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Schwarwels Fenster zur Welt: Netze

Satire!
Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat
Oben, unten, meine, Deine. Ja wem gehört denn nun was? Wem ist das Elektron zu Diensten? Wär ja schön gewesen, wenn irgendjemand verstanden hätte, dass große Energieversorger vor allem eines wollen. Nichts abgeben vom Profit und die Altlasten dahin kippen, wo Onkel Frieder seinen Garten geplant hat. Verständlich – wenn man bedenkt, dass sie Quartalsdresche bekommen für fehlende Schlafsandumsätze im Atombereich und bei wirklich neuen Ideen der Energiegewinnung so flexibel sind, wie ein vom Himmel fallender Amboss.

Deshalb schrauben wir lieber „Trassen“ durchs Land (was für ein Begriff aus dem ehemaligen Sibirieneinsatz ostzonaler Aufbauhelfer in Russland), als dass wir das Wort „dezentral“ wirklich unters Elektronenmikroskop legen. Man stelle sich vor – es ist möglich, in der Kombination aus Wind, Sonne und Wasser einen gehörigen Anteil unserer Rechner am Laufen zu halten.

Denn auch im Winter scheint die Sonne – auch wenn genau die gleichen Menschen, denen man einst die Mondfinsternis als Mensch gemacht verkaufen konnte, eben dies nicht glauben. Und Wasser neigt schwer dazu, auch unter den Eisschollen auf den Flüssen zu fließen – ja auf den Meeren auch. Und eine Kuh kommt nicht in den Propeller eines Windrades, nur weil sie übers Fliegen sinniert. Dann hätten wir da noch Erdwärme, Solardächer in den Großstädten auf zumindest kommunalen Gebäuden und Pumpspeicher. Oder eben, weil niemand gern im Kalten sitzt, Kraft-Wärme-Kopplung, Gezeitenkraftwerke und Leichtlaufturbinen (werden gerade in Sachsen für knapp 14.000 Euro für den Vorgarten angeboten).

Sogar entsprechend lange Leitungen unter der Erde wirken wie Spulen – lägen sie im Kreis. Dann stünde man sogar wieder fest auf dem Boden, weil der entstehende Magnetismus einen am Abheben hindern würde.

Stattdessen bauen wir lieber weiter Wäscheleinen und hoffen schwer darauf, dass ein paar Meter davon uns gehören werden. Schöner kann man schwarz-gelbe Dummheit und fehlenden Innovationsgeist nicht umschreiben, als mit dem Wort „Energiewende“. Man weiß ja, was bei der letzten Wende geschah. Da gehörte am Schluss auch Wenigen alles und Vielen nix.

So gehört sich das. So funktioniert das Netz.



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Wechseljahre? - Der Buchbesprechung 2. Teil: Die Frau als zu therapierendes Wesen

Sabine Hamm, Ursula Meiners: Wechseljahre: Abschied und Neubeginn.
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