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Streiks im Einzelhandel werden in der mitteldeutschen Region am Freitag ausgeweitet

Von ver.di-Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

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    Auch an diesem Wochenende werden die Streiks im Einzelhandel in allen drei Bundesländern, in verschiedenen Unternehmen und Regionen, für erhebliche Einschränkungen im Verkauf sorgen. Betroffen sind diesmal erneut Einkaufseinrichtungen in Dresden/Ostsachsen, im Norden Sachsen-Anhalts und in Ostthüringen.

    „Aufgrund der üblichen geringen Personalbesetzung, verschärft durch die Urlaubszeit, gehen wir davon aus, dass jeder Streik jetzt doppelte Wirkung zeigt“, so die Einschätzung der Thüringer Verantwortlichen für den Einzelhandel, Bettina Penz. „Diese Tarifauseinandersetzung hätte längst beendet sein können, wenn endlich ein Angebot von Seiten der Arbeitgeber vorliegen würde, das den Namen auch verdient. Die streikenden Kolleginnen und Kollegen würden viel lieber mit einem angemessenen Tarifabschluss „in der Tasche“ die Kunden wieder im „Normalgeschäft“ bedienen, als nach wie vor dafür auf die Straße gehen zu müssen“, so Penz weiter.

    In Gera werden neben Kaufhof erneut die drei Kauflandfilialen zum Streik aufgerufen.

    Auch wenn die Ladengeschäfte während des Streiks ggf. geöffnet sind, werden viele Regale leer bleiben, Verkaufsberatungen kaum erfolgen und an den Kassen entsprechende Wartezeiten entstehen.

    Erstmals werden sich auch die Beschäftigten der drei Kaufhoffilialen in Leipzig, Chemnitz und Gera an den Arbeitsniederlegungen beteiligen. Die drei „Kaufländer“ in Gera sind wie in den letzten Tagen erneut dabei.

    In Sachsen-Anhalt werden erneut die Beschäftigten der drei Kauflandfilialen in Magdeburg, von H&M in Magdeburg, Marktkauf in Burg und die E-Center in Haldensleben und Schönebeck zum Streik aufgerufen.

    „Wir wollen, so der Streikleiter Torsten Furgol, damit auch unseren Protest darüber zum Ausdruck bringen, dass durch die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber bereits der zweite Monat ohne Tarifanhebung dem Ende entgegengeht. Wer so mit denjenigen umgeht, die den Unternehmen ihre Gewinne erwirtschaften, braucht sich über die wachsende Streikbereitschaft nicht zu wundern.“

    In Dresden und Ostsachsen werden neben Filialen von Toys „R“ Us, Esprit, H&M, IKEA, fünf OBI Märkte und acht Kauflandfilialen zum Streik aufgerufen.

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