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Medizinische Versorgung

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Susanne Schaper (MdL, Landesvorsitzende Die Linke Sachsen). Foto: LZ

Susanne Schaper (Linke): Medizinische Versorgung im ländlichen Raum stabilisieren

Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf das Projekt „Poliklinik Plus“ geeinigt. Nach nunmehr zwei Jahren ist aber faktisch noch nichts passiert. Das kann der Antwort auf zwei Kleine Anfragen von Susanne Schaper, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, entnommen werden (Drucksachen 7/8753 und 7/9200). Dazu erklärt Susanne Schaper: „Laut Koalitionsvertrag sollen neue […]

Beispielbild. Quelle: Parentingupstream/Pixabay

Diakonissenkrankenhaus und edia.med gründen Medizinisches Versorgungszentrum in Leipzig

Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig bringt seine unfallchirurgische und orthopädische Expertise in ein neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ein. Die Praxisgemeinschaft für Chirurgie und Orthopädie wird am Montag, 10. Januar 2022, als edia.med MVZ Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig im Stadtteil Stötteritz die ambulante Patientenversorgung starten und hier auch ambulante Operationen durchführen.

Zufriedenheit mit dem ÖPNV. Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht 4/2020

Quartalsbericht 4/2020: Die sinkende Zufriedenheit mit ÖPNV und medizinischer Versorgung

Leipzigs Statistiker/-innen lieben ja Rankings, genauso wie Politiker und diverse Zeitungen, die jede Meldung veröffentlichen, in der Leipzig irgendwie auftaucht: schönste Parks, freundlichste Leute, netteste Cafés und was der Meldungen mehr sind. So wirklich unterscheiden sich auch die von der EU-Kommission im Oktober 2020 veröffentlichten Ergebnisse der mittlerweile sechsten Umfrage zur Lebensqualität in europäischen Städten und Stadtregionen nicht davon.

Das Gesicht des Corona-Krisenmanagements in Sachsen: Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LZ

Finanzierung der internationalen Praxen in Dresden und Chemnitz wird um zwei Jahre verlängert

Die medizinische Versorgung von Menschen, die im Freistaat Sachsen einen Asylantrag gestellt haben, bleibt zwei weitere Jahre gesichert. Der Freistaat, die Kassenärztliche Vereinigung und die Städte Dresden und Chemnitz verlängern den Betrieb der internationalen Praxen um zwei weitere Jahre. Die bisher bis 31. 12. 2020 befristeten Internationalen Praxen werden zunächst bis Ende 2022 verlängert.

Die Fahne der Liberalen flattert im Wind. Kommt die FDP 2019 wieder in den Landtag Sachsen? Foto: Michael Freitag

Hohe medizinische Versorgung durch Krankenhäuser in Sachsen sicherstellen

Zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland machen Verluste, in den letzten Jahren wurden 300 von 2.000 Kliniken geschlossen. In Sachsen sei der Bestand an Krankenhäusern laut Ministerpräsident Michael Kretschmer abgesichert, gleichzeitig fordert er aufgrund des Ärztemangels im ländlichen Raum die Übernahme von ambulanten Versorgungen durch die Krankenhäuser.

Sozialministerin Barbara Klepsch. Foto: Freistaat Sachsen, Laurence Chaperon

Gesundheitsministerin für mehr Kooperationen zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern

Gesundheitsministerin Barbara Klepsch sprach sich heute auf dem Neujahrsforum des Verbandes der Ersatzkassen in Dresden, für eine gut funktionierende sektorenübergreifende medizinische Versorgung in Sachsen aus. „Diese ist der Schlüssel zu höherer Qualität und Effizienz des Gesundheitswesens. Die medizinische Versorgung muss noch mehr am Bedarf, an der Lebenssituation und am Wohlergehen der Patienten ausgerichtet sein“, sagte die Ministerin.

Was fehlt zur Attraktivität des Landlebens? Grafik: Dimap, CDU-Fraktion Sachsen

Die Attraktivität ländlicher Räume und die Wahrnehmungslöcher der CDU

Vielleicht sollte man das Aufkommen von rechtsradikalen Tendenzen bei Wahlen vorsichtig trennen von der tatsächlich vorhandenen Misere in der ländlichen Entwicklung. Das eine direkt aus dem Anderen herzuleiten, würde zu Kurzschlüssen führen. Aber ganz unübersehbar hat Sachsens CDU-Fraktion jetzt mitbekommen, dass die ländlichen Räume ein Attraktivitäts-Problem haben.

Susanne Schaper (Linke). Foto: DiG/trialon

Susanne Schaper (Linke): Mehr Armut führt zu mehr Krankheit

Den Artikel „Gesundheitsbranche in Sachsen wächst und wächst“ (Dresdner Morgenpost vom 16.02.2017) kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag Susanne Schaper: Die Meldung des florierenden Wirtschaftszweiges Gesundheit ist nicht wirklich ein Grund zu Freude. Dass die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitsbereich so rasant angestiegen ist, ist ein Resultat des demografischen Wandels und des damit verbundenen zunehmenden Bedarfs an medizinischer Versorgung. Hinzu kommt, dass gerade im Gesundheitsbereich eine immense Arbeitsverdichtung pro Kopf vorliegt und es daher zwingend notwendig war, neue Arbeitskräfte einzustellen.

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