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Nachhaltige Mobilität

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Entwicklung und Ziele bei der Verkehrsmittelwahl in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Die Welt aus Sicht des Autofahrerclubs: ADAC versucht Leipzigs Stadträt/-innen mit einem Brief unter Druck zu setzen

Es ist wie ein Déjà-vu. Am 24. März beschloss der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit, den Oberbürgermeister zu beauftragen, bis zum 4. Quartal 2021 einen Vorschlag vorzulegen, welches abgegrenzte Stadtgebiet in Leipzig für einen Modellversuch flächendeckendes Tempo 30 sinnvoll nutzbar wäre. Ein Beschluss, der sofort die Leipziger Autolobby auf den Plan rief. So wie 2012, als Leipzig endlich ein Programm für Radstreifen auf Hauptverkehrsstraßen vorlegte.

Das Terminal der 1. Leipziger Mobilitätsstation wird in der Markgrafenstraße enthüllt. Foto: Ralf Julke

Eine echte Mobilitätsstrategie war für die EU-Rechnungsprüfer auch in Leipzig nicht zu erkennen

Am 3. März legte der Europäische Rechnungshof seinen Prüfbericht zur Verwendung der von der EU bereitgestellten Mittel aus dem Paket zur Mobilität vor. Und gleichzeitig bewertete der Rechnungshof die Mobilitätsstrategien von acht ausgewählten Städten. Unter den deutschen Städten war auch Leipzig dabei. Und das, was der Bericht zu Leipzig feststellt, klingt erstaunlich vertraut. ÖPNV und Radverkehr hatten in der Leipziger Mobilitätsstrategie von 2014 bis 2020 keine Priorität.

Minister Dulig im Gespräch mit Dr. Gerd Lippold, MdL © SMWA/Bonß

Minister Dulig vertieft wirtschaftliche Zusammenarbeit in den Niederlande

Sachsens Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig besucht bis Freitag die Niederlande und Dänemark. Begleitet wird er u.a. von Vertretern sächsischer Unternehmen, der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), der Sächsischen Energieagentur SAENA GmbH und des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung, Verkehrsunternehmen sowie vom Radverkehrsbeauftragten der Stadt Leipzig.

Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Grüne beantragen eine Leipziger Bewerbung für das EcoMobility World Festival

Na, das wäre mal eine Reihenfolge: Suwon 2013, Johannesburg 2015, Kaohsiung 2017 und dann vielleicht Leipzig 2021? Oder gar 2019? Warum nicht? Leipzigs Grüne können sich sehr gut vorstellen, in Leipzig einen Monat lang einmal in einem ganzen Quartier zu zeigen, wie eine Stadt ohne Auto funktionieren kann. Denn darum geht es ja beim von Konrad Otto-Zimmermann aus der Taufe gehobenen „EcoMobility World Festival“. Leipzig solle sich dafür bewerben, beantragen die Grünen jetzt.

Dr. Jens Katzek ist 1964 geboren und Biochemiker & Geschäftsführer in der Automobilindustrie. Foto: SPD

Sächsische SPD-Unternehmer beraten über „Nachhaltige Mobilität in Sachsen“

Die Mittelstandsvereinigung der sächsischen SPD trifft sich am kommenden Sonnabend, dem 17. Juni unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität in Sachsen“ zu ihrer Landeskonferenz in Leipzig. Dazu ist der sächsische Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Brangs als Gastredner eingeladen. Ergänzt wird der Themenkreis durch einen Vortrag von Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer des Automobilclusters Ostdeutschland (ACOD) mit einem Vortrag zu „Elektro Valley Sachsen – Für eine umweltgerechtere Mobilität mit weniger Lärm, Feinstaub und CO2-Emissionen“. Auch die Wahl eines neuen Landesvorstandes steht auf der Tagesordnung. Die Landeskonferenz ist öffentlich und beginnt 10 Uhr in der DenkBar Leipzig, Zentralstr. 1 (Ecke Gottschedstr.), 04109 Leipzig.

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