Mehr Schwimmhallen, bewachte Wasserflächen und Förderung von Nichtschwimmern

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, seit 20. Dezember im HandelJe näher der Jahreswechsel rückt, umso präsenter werden die Wünsche und Träume für das Jahr 2020 – auch für mich als gebürtige Leipzigerin. Nach einem sportlich erfolgreichem Jahr 2019 möchte ich im kommenden Jahr gerne weiterhin meinen Extremsport, das Eisschwimmen, betreiben und hierbei an die vergangenen Erfolge – Weltrekordhalterin und zweifache Weltmeisterin – anknüpfen.
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Gerne möchte ich meine erkämpften Titel und Rekorde verteidigen und nach Möglichkeit sogar weiterhin ausbauen. Aktuell bereite ich mich deshalb aktiv auf meine nächste Eisschwimmsaison vor. Direkt nach dem Jahreswechsel starte ich wie vor einem Jahr in Veitsbronn zu den Ice Swimming Aqua Sphere German Open. Im Anschluss geht es weiter zu der Winterschwimm-WM in Bled (Slowenien).

Zu den Weihnachtsfeiertagen – zwischen Gänsekeule, Rotkraut und Klößen – liegt demnach der Fokus beim Eisschwimmen, und daher darf es ruhig etwas winterlich werden. Über eine Wassertemperatur von unter 5 Grad Celsius freue ich mich dabei sehr, denn das sind die besten Trainingsbedingungen für einen Eisschwimmer. Während sich die meisten Menschen zunehmend dicker einmummeln, gehe ich regelmäßig nur mit einem Badeanzug bekleidet ins eisige Nass.

Ein solcher Extremsport ist jedoch nur mit sehr viel Vorbereitung und Unterstützung möglich. Dankbar bin ich vor allem den Ärzten, freiwilligen Helfern und Rettungsschwimmern, die diese Wettkämpfe überhaupt erst ermöglichen. Dank gilt auch meinem Heimatverein, dem SSV Leutzsch, und insbesondere meinen Schwimmkollegen/-innen im warmen wie auch im kalten Wasser. Den größten Dank jedoch verdient sich meine Familie: meine Eltern, meine zwei Brüder und mein Freund Martin. Sie investieren sehr viel ihrer Zeit, um mich bei meinem Extremsport, sowohl im Training, als auch im Wettkampf zu unterstützen.

Das Titelblatt der letzten LZ für 2019. Leipziger Träume zum Jahresschluss. Foto: Screen LZ

Das Titelblatt der letzten LZ für 2019. Leipziger Träume zum Jahresschluss. Foto: Screen LZ

Aber auch ich möchte gerne eine Bereicherung für andere Menschen sein. In meiner Tätigkeit als gelernte Physiotherapeutin zeige ich regelmäßig jungen und älteren Menschen einen Weg zur Genesung auf und erfahre dabei viel Menschlichkeit von meinen Patienten. Um hier noch professioneller zu agieren, habe ich nach meinem Bachelorabschluss in „Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ nun das Masterstudium „Sportwissenschaften – Prävention und Rehabilitation“ aufgenommen.

Im nächsten Jahr möchte ich weiterhin an meiner beruflichen und sportlichen Karriere arbeiten. Seit vielen Jahren nutzen meine Patienten, Freunde, Bekannte, Kommilitonen und natürlich ich die Wasserflächen – Schwimmhallen, Freibäder und Seen – in Leipzig. Hier wünsche ich mir von der Stadt Leipzig noch mehr öffentliche Schwimmhallen, bewachte Wasserflächen und eine intensivere Förderung von Nichtschwimmern. Dem negativen Trend von Badeunfällen mit ungeübten Schwimmern muss entgegengewirkt werden!

Allen Leipzigern/-innen und ihren Familien wünsche ich besinnliche und erholsame Weihnachten im Kreise ihrer Familien und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020. Verbunden mit viel Gesundheit, wünsche ich allen viel Kraft und Durchhaltevermögen beim Verwirklichen der persönlichen Träume.

Die neue Leipziger Zeitung ist da: Wenn Leipziger/-innen träumen

Die LVZ und ihre Fliegerbombe

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