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Solidarische Pandemiebekämpfung statt Gewalt gegen Jugendliche

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    Am 12.04. fand erneut ein „Spaziergang“ von teilweise gewaltbereiten Verschwörungsideolog/-innen, Neo-Nazis und Gegner/-innen der aktuellen Corona-Strategie statt. Eine, von jungen Menschen organisierte, Kundgebung hielt dagegen und demonstrierte für eine solidarische Pandemiebekämpfung und gegen Verschwörungserzählungen. Dafür wurden sie von Teilnehmer:innen des „Spazierganges“ gewaltsam angegriffen und geschlagen. Die Polizei war nicht in der Lage, die Situation zu kontrollieren.

    Paul Podbielski, Sprecher der linksjugend [’solid] Westsachsen, erklärt: „Während die „Spaziergänge“ der Corona-Leugner/-innen schon seit Wochen die Gesundheit aller Menschen gefährdet, weil sie alle Corona-Schutzmaßnahmen ignorieren, ist gleichzeitig zu beobachten, wie ihre Gewaltbereitschaft von Woche zu Woche wächst.

    So gab es letzte Woche (05.04.) bereits Bedrohungen, und diese Woche sogar körperliche Angriffe gegen Teilnehmerinnen der Gegenkundgebung und gegen Polizist/-innen. Wir brauchen jetzt eine niedrig Inzidenz Strategie und konsequenten gesellschaftlichen Widerstand gegen Verschwörungsideolog/-innen und Neo-Nazis!“

    Noa, Organisator/-in der Kundgebung, dazu: „Es ist schrecklich zu sehen, dass gewaltbereite Rechtsradikale ungehindert durch Geithain laufen können. Gleichzeitig ist es unverständlich, dass die Polizei es nicht schafft eine angemeldete Kundgebung vor Schlägen und Angriffen aus dem „Spaziergang“ heraus zu schützen. Selbst Angriffe gegen die eigenen Beamt/-innen konnten weder verhindert noch aufgeklärt werden.

    Trotzdem lassen wir uns nicht einschüchtern und werden uns weiter gegen Hass und Dummheit einsetzen!“

    Solidarisch durch die Pandemie – Kundgebung Geithain (12.04.2021) | Rede Julia Schramm

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