Artikel zum Schlagwort Haribo

Montag, der 23. November 2020: Haribo macht Sachsen nicht mehr froh

Foto: Andrzej Rembowski von Pixabay

Für alle LeserSachsen möchte künftig auf Gummibärchen von Haribo verzichten, der Landtag darf bei der kommenden Corona-Schutzverordnung mitreden und Leipzig plant ein Hilfeprogramm für Eigenbetriebe in Höhe von 68 Millionen Euro. Außerdem: Obwohl der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ausfällt, soll es in der Innenstadt weihnachtlich aussehen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 23. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war. Weiterlesen

„So geht sächsisch.“ beendet Werbekooperation mit Haribo

© Sächsische Staatskanzlei / Jürgen Jeibmann

„So geht sächsisch.“, die Imagekampagne des Freistaates, beendet ihre langjährige Werbekooperation mit Haribo. Grund dafür ist die von der Haribo-Geschäftsführung beschlossene Schließung des Werkes im sächsischen Wilkau-Haßlau. „Die Entscheidung ist sehr bedauerlich“, sagte Regierungssprecher Ralph Schreiber am Montag. „Damit ist für unsere Kampagne eine weitere Kooperation und Werbung mit der Marke nicht mehr möglich.“ Die langjährige Zusammenarbeit endet sofort. Weiterlesen

Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso? Keineswegs – Fördermittelrückforderung prüfen

Foto: DiG/trialon

Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, erklärt zur drohenden Schließung des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau: „,Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso‘ gilt derzeit in Wilkau-Haßlau definitiv nicht. Das Unternehmen giert nach noch mehr Profit und will lieber in den USA investieren anstatt seinen einzigen Standort in Ostdeutschland zu erhalten, obwohl die Beschäftigten dort gute Arbeit leisten und schwarze Zahlen schreiben. Soziale Verantwortung sieht definitiv anders aus.“ Weiterlesen

SPD unterstützt Demo für die Zukunft des Werkes in Wilkau-Haßlau

Haribo muss im Osten bleiben

Foto: Götz Schleser

Die Entscheidung der Unternehmenszentrale, das Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau zu schließen, war ein für Beschäftigten vor Ort und für die Region ein Schock. „Gerade ein Familienunternehmen wie Haribo hat auch gesellschaftliche Verantwortung, gerade in strukturschwachen Regionen der Republik. Den Beschäftigten einen Wechsel in über 500 km entfernt liegende andere Werke anzubieten, untergräbt familiäre Planungen und ist ein Hohn“, sagt der Vorsitzende der SPD Wilkau-Haßlau, Frank Bemmann. Weiterlesen