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Freitag, der 27. November 2020: Corona-Verharmlosung im Erzgebirge

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    Ein Bürgermeister im Erzgebirge vertritt die Auffassung, dass die „allermeisten“ Corona-Erkrankten keine Symptome hätten. Vielleicht erklärt das die „Spitzenposition“ des Erzgebirges in Sachsen. Außerdem: Die IG Fortuna hat den Zuschlag beim „Kino der Jugend“ erhalten und Michael Ballweg antwortet auf unsere Fragen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 27. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Sachsen bekommt das Coronavirus weiterhin nicht in den Griff. Heute gab es im Vergleich zu gestern rund 2.800 Fälle mehr – das ist eine Zahl, die es kürzlich noch über einen Zeitraum von drei Tagen – von Freitag bis Montag – gab. Vom Sommer ganz zu schweigen, als mehrere Monate vergingen, ohne solche Zahlen insgesamt zu erreichen.

    Eine Erklärung dafür, warum Sachsen aktuell im bundesweiten Vergleich ganz vorn liegt, könnte Marcel Schmidt liefern. Der Bürgermeister von Stollberg verknüpfte die Information über die Absage des Weihnachtsmarktes mit Behauptungen wie: Bei den „allermeisten“ Infektionen gebe es nicht mal Symptome. Auch der Vergleich mit einer normalen Grippewelle darf darin nicht fehlen. Das Erzgebirge liegt mit einer Inzidenz von 388 aktuell übrigens auf Platz 1 in Sachsen.

    Verfassungsschutz bei Linken und Grünen fleißig

    Neben der Coronakrise war es heute mal wieder der sächsische Verfassungsschutz, der es in die Schlagzeilen schaffte. Der MDR berichtete heute darüber, dass die Behörde einen sehr genauen Blick auf Aktivitäten von Landtagsabgeordneten der Linken und Grünen wirft.

    Neuigkeiten gibt es auch vom Kino der Jugend: Die Initiative IG Fortuna soll wie erwartet ein Erbbaurecht erhalten. Laut Mitteilung der Stadt hat die Jury einstimmig für die IG und gegen eine zweite Bewerbergruppe gestimmt. Sie lobte unter anderem „eine starke soziokulturelle Ausrichtung, ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung und einen ausgeprägten Stadtteilbezug“.

    Querdenken, Dienstwagen und Doppelhaushalt

    Worüber die L-IZ heute berichtet hat: über Antworten von „Querdenker“ Michael Ballweg zum Demogeschehen am 21. November in Leipzig, über die Dienstwagen der Leipziger Bürgermeister/-innen und über eine interaktive Karte zum Doppelhaushalt 2021/22.

    Was heute außerdem wichtig war: Bund und Freistaat wollen die Kulturhauptstadt Chemnitz unterstützen – mit jeweils rund 25 Millionen Euro. Die Mittel vom Bund folgen einer Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages, die gestern getroffen wurde.

    Michael Ballweg zum 21. November in Leipzig: Halbe Distanzierungen und geschraubte Gegenfragen + Video & Bildergalerie

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