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Nord Stream 2

Sachsen hat ein Interesse an Nord Stream 2 – CDU plädiert für Weiterbau der Ostsee-Pipeline

Gestern debattierte der Sächsische Landtag in einer Aktuellen Stunde über das Pipeline-Projekt „Nord Stream 2“. Obwohl schon 95 Prozent der Ostsee-Leitung fertig gestellt sind, werden derzeit als Reaktion auf die Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny Forderungen nach einem Baustopp laut.

Bauabbruch von Nord Stream 2 ist keine Lösung – Debatte vor allem energiepolitisch führen

Zur gestrigen Landtagsdebatte auf Antrag der Grünen „Partnerschaft braucht Menschenrechte, Europa braucht KIimagerechtigkeit – Sachsens Energiepolitik und Nord Stream 2“ sagt Marco Böhme, Sprecher der Linksfraktion für Klimaschutz und Energie: „Während der Ministerpräsident auf die Fertigstellung der Pipeline dringt, behauptet Vize-Ministerpräsident Günther als Vertreter der Staatsregierung im Landtag, dass Sachsen ,kein Interesse‘ an Nord Stream 2 habe. Es ist wirklich bemerkenswert, wie zerrissen die Kenia-Koalition ist.“

Mann: Nord Stream 2 wird gebraucht

Die SPD-Fraktion steht für die Vollendung des Baus von Nord Stream 2. „Die Pipeline erhöht die Versorgungssicherheit und dient den energiepolitischen Zielen der Bundesrepublik, denn der Großteil des in Deutschland verbrauchten Gases stammt aus Russland. Geopolitisch wirken wirtschaftliche Beziehungen zudem stabilisierend, denn diese schaffen gemeinsame Interessen, verringern die Gefahr kriegerischer Konfliktlösungen“, lehnte Holger Mann einen Baustopp ab.

Energie- und Klimaschutzminister: „Nord Stream 2 steht in klarem Gegensatz zu Klimaschutzzielen“

Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther zur heutigen Aktuellen Debatte „Partnerschaft braucht Menschenrechte, Europa braucht Klimagerechtigkeit – Sachsens Energiepolitik und Nord Stream 2“ im Sächsischen Landtag: „Unsere Rahmenbedingungen sind gesetzt vom verbindlichen Kohleausstieg, von den Dekarbonisierungszielen der EU und Deutschlands und von den rechtlich verbindlichen Pariser Klimazielen. All das bringt einen Umbau unserer Energieversorgung mit sich und den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es ist unstrittig, dass auf dem Weg dahin im Stromsektor Kohle zunächst kurzfristig durch Erdgas ersetzt wird.“

Martin Dulig zu „Nord Stream 2“: „Kühler Kopf und verlässliches Verhältnis zu Russland nötig“

Seit über 50 Jahren wird Deutschland mit russischem Erdgas versorgt. Für die Energieversorgung und für viele Industrie-Unternehmen ist das Erdgas ein sicherer und zuverlässiger Energieträger. „Der kurz vor dem Abschluss stehende Bau der deutsch-russischen Erdgaspipeline Nord Stream 2 knüpft an diese Tradition an“, so Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig.

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