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Montag, der 23. November 2020: Haribo macht Sachsen nicht mehr froh

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    Sachsen möchte künftig auf Gummibärchen von Haribo verzichten, der Landtag darf bei der kommenden Corona-Schutzverordnung mitreden und Leipzig plant ein Hilfeprogramm für Eigenbetriebe in Höhe von 68 Millionen Euro. Außerdem: Obwohl der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ausfällt, soll es in der Innenstadt weihnachtlich aussehen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 23. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Es klang ein bisschen beleidigt, was die sächsische Staatskanzlei heute mitgeteilt hat: Die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Imagekampagne „So geht sächsisch“ und dem Süßwarenkonzern Haribo soll sofort enden. Grund sei die beschlossene Werkschließung in Wilkau-Haßlau nahe Zwickau. Der Haribo-Konzern begründet die Schließung damit, dass das Werk die Anforderungen für moderne Produktion nicht mehr erfülle.

    16.000 Gummibärchen-Tüten übrig

    Darüber, dass Sachsen die Kooperation beendet, dürfen sich vor allem Kinder freuen. Aktuell befinden sich noch 16.000 Gummibärchen-Tüten, die speziell für die Imagekampagne produziert wurden, im Lager. Schulen, die daran interessiert sind, sollen sich bei „So geht sächsisch“ melden.

    Weitere Schließungen in vielen Gesellschaftsbereichen könnten drohen, falls der Corona-bedingte Kultur-Lockdown über den November hinaus anhält. Genau das wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident/-innen offenbar am Mittwoch beschließen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte vorab eine Verschärfung des Lockdowns.

    Anders als bislang soll auch der Landtag an der nächsten Corona-Schutzverordnung beteiligt werden. Diese ist für Freitag geplant. Der Landtag darf zwar nicht darüber abstimmen, aber Hinweise und Einschätzungen über seine Ausschüsse einreichen.

    68 Millionen Euro für alle Corona-Schäden

    In Leipzig hingegen muss der Stadtrat bald über das, was die Verwaltungsspitze plant, abstimmen: eine Corona-Hilfe in Höhe von 68 Millionen Euro für die Eigenbetriebe der Stadt. „Die Stadt Leipzig wird für alle Beteiligungsunternehmen alle pandemiebedingten Schäden der Jahre 2020/21/22, die nicht vom Bund oder Land übernommen werden, ausgleichen“, lässt sich Finanzbürgermeister Torsten Bonew (CDU) in der LVZ zitieren.

    Allein die Messe soll mit 30 Millionen Euro fast die Hälfte der Gelder erhalten. Auch das Klinikum St. Georg, der Zoo und das Gewandhaus dürfen mit mehreren Millionen Euro rechnen. Die Kredite, die Leipzig zu diesem Zweck aufnehmen will, sollen eine Laufzeit bis 2038 haben.

    Für alle Fans des Weihnachtsmarktes beziehungsweise weihnachtlich beleuchteter Innenstädte gab es heute zumindest eine kleine Trostmeldung in Anbetracht der abgesagten Großveranstaltung: Die Stadt plant einen „Chor der Engel“ am Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz, den „Magischen Wald“ in der Grimmaischen Straße und das „Märchenland“ auf dem Augustusplatz. Zudem wurden in den Fußgängerzonen „hunderte Meter“ mit Girlanden, Lichterketten und ähnlichem geschmückt.

    LVB, Klavier und Kunstkalender

    Worüber die L-IZ heute berichtet hat: über die Corona-bedingten Fahrgasteinbußen bei den LVB, über ein brennendes Klavier am Cospudener See und über den „Connewitzer Kunstkalender“, der bedrohten Kulturprojekten helfen soll.

    Was heute außerdem wichtig war: Ein wissenschaftliches Strategiepapier beschäftigt sich mit der Zukunft des Leipziger Auwalds (hier als PDF), am Sonntagabend wurde eine 18-jährige Frau bei einem sexuellen Übergriff im Clara-Zetkin-Park leicht verletzt und am Landgericht Chemnitz hat der Berufungsprozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechten Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ begonnen.

    Corona-Einschränkungen mit Folgen: LVB büßen 29 Prozent ihrer Fahrgäste ein

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