Wie das Sächsische Sozialministerium mitteilte, gehen die Impfzentren im Freistaat ab 1. Juni in den Sommerbetrieb. Derweil startete heute die Bürgerbeteiligung für das Radwegekonzept der Stadt Leipzig und die Polizei Dresden ermittelt gegen randalierende Dynamo Dresden-Fans. Außerdem: Das Bundeskriminalamt teilte heute mit, dass derzeit 58 Kinder im Freistaat vermisst werden. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 25. Mai 2022, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Impfzentren im Sommerbetrieb

Die sächsischen Impfzentren gehen ab 1. Juni bis September in den Sommerbetrieb. Das teilte das Sächsische Sozialministerium heute mit. Das bedeutet konkret, dass sich die Zahl der Impfzentren von aktuell 25 dann auf 13 Stellen reduziert. Dabei bleibt eine durchgängige Basisstruktur mit einer staatlichen Impfstelle je Landkreis und Kreisfreier Stadt erhalten.

Die 13 staatlichen Standorte werden ab Juni bei vier Öffnungstagen am Netz sein. Sie verfügen allesamt über eine gute Verkehrsanbindung und sind so konzipiert, dass für den Herbstbetrieb von Oktober bis Dezember das Personal verdoppelt werden kann.

Bürgerbeteiligung für Radwegekonzept

Während die Stadt versucht, mit neuen Radwegen einen Kompromiss zwischen Auto- und Radfahrer/-innen zu schaffen, kritisieren sowohl die KfZ-Besitzer/-innen als auch Unternehmen und Radler/-innen unter anderem den neuen grünen Radfahrstreifen am Dittrichring.

Nun solle das Radwegekonzept weiterentwickelt werden. Die Stadt Leipzig ermutigt jetzt alle Leipziger/-innen dazu, sich mit Vorschlägen einzubringen. Die Auftaktveranstaltung für die Bürgerbeteiligung fand an diesem Mittwochnachmittag, 25. Mai, online statt. Als Gäste waren Baubürgermeister Thomas Dienberg, Michael Jana, Amtsleiter des Verkehrs- und Tiefbauamts sowie der Radverkehrsbeauftragte Christoph Waack geladen.

2023 soll dem Stadtrat ein erstes Konzept des neuen Radverkehrsentwicklungsplans vorgelegt werden.

Ermittlungen gegen Dynamo-Fans

Nach der Heimniederlage von Dynamo Dresden gegen 1. FC Kaiserslautern am gestrigen Dienstag, 24. Mai, ermittelt die Polizei gegen etwa 30 randalierende Dynamo-Fans wegen Landfriedensbruchs. Wie die Polizeidirektion Dresden heute mitteilte, hatten sich die Beschuldigten am Dienstagabend widerrechtlich Zugang zum Stadiongebäude verschafft, wobei zwei Ordnungskräfte verletzt wurden. Außerdem kam es zu Steinwürfen auf einen der Shuttlebusse für die FCK-Fans. Es wurde keiner verletzt, weshalb nur Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet wurden.

58 Kinder in Sachsen vermisst

Im Freistaat sind derzeit 58 Kinder als vermisst gemeldet, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) nun mit. Bundesweit wird demnach nach 1.609 vermissten unter 14-Jährigen gefahndet. In den Fällen seien neben dauerhaft Vermissten auch Kindesentziehungen und unbegleitete Flüchtlingskinder erfasst, die aus ihren Unterkünften verschwunden seien, so das BKA.

Nach BKA-Angaben wurden in den vergangenen Jahren durchschnittlich etwa 15.700 Kinder und Jugendliche im Jahresverlauf als vermisst gemeldet. Die Aufklärungsquote liege bei etwa 97 Prozent.

Fahrrad- und Spielstraßen im Leipziger Osten und 300 neue Wohnungen im Leipziger Süden

Worüber die LZ heute berichtet hat: Am 24. Mai fand im Kabarett Sanftwut etwas statt, was es seit zwei Jahren nicht mehr gegeben hatte: Die Lene-Voigt-Gesellschaft hatte endlich wieder einladen können, und zwar zum Vortragswettbewerb „Gaggaudebbchen“. Am 27. Mai stellt sich dann der Superblocks Leipzig e.V. im Leipziger Osten vor. Ihre Idee: Das Gründerzeitquartier um die Eisenbahnstraße wird in ein grün-blaues Netz fußgängerfreundlicher öffentlicher Räume mit Fahrrad- und Spielstraßen verwandelt.

Außerdem gibt es weiterhin News von der ereignisreichen Stadtratssitzung vergangene Woche: über die Schaffung einer Diensthundestaffel, fehlendes Kontrollpersonal für das Parkchaos am Sportforum und über die Bestrebungen der sächsischen Regierung auch die Stadt Leipzig für den Flughafenausbau zu gewinnen.

Was außerdem wichtig war: Die BUWOG Bauträger GmbH erwirbt nun ein Grundstück zwischen der Straße des 9. November und dem Grillensee in Naunhof südöstlich von Leipzig. Auf dem Grundstück plant die BUWOG die Errichtung von rund 300 Eigentumswohnungen mit 2 bis 5 Zimmern. Im Hauptfokus stehen dabei alters- und familiengerechte Wohnungen. Die Realisierung erfolgt in drei Bauabschnitten ab voraussichtlich 2024. Die Gesamtfertigstellung ist für 2027 geplant.

- Anzeige -

Empfohlen auf LZ

So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar