SPD eine Empfehlung zur Zustimmung durch das Plenum abgegeben.

Housing First wird in Leipzig angeboten

Auf Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird nach 2,5 Jahren das Angebot von ‚Housing First‘ eingerichtet. Im Rahmen der von unserer Fraktion initiierten Wohnungslosen-Konferenz hatten wir unterstützende Hinweise zu diesem Ansatz aufgegriffen und beim wohnungspolitischen Konzept beantragt. Der Stadtrat gab daraufhin den Auftrag an die Stadtverwaltung, den neuartigen Weg der Hilfe für Wohnungslose zu gehen.

Modellprojekt „Eigene Wohnung“ für obdachlose Personen

Eine eigene Wohnung ist das oberste Ziel der Hilfen für wohnungslose Menschen in Leipzig. Bezahlbare Wohnungen sind in Leipzig aber inzwischen knapp. Daher soll ab dem Sommer der Ansatz „Housing First“ erprobt werden – mit dem Modellprojekt „Eigene Wohnung“. Dies wurde in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian auf den Weg gebracht. Jetzt muss noch der Stadtrat zustimmen.

Initiativkreis: Menschen.Würdig. fordert sebstbestimmtes Wohnen statt neuer Sammelunterkünfte

Im Leipziger Stadtrat soll am 23.03.2016 über zwei Bauprojekte für Unterkünfte für Geflüchtete entschieden werden. Auf dem Grundstück „Prager Dreieck“ sollen mindestens 364 und in der Diezmannstraße 12 zirka 500 Geflüchtete in Neubauten untergebracht werden. Insgesamt kosten die Vorhaben die Stadt 6,7 plus mindestens 8,3 Millionen Euro.

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