Artikel zum Schlagwort Science Fiction

14 Essays für den größten Skeptiker des 20. Jahrhunderts

Stanislaw Lems Gedankenexperimente oder Der gut zu beobachtende Weg der Menschheit in die selbstgestellte Technologiefalle

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeine bekanntesten Titel findet man auch heute noch wie selbstverständlich im Science-Fiction-Regal: Die „Robotermärchen“, die „Sterntagebücher“, sogar „Der Mensch vom Mars“ und „Der Unbesiegbare“ – halt das, was auch beim Lesen irgendwie wie Science Fiction aussieht und nicht allzu anstrengend ist für Leser, die Raketen, Roboter und Marsianer für eine denkbare Zukunft halten. Weiterlesen

Am 15./16. Oktober

Der „Karl May aus Leipzig“: 1. Robert-Kraft-Symposium

Der in Leipzig geborene Schriftsteller Robert Kraft war Kollege und Konkurrent von Karl May. Er hat Abenteuer-, Kriminal- und Science-Fiction-Literatur geschrieben, die den Leser durch die ganze Welt führen. Die hatte er im Gegensatz zu May tatsächlich bereist. Sein turbulentes Leben führte ihn unter anderem nach Konstantinopel, London, Grönland, Ägypten, Libyen, Indien und in die USA. Obwohl er als literarisch interessanter und vielseitiger beurteilt wurde, geriet er beinahe in Vergessenheit. Weiterlesen

Science Fiction aus Sachsen

Allmachts-Phantasien im Mindnet und ein Showdown in Leipzig

Foto: Ralf Julke

Die Zeit ist reif: Der Technikjournalist Ulrich Eberl veröffentlicht ein Buch über den aktuellen Stand der Roboterforschung und der Praxisanwendung von Künstlicher Intelligenz - und der Dresdner Jan Sebastian Kunkel veröffentlicht eine turbulente Geschichte über den möglichen Missbrauch der Technik, an der heute geforscht wird. Denn es gibt genug Menschen, die aus Machtgier bereit sind, jede verfügbare Technik zu missbrauchen. Weiterlesen

Krimi, Welten-Saga, Dystopie?

In Kurt M. Simons Sci-Fi-Krimi lebt der alte Glaube wieder auf, dass die Menschheit vielleicht doch zu retten ist

Foto: Ralf Julke

Die Latte liegt hoch, auch wenn man sich in ein fast schon wieder unmodern gewordenes Genre traut: die Sternen-Saga. Denn dahin tendiert Kurt M. Simons „Sci-Fi-Krimi“, wie er ihn einsortiert hat - was wieder neue Maßstäbe setzt. Und eine Dystopie sollte es auch noch werden. Klassiker wie Heinlein, Asimov oder Herbert hätten daraus einen dicken 500-Seiten-Sternen-Wälzer gemacht. Weiterlesen

"Düstere Themen brauchen immer einen Gegenpol"

Tanners Interview mit dem SF-Schriftsteller Henning Hesse

Foto: privat

Sich mit Schriftstellern, die auch noch wirkliche Geschichten erzählen, zu unterhalten, ist Tanner meist ein Genuss. Bei den Recherchen zum Gespräch mit Henning Hesse kam davor auch noch der Genuss des Lesens eines Buches dazu. Am Ende von Tag und Nacht. Und so ist Tanners letztes Interview für die Leipziger Internetzeitung noch einmal ein Ausredenlassen und Nachfragen über die wichtigen Themen des Miteinanders. Die Liebe. Die Vernunft. Und die Menschlichkeit. Weiterlesen

Ein bisschen was zur Zukunftsstadt

Leo denkt mal über Leipziger Zukünfte und einen Kurt-Biedenkopf-Platz nach

Foto: Marko Hofmann

Ich bin ja einer dieser Zeitgenossen, die sich ihr Lesefutter noch in Zeiten besorgten, in denen eine 2015 auf dem Titel ein 100-prozentiges Zeichen dafür war, echte Science Fiction in die Hand zu bekommen. Daran wurde ich jüngst etwas unverhofft erinnert, als ich die geschenkte "Bild"-Zeitung zum Leipziger Jubiläum an dieser Stelle beschmökerte. Da gab's auch einen Beitrag von Sven Janszky, Trendforscher seines Zeichens. Weiterlesen

Eine ganz finstere Zukunfts-Geschichte

Bei Tino Hemmann müssen zwölfjährige Kinder den Irrsinn des Krieges beenden

Foto: Ralf Julke

Tino Hemmann bleibt sich treu. Jahr für Jahr legt er neue Bücher vor. Mal Krimi, mal Thriller, mal Science-Fiction-Roman. Immer sind Kinder seine Helden, eigentlich immer nur Jungen. Sie schlüpfen bei ihm in die Rollen, die im großen Hollywood-Kino solche Typen wie Schwarzenegger oder Stallone spielen. Oder eben nicht spielen, weil die Schlagetots meistens mit beeindruckender Gefühlslosigkeit glänzen. Weiterlesen

Neu aufgelegt bei Voland & Quist: Volker Strübings „Das Paradies am Rande der Stadt“

Cover: Voland & Quist

Wenn ein Verlag gut ist, dann hält er seine Autoren nicht nur, dann bekommt er auch ihre Titel aus früheren Verlagsverträgen ins Programm. Und so gibt es den 2005 im Münchner yedermann Verlag erschienenen Roman von Volker Strübing "Das Paradies am Rande der Stadt" jetzt in einer neuen Auflage bei Voland & Quist. Um den yedermann Verlag ist es seit 2009 sehr still geworden. Weiterlesen