Es ist wieder CAGGTUS-Zeit in Leipzig und seit Donnerstag 18 Uhr zocken etwa 2.300 Gamerinnen und Gamer, bis zu 70 Stunden lang, gleichzeitig auf Deutschlands größter LAN Party. Das ist aber längst nicht alles, das CAGGTUS-Festival hat viel mehr zu bieten. Auf 40.000 m² findet man, neben der LAN-Party, High Tech PCs und Zubehör, Merchandising zu vielen Spielen, Trade-Card-Games, Tabletop und Pen and Paper Spiele, Publisher mit neuen Games und vieles mehr. Die Reihenfolge der Aufzählung ist willkürlich und nicht wertend.

Wie spricht man CAGGTUS eigentlich aus? Die nicht gestellte Frage beantwortete Carsten Lorenz, Pressesprecher der CAGGTUS Leipzig.
Geht man durch die Hallen, dann kommt man nicht umhin die vielen Kameras aller Coleur und Badger mit der Aufschrift „Creator“ zu bemerken. Es sind tatsächlich über 300 Live-Streamer angemeldet und wohl auch anwesend. Die Ergebnisse werden auf den üblichen Plattformen zu sehen sein.

Wen trifft man auf dem CAGGTUS-Festival?
Das haben wir uns gefragt und sind auf Menschen zugegangen, die wir zufällig trafen. Nicht ganz so zufällig waren wir auch bei Ausstellern und haben diese ebenfalls befragt. Das Ergebnis ist im Video zu sehen. Der erste Angesprochene wollte nicht ins Bild und bei den Stadtwerken Leipzig ist es etwas dunkel, aber vielleicht ist es doch ein guter Überblick. Tatsächlich haben wir auch kurz „Mint“ aus dem neuen Game „Neverness to Everness“ vor die Kamera bekommen und einige Worte des Publishers zum Release gehört. Das haben wir in der Mitte des Videos versteckt.

Ansonsten gibt es dort Gamerinnen und Gamer, Tabletop und Pen and Paper Communitys, Jörg Langer von Retro Gamer und andere.
Rundgang
Es gab selbstverständlich einen offiziellen Presserundgang, wir sind aber lieber vor diesem zwei Stunden durch die Hallen geschlendert. Das Ergebnis ist oben zu sehen und zu lesen. Den Beginn des Rundgangs haben wir aber mitgemacht, da ging es nämlich auf die Empore über der LAN-Area. Der Blick auf diese ist schon beeindruckend, oder?

Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH, Constantin Strobel, Projektdirektor CAGGTUS Leipzig und Carsten Lorenz führten uns zur Empore und wir hatten die Gelegenheit Markus Geisenberger einige Fragen zu stellen.

Herr Geisenberger, CAGGTUS 2026 ist wieder gewachsen. Wie schätzen Sie das ein?
Ja, es wird wieder gezockt auf der Leipziger Messe und CAGGTUS, unser Gaming-Festival, hat sich spürbar erweitert, inhaltlich und auch räumlich. Insgesamt werden erstmalig 40.000 Quadratmeter belegt mit über 100 Ausstellern und Sponsoren. Und damit ist CAGGTUS das größte Gaming-Event im ersten Halbjahr im deutschsprachigen Raum, was uns unheimlich freut. Wir haben eine Rekord-LAN, wir hatten noch nie so viele Teilnehmende, 2300 Teilnehmende aus verschiedenen Ländern sind zusammengekommen, um 70 Stunden lang zu zocken. Also die Community trifft sich in Leipzig.
Haben Sie etwas davon bemerkt, ob beim Gaming das Thema Barrierefreiheit eine größere Rolle spielt?
Barrierefreiheit spielt natürlich eine Rolle. Bei allen Menschen die Einschränkungen haben ist das ein ganz wichtiger Aspekt. Und gerade in dieser Community ist das sehr relevant, weil sie im besten Sinne sehr inklusiv ist und sehr respektvoll miteinander umgeht. Und deswegen, je weniger Barrieren, auch beim Thema Gaming, je weniger Probleme bei den Zugängen, umso inklusiver kann man auch sein. Also klar, spielt eine Rolle.
Neben Computer- und Online-Games gibt es auch die anderen, wie Tabletop, Pen and Paper. Wollen Sie das in den nächsten Jahren weiter ausbauen?

Ja, auch die Trading Card Games sind jetzt erstmalig in dieser Dimension vor Ort, mit teilweise German Masters. Das ist Teil der Gaming-Kultur, auch wenn es in analoger Form ist. Und wir werden da auch weiter daran arbeiten, dass das Bestandteil von CAGGTUS, unserem Gaming-Festival bleibt.
Vielen Dank und viel Erfolg weiterhin.
Das GACCTUS-Festival ist in seinem vierten Jahr noch größer geworden, ohne seinen Charme als Community-Event zu verlieren. Wir haben dort nur gut gelaunte Menschen getroffen und hoffen, dass das Wachstum in den nächsten Jahren weiter geht. Allerdings ohne die negativen Folgen des Wachstums, wie die kommerzielle Perfektion zu Lasten der Community.
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