Nach Vandalismusschäden nimmt der Zugverkehr zwischen Grimma und Döbeln wieder seinen Betrieb auf. Und: Die kommenden Tage könnten wettertechnisch auch im Osten kalt und turbulent werden, Vorsorge scheint angebracht. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

RB 110: Zugverkehr rollt wieder an

Die Züge auf der Strecke zwischen Grimma und Döbeln nehmen ihren Betrieb am heutigen Abend wieder auf: Dies berichtet die Leipziger Volkszeitung. Zuvor hatte Vandalismus an den Gleisen zu in der Nacht zum Mittwoch offenbar zu einer Störung des Verkehrs geführt.

Laut Mitteldeutscher Regiobahn sollen unbekannte Personen auf Sicherungstechnik eingewirkt und möglicherweise Kabel entwendet haben. Die Folge war unter anderem ein Ausfall von Sicherungstechnik und Signalübermittlung. Zugverbindungen fielen weg und wurden durch Schienenersatzverkehr kompensiert.

Nun sind die Reparaturarbeiten offenbar beendet.

Tief Elli erreicht Deutschland: Warnung vor heftigem Winterwetter-Mix aus Schnee, Sturm und Kälte

Wie lange sich diese Lage entspannt, ist freilich eine andere Frage: Aktuell kursiert eine brisante Wetterwarnung für die kommenden Tage. Demzufolge könnte bereits ab morgen eine Mischung aus starkem Temperaturabfall, Schnee und Sturm die Bundesrepublik erreichen. Sogar von einem Bombenzyklon ist die Rede.

Ab Freitag drohe demnach auch dem Osten Deutschlands ein Mix von strenger Kälte, Schneefall und starkem Wind, was wohl auch wieder mehr als nur erhebliche Verkehrseinschränkungen mit sich brächte.

„Schuld“ an der Lage trägt ein Sturmtief namens „Elli“, das Ende dieser Woche den Prognosen nach über die Bundesrepublik hinwegziehen wird. Die Vorhersage aller Details ist zweifelsfrei nicht möglich – doch am explosiven Mix in der Wetterküche bestehen offenbar keine Zweifel. Umso wichtiger, sich im Rahmen der Möglichkeiten vorzubereiten.

Immerhin: Den Vorhersagen nach könnte sich die Situation ab Sonntag wieder beruhigen.

Zum Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes für Sachsen.

Worüber die LZ heute berichtet hat:

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Was sonst noch wichtig war:

In Dresden wurde ein mutmaßlicher Wiederholungs-Straftäter (16) in U-Haft genommen.

Die Rentenkommission der Bundesregierung nahm ihre Arbeit auf. Zudem wurde wenige Tage nach der umstrittenen US-Aktion gegen Venezuela und der Gefangennahme von Machthaber Nicolás Maduro sowie dessen Frau vorsichtige Kritik geäußert.

Während das Schlimmste womöglich noch auf uns zurollt, hat das Winterwetter Teile Europas schon jetzt im Griff.

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