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Aus Liebe zu unseren Kindern und zur Erde: Omas, Opas und Eltern hängen hunderte Klimawünsche an die Liebesbrücke im Johannapark

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    Unter dem Motto: „Gemeinsam für unsere Erde! Aus Liebe.“ machen die „Omas for Future“ gemeinsam mit den „Parents for Future Germany“ und anderen Teilen der Klimabewegung mit der Aktion Liebesbrücke am Freitag, 6. August, von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr in vielen deutschen Städten eine Liebeserklärung an unseren Planeten.

    Zigtausende bunte Klimabänder wurden in den vergangenen Wochen schon bundesweit in weit mehr als 100 Städten von unzähligen Menschen mit ihren Wünschen fürs Klima und für Artenschutz individuell beschriftet und gesammelt. Als Klimabotschafter werden diese nun an Liebesbrücken aufgehängt.

    Jede/-r kennt sie! Die Brücken, auf denen sich Paare ewige Liebe versprechen. Meist idyllisch gelegen in schönen Parkanlagen. An diesem 6. August werden bundesweit an vielen dieser Brücken bunte Klimabänder wehen – als Liebeserklärung an die Erde und als Versprechen, uns auch weiterhin mit Liebe und großer Kraft für sie einzusetzen.

    In Leipzig hängen Großeltern von den Omas for Future und Eltern der Parents for Future Leipzig gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln mehr als 200 Klimabänder als Botschafter an die Holzbrücke im Teich des Johannaparks. Diese Bänder hatten sie zuvor an verschiedenen Sammelstellen wie der Nikolaikirche und der ersten Leipziger Klimamesse, der KlimaFAIR, gesammelt.

    „Mit der gleichen Liebe, mit der wir uns für unsere Kinder und Enkel einsetzen, setzen sich die Omas und Opas der Zukunft nun für unsere Erde ein. Noch können wir diese wunderschöne Erde und damit unsere Lebensgrundlage erhalten. Doch die nächsten drei Jahre sind entscheidend. Wir wissen, wie es geht. Wir müssen es nur wollen. Und wir müssen sofort entschlossen handeln. Dazu fordern die Klimabänder als Stimmen des Volkes alle Politiker/-innen, aber auch alle Bürger/-innen und Unternehmen auf. Denn Klima- und Artenschutz geht jede/n etwas an. Und jede/-r kann sofort anfangen“, erläutert Cordula Weimann von den Omas for Future die Initiative.

    „Wir Parents unterstützen die Aktion, denn sie verbindet die Generationen. Alle können mitmachen, Jung und Alt“, ergänzt Almut Petschauer, die sich bei den Parents for Future Leipzig engagiert.

    „Mich treibt die Sorge, dass wir unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen eine krisenbehaftete Erde hinterlassen. Ich kämpfe auch mit Klimabändern, dass die Folgen des menschengemachten Klimawandels noch eingedämmt werden. Die kommende Bundesregierung muss hierfür endlich die dringend notwendigen Weichen stellen“, begründet die dreifache Mutter ihr Engagement.

    Seit dem offiziellen Startschuss am 10. Juli wehen im Rahmen der Aktion Klimabänder.de in immer mehr Städten bunte Klimabänder im öffentlichen Raum. Die oft aus alten Stoffresten gefertigten Bänder enthalten individuelle Wünsche oder Forderungen von Menschen an die Politik oder an andere Bürger/-innen des Landes, das Klima und die Artenvielfalt besser zu schützen.

    Initiiert wurde die Aktion von den „Omas for Future“, deren Motto „Handeln! Aus Liebe zu unseren Kindern und zur Erde“ ist und die mit dieser Aktion ihre Sorge um die Zukunft ihrer Kinder und Enkel/-innen sichtbar in den Alltag und auf die Straße bringen wollen. Aber die Aktion ist auch mutmachend: noch können wir es schaffen! Parents for Future Germany, Students for Future und Churches for Future haben sich der Aktion angeschlossen, gemeinsam mit vielen Kirchen, Umweltgruppen, Kita-Gruppen und Schulklassen. Täglich kommen neue Menschen aus anderen Städten dazu.

    Ab dem 20. August werden die Klimabänder dann in einer bundesweiten Sternfahrt bis zum 11. September nach Berlin geradelt. In Berlin werden die Klimabänder beim großen Finale zum Festival der Zukunft auf dem Washington Platz aufgehängt, direkt gegenüber vom Bundeskanzleramt. Als Stimmen des Volkes und als Klimabotschafter wehen sie dort am 11./12. September im Wind und verdichten sich zu einer Vision einer lebenswerten Zukunft.

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      1 KOMMENTAR

      1. Bitte nicht die Unart der LVZ übernehmen, Sachen und Orte mit volkstümlich klingenden Namen zu überziehen.

        Das Ding läuft halb scherzhaft unter „Rialtobrücke“, aber hat keinen Namen. War immer „die Brücke im Johannapark/überm Ententeich“…

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