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Thema

Unterrichtsausfall

Homann: Populistische Realsatire der FDP

Zu der geplanten Aktion von Holger Zastrow und der FDP Sachsen, vor dem Kultusministerium gegen den Unterrichtsausfall zu demonstrieren, erklärt der sächsische SPD-Generalsekretär Henning Homann: „Die Aktion von Zastrow und der FDP ist Realsatire pur. Auch wenn Holger Zastrow und seine FDP es vergessen haben, die Lehrer, Eltern und Schüler erinnern sich sehr wohl daran, dass die FDP maßgeblich Verantwortung für Lehrermangel und Unterrichtsausfall trägt. Mit dieser Aktion will er die Menschen für dumm verkaufen. Das ist populistisch, unredlich und der Ernsthaftigkeit des Problems nicht angemessen.“

FREIE WÄHLER Sachsen für Wiedereinführung des Fachs Praktische Arbeit in Unternehmen

Die FREIEN WÄHLER Sachsen fordern zum neuen Schuljahr, die Lehrpläne zu entrümpeln und Platz für neues Wissen zu schaffen, um es nicht zusätzlich reinzuschreiben. Außerdem müssen moderne Lernformen - auch mit Internetnutzung - Einzug halten und bereits in der Lehrerausbildung Gegenstand sein. Das sei überfällig.

Mehrtägiger Unterrichtsausfall an Chemnitzer Grundschule

Am 26. September 2017 informierte die Direktorin der Chemnitzer Jan-Amos-Comenius-Grundschule die Eltern darüber, dass aufgrund eines krankheitsbedingten Personalnotstandes drei Tage lang kein Unterricht durchgeführt werden kann. Es wird eine Notbetreuung bis zur 4. Stunde angeboten. Die Eltern werden gebeten, wenn möglich, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Der versäumte Unterrichtsstoff soll nachgeholt werden. (Schreiben der Schule: siehe unten).

Immer mehr Lehrer fehlen, Unterrichtsausfall an Sachsens Schulen nimmt zu

Da wird am Schulgesetz gebastelt und gebastelt. Am Ende wurde es ein laues Lüftchen und die eigentlichen Probleme im sächsischen Schulwesen wurden nicht gelöst. Es steckt ziemlich tief im Schlamassel, wie eine Anfrage von Petra Zais, der bildungspolitischen Sprecherin der Grünen im Landtag, ergab: "Die größten Baustellen im sächsischen Schulsystem werden immer offensichtlicher."

Auch im Schuljahr 2016/2017 nahm der Unterrichtsausfall in sächsischen Schulen zu

Gründlich vergeigt, so kann man wohl das beschreiben, was im sächsischen Bildungssystem passiert ist. Nicht erst seit 2012, als die aktuelle Kultusministerin Brunhild Kurth den Job übernahm. Schon vorher wurde ja das Bildungssystem behandelt wie eine Fabrik, in der man mit weniger Lehrpersonal preissparender produziert. Nur ist es Kurth erst recht nicht gelungen, den Betrieb wieder in Ordnung zu bringen.

Neueinstellung von Lehrkräften sichert auch 2016 nicht den regulären Schulunterricht in Sachsen ab

Am Donnerstag, 10. Dezember, verkündete die Sächsische Bildungsagentur, dass sie insgesamt 760 Lehrerinnen und Lehrer zum 1. Februar 2016 neu einstellen will. Das klingt nach richtig viel. Aber nicht nur der Landesschülerrat bezweifelt, dass damit der Unterricht gesichert werden kann. Sachsens Kultusministerium ist immer noch auf Sparkurs. Mit dramatischen Folgen.

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