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„Gegenwarten/Presences“: Seit Mitte August ist Chemnitz eine Kunststadt

Unsere Wahrnehmung auf Chemnitz ist doch die: Industriestadt, DDR-Neubaugebiete und der „Nischel“, der der Stadt in DDR-Zeiten den Namen gab – Karl-Marx-Stadt. Hoch oben neben der Stadt erhebt sich die rote Burg des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck, in der Stadt selbst liegt das Kaßberg-Gefängnis. Von dort wurden inhaftierte Ausreisewillige von der BRD freigekauft. Besonders hier hat das 20. Jahrhundert seine Wunden geschlagen.

Barbara Wege: „Fluss I“ (Detail) aus der Serie „Landscapes if life“, 2020, Tuschestift, Bleistift, Buntstift, Aquarellfarbe auf Bütten, 78 cm x 106 cm. Foto: Barbara Wege
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In Naumburg gibt es ab dem 12. September gleich drei Ausstellungen zu Max Klinger zu sehen

Vor 100 Jahren starb der berühmte Leipziger Künstler Max Klinger. Aber das war nicht nur dem Museum der bildenden Künste eine Ausstellung wert. Denn seinen Lebensmittelpunkt hatte Klinger zuletzt in Großjena bei Naumburg. Und dort werden am 12. September sozusagen die anderen Klinger-Ausstellungen eröffnet: Sie zeigen einerseits einen Grafikzyklus des Künstlers und zum anderen die Wirkung des Hochberühmten auf Künstler/-innen der Gegenwart.

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Leipzigs Maschinenzeitalter als Ausstellung: Wie die Industrialisierung eine Stadt umkrempelte

Ab September bis Anfang März blickt das Stadtgeschichtliche Museum in einen Abschnitt in Leipzigs Historie, der die Stadt bis heute nachprägt; das Industriezeitalter. Noch heute stehen viele alte Fabrikgebäude, diskutieren engagierte Menschen über den Erhalt von Architektur aus der Gründerzeit. Wie aus einer betulichen Handelsstadt mit Spreewaldflair Anfang des 19. Jahrhunderts eine mit einem dichten Netz aus Kanalisation, Straßen, Schienen und dichtem Bestand aus qualmenden Schloten umgekrempelt wurde, und auch wie dieses Bild Ende 1989 begann, sich zumindest teilweise aufzulösen, beleuchtet die aktuelle Ausstellung „WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen“.

Die Leipziger Buntgarnwerke (Ausschnitt). Foto: Jörg Dietrich / Panoramastreetline
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Ab Mittwoch sieht man im Leipziger Hauptbahnhof Industriearchitektur einmal so, wie sie sonst kein Fotograf sieht

Wir leben noch im „Jahr der Industriekultur“, auch wenn manche Veranstaltungen, die zum Besuch der eindrucksvollen Industriebauten aus der Vergangenheit eingeladen hätten, wegen Corona ausgefallen sind. Aber einen besonders eindrucksvollen Blick auf alte Industriearchitektur kann man ab Mittwoch, 2. September, in den Hauptbahnhof Promenaden werfen. Einen, den so nicht mal die damaligen Architekten hatten.

Einladungsflyer für „Fragile Wirklichkeiten“.
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Fragile Wirklichkeiten: Studierende der HGB zeigen vier Tage lang ihre Kunstprojekte im öffentlichen Raum und digital

Auch die Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) tauchen so langsam wieder aus der Corona-Stille auf, auch wenn sie sich zu Recht die Frage stellen: Wir kann man in solchen Zeiten eigentlich noch neue Kunst präsentieren und die Leute dazu bringen, sie auch wahrzunehmen? Die „Klasse Intermedia“ wagt jetzt ein ganz neues Projekt: Sie geht raus in den Stadtraum. Und die Vernissage für ihre stadtweite Installation „Fragile Wirklichkeiten“ ist am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr.

Aus der Ausstellung „30 Jahre Mauerfall“. Foto: Mahmoud Dabdoub
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Info-Zentrum in der Georg-Schumann-Straße zeigt ab 28. August „30 Jahre Mauerfall“ von Mahmoud Dabdoub

Mahmoud Dabdoub ist einer der aufmerksamsten Leipziger Fotografen der Gegenwart. Und auch 1989 und 1990 hat er fotografiert, war an vielen der Schauplätze der damaligen Zeit dabei und hat Fotos gemacht, die die Zeit auf den Punkt bringen. Schon 2019 zeigte er eine beeindruckende Ausstellung zur „Nacht der Kunst“ auf der Georg-Schumann-Straße. Und auch in diesem Jahr wird es eine geben.

Immersion "Boomtown". Foto: Luca Migliore, Kunstkraftwerk Leipzig
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Das Kunstkraftwerk zeigt im September die historische Boomtown Leipzig in einer Bilderflut

Das Jahr der Industriekultur wurde ja von den Auswirkungen der Corona-Pandemie fast völlig aus der Wahrnehmung gepustet. Statt emsig alte Industriebauten zu besichtigen, sitzen die Sachsen im Homeoffice oder am Tagebausee. Aber so ganz abgehakt ist das Ganze noch nicht. Das Kunstkraftwerk in der Saalfelder Straße bereitet gerade seine nächste große Show vor. Und die widmet sich dem Leipzig der Boom-Zeit, jener Zeit, als die Stadt zur Industriemetropole wurde.

Blick in die Ausstellung "We Are Millions #Free Julian Assange". Foto: Courage Foundation
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We Are Millions #Free Julian Assange: Solidaritätsausstellung in der Galerie KuB

Seit dem 1. August ist in der Galerie KuB in der Kantstraße 18 eine Fotoausstellung zum Thema Julian Assange und Pressefreiheit zu sehen, entstanden in Zusammenarbeit von DiEM25 und der Courage Foundation. Wie bereits in anderen europäischen Städten wie Bergen, Berlin, Kopenhagen zuvor, soll auf die mögliche Auslieferung Julian Assanges an die USA aufmerksam gemacht werden.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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