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Schottergärten

Nach der Schottergärten-Diskussion: Leipziger Freiflächengestaltungssatzung könnte im März 2022 fertig sein

Gerade in den drei Hitzesommern 2018 bis 2020 machten auch die Leipziger Schottergärten Furore, jene scheinbar so einfach zu pflegenden Vorgartengestaltungen, die fast nur aus Stein und Beton bestehen, so gut wie keinen Grünbewuchs aufweisen und entsprechend auch tote Räume für Tiere und Insekten sind. Dass das weder mit der Leipziger Vorgartensatzung vereinbar ist noch mit Klima- und Artenschutz, war schnell klar. Da brauche es eine richtige Grünsatzung für die Stadt, beantragte daraufhin die Linksfraktion im Stadtrat.

Klimaschädliche Schottergärten: Linksfraktion startet Versuch zu einer Änderung des sächsischen Naturschutzgesetzes

Es ist nicht nur in Leipzig ein Problem, dass Eigenheimbesitzer ihre Gärten vorm Haus in eine Stein- und Schotterwüste verwandeln. Das widerspricht zwar der Leipziger Vorgartensatzung. Aber das Sächsische Naturschutzgesetz benennt diese Verwüstung der Umwelt noch nicht explizit. Das soll sich ändern und die Linksfraktion im Sächsischen Landtag hofft, dass die Regierungskoalition ihren Vorstoß zu den Schottergärten diesmal nicht abbügelt.

Antonia Mertsching (Linke): Bunte Vielfalt statt toter Steinwüsten

Nach einer Studie im Auftrag des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. im Rahmen seiner Initiative „Rettet den Vorgarten“ sind rund 15% der Vorgärten in Deutschland größtenteils versiegelt, mit steigender Tendenz. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat die Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag einen Antrag zur Änderung des Sächsischen Naturschutzgesetzes eingebracht und setzt damit ein deutliches Zeichen für mehr Artenvielfalt und Klimaanpassung.

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