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Tag: 18. März 2016

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Amtsgericht Leipzig. Foto: Martin Schöler

Prozessauftakt wegen Körperverletzung durch Legida-Teilnehmer bringt keine Erkenntnisse

Was geschah am 30. Januar 2015 am Rande einer Legida-Kundgebung auf dem Augustusplatz? Am Amtsgericht Leipzig saßen heute zwei mutmaßliche Teilnehmer auf der Anklagebank, die Gegendemonstranten eine Fahne entrissen und körperlich angegriffen haben sollen. Viele Erkenntnisse brachte der Termin jedoch nicht: Die Angeklagten schwiegen, ein Geschädigter fehlte und die geladenen Polizisten konnten sich kaum noch erinnern.

Als Linienband-Keramik bezeichnet man frühsteinzeitliche Keramik (5500 - 4500 v. C.) mit Verzierungen. Foto: Matthias Weidemann

Steinzeitbrunnen- und Dörfer im Tagebau Schleenhain entdeckt

Will man heute einen Baum fällen, fährt man in den nächsten Baumarkt und kauft sich eine Kettensäge. Die Menschen der Jungsteinzeit hatten es da nicht so einfach. Umso erstaunlicher ist, dass sie mit einfachen Steinwerkzeugen bis zu einem Meter dicke Eichen fällten und komplizierte Holzkonstruktionen bauten. Zum Beispiel Holzbrunnen.

+++Fällt aus+++Pop aus Köln: JURI im Beard Brothers

+++Die Tour muss wegen Krankheit leider ausfallen!+++„Eine Perle – ein echtes Juwel“ das sagte bereits Max Herre über Sänger Juri Rother bei The Voice of Germany. Gitarrist Pierre Pihl wurde durch ein Video, in dem er gleichzeitig drei Gitarren spielt, zum Internet-Phänomen. Zusammen schufen sie ein vielschichtiges Popalbum, das sie in Leipzig vorstellen wollen.

+++Fällt aus!++Leipzig-Legende auf Tour: Die Art im E35

+++Das Bauordnungsamt hat untersagt, weiter Musikveranstaltungen im E 35 durchzuführen+++Die Art gehört zum Standard der deutschen Rockmusikszene. 1986 gegründet, gehörte die Leipziger Formation zu „Den anderen Bands“, jenseits der staatlich erlaubten Popkultur in der DDR. Die wilde Punkband ist inzwischen eine gestandene Indie-Pop-Kapelle geworden, die im März zum zweiten Teil ihrer XXX-Tour aufbricht. In Leipzig gibt sie im E35-Klub ein Konzert.

bubales, Foto: N. Rentzsch/S. Tulgan

Die schlaue Esther: Puppentheater im Ariowitsch-Haus am 20. März

Das jüdische Puppentheater „bubales“ (Berlin) ist am Sonntag, den 20. März, 15:00 Uhr, zu Gast im Saal des Ariowitsch-Hauses. Mit frechen Stoffpuppen, einer ungewöhnlichen Theaterbühne und coolen Songs führen die „bubales“ in die bunte Welt des jüdischen Feiertages „Purim“ ein. Und sie sind nicht nur für jüdische Kinder ein spannendes Erlebnis, alle Kinder haben hier ihren Spaß und lernen (eine) andere Kultur(en) kennen. Gelacht wird hier vom Anfang bis zum Ende und das Alter des Publikums fängt mit sechs Jahren an und kann bis 120 gehen. Das Theaterstück ist so konzipiert, dass auch Erwachsene gerne zu den Vorführungen gehen.

Faulenzen im Zoo ja, posieren im Zirkus nein. Seebär im Leipziger Zoologischen Garten. Foto: Sebastian Beyer

Nach Stadtratsbeschluss in Leipzig: Auch der Bundesrat votiert erneut gegen Wildtiere im Zirkus

Erst am 24. Februar 2016 hatte der Stadtrat in Leipzig nach einer Petition und letztlich auf Antrag der SPD-Fraktion den Beschluss gefasst, zukünftig Zirkusunternehmen keine kommunalen Flächen mehr zu vermieten, wenn diese Wildtiere zur Schau stellen. Nun kam heute eine erneute „Antwort“ vom Bundesrat, welcher seit 2003 versucht, ein generelleres bundesweites Verbot auf den Weg zu bringen.

Das LEAG-Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Aktionsbündnis Ende Gelände fordert Vattenfall auf, den Kohleausstieg selbst zu meistern

Ob der Rückzug von zwei potentiellen Käufern der Lausitzer Braunkohlesparte des Energiekonzerns Vattenfall tatsächlich nur ein Erfolg der Kampagne „Wir sind das Investitionsrisiko“ des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“ ist, darf bezweifelt werden. Denn rechnen können auch die Bieter. Es hat ein ganz anderes Gewicht, wenn sie sagen: Kohle rechnet sich nicht mehr. Aber dringt das auch in Dresden und Potsdam durch?

Leidenschaften, Träume, Verwirrungen: Annelies Bindley und Özgür Tuncay. Foto: Oper Leipzig, IdaZenna

„Carmen“-Ballett in der Musikalischen Komödie

Ein Krimi aus Sevilla, Tanz, Temperament, Leidenschaften, Gier, Hass, Verachtung und Mord, mit Zigeunern, Schmugglern und Geschäftemachern – doch nein, man bekommt in der Musikalischen Komödie eine andere „Carmen“ zu sehen, als dass mit aktuellen Zeitbezügen per Video beinahe wie in Live-Übertragungen das Publikum zur Diskussion über Globalisierung, Völkerwanderung und Freiheitskampf angestachelt werden sollte. Denn das kann man so oder ähnlich mit beinahe jedem Theaterstück anzetteln.

Mit Leihbooten an der Schleuse Connewitz. Foto: Ralf Julke

Kann es sein, dass Leipzigs Bootsverleiher ihr Geschäft seit 2011 schon illegal betreiben?

Es ist nicht das erste Mal, dass der grüne Landtagsabgeordnete Wolfram Günther die Regierung fragt und eine Antwort bekommt, die ihn erst mal stutzen lässt. Nicht weil Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) etwas Falsches geantwortet hätte, sondern weil dessen Antwort ein gewaltiges Loch im Raum Leipzig sichtbar macht: ein großes Genehmigungsloch in Sachen Bootsverleihe. Denn die Verleiher sind augenscheinlich seit fünf Jahren ohne Genehmigung tätig.

Blick über das brachliegende Gelände von Südosten. Foto: Ralf Julke

Leipzigs Grüne beantragen sofortige Einleitung einer städtebaulichen Entwicklung auf dem einstigen Bahngelände

Erst waren es CDU-Fraktion und SPD-Fraktion, die vorpreschten. Im Januar 2016 haben sie für das Plangebiet „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße/Delitzscher Straße“ die Aufstellung eines Bebauungsplanes beantragt. Kein Monat verging und die Stadtverwaltung teilte mit, dass die Beschlussvorlage zur Aufstellung eines Bebauungsplanes umgehend vorbereitet wird. Schon zur nächsten Ratsversammlung am 23. März könnte der Stadtrat die Aufstellung beschließen.

Straßenbau - hier bei der Verlegung der B176. Archivfoto: Matthias Weidemann

Sachsen hat den Zeitenwechsel beim Bundesverkehrswegeplan noch immer nicht realisiert

Die FDP regiert in Sachsen zwar nicht mehr mit, findet es aber unmöglich, was der SPD-Nachfolger im Amt des Verkehrsministers, das vorher FDP-Mann Sven Morlok bekleidete, bei der ganzen Anmelderei für den Bundesverkehrswegeplan zustande bekommt. „Der jetzt vorgelegte Bundesverkehrswegeplan ist eine riesige Enttäuschung für Sachsen. Zentrale Schienenprojekte werden bis 2030 nicht realisiert, der Straßenbau kommt an wichtigen Stellen zum Erliegen“, poltert Holger Zastrow von der Seitenlinie.

Meyer, Lehmann, Schulze: Das Sportfest. Foto: Ralf Julke

Gehört die Welt tatsächlich nur den Usain Bolts und den anderen „Sieger-Typen“?

Aus dem Kindergartenalter sind sie raus, die wilden Zwerge, die das Autorentrio Meyer/Lehmann/Schulze für eine ganz besondere Serie im Klett Kinderbuch ersonnen hat. Oder dem Leben abgeguckt. Wer heutzutage Kinderbücher macht, muss ja die Zwerge nur beobachten und erlebt sie da manchmal in nur zu berechtigter Opposition zu dem, was Erwachsene so denken. Das hört auch in den ersten Schuljahren nicht auf.

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