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Hohe Hürde Schulgeld. Foto: Ralf Julke

Wie wichtig ist Russland für Sachsens Außenhandel?

Wie wichtig ist Russland eigentlich für die sächsische Wirtschaft? Die Frage taucht ja auf, nachdem Sachsens Regierung seit Jahren um bessere Beziehungen zu Russland wirbt, ganz so, als wäre die Russische Föderation der wichtigste Handelspartner Sachsens. Aber das ist das Land mit seinem kriegslüsternen Präsidenten schon lange nicht mehr. Diese Rolle spielen ganz andere Länder […]

Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Zweites Corona-Jahr: Sachsen schafft 2021 neue Spitzenwerte bei Export und Import

Kaum etwas erzählt so deutlich davon, dass die Wirtschaft schon im zweiten Jahr wieder so flott in Gang kam wie vor Corona wie die Zahlen zu sächsische Importen und Exporten, die das Landesamt für Statistik am Mittwoch, 23. Februar, veröffentlichte. So haben sächsische Firmen 2021 Waren im Wert von 44,8 Milliarden Euro exportiert, so viel wie noch in keinem Jahr zuvor.

Das Kohlekraftwerk Lippendorf. Foto: LZ

Grüne Zukunft für Lippendorf: LEAG will die Wasserstoffproduktion im Landkreis Leipzig in Gang bringen

Während einige Politiker in Sachsen noch immer der Idee anhängen, das Braunkohlezeitalter konnte noch bis 2038 weitergehen – im mitteldeutschen Revier bis 2035 -, ist der große Kohlekonzern LEAG längst dabei, neue – alternative – Erzeugerkapazitäten aufzubauen. Mit der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Gas mbH (MITNETZ GAS) mit Sitz in Kabelsketal hat die LEAG jetzt einen Kooperationsvertrag zum Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur geschlossen.

Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Aus der Talsohle: Auch die sächsische Industrieproduktion zog 2021 wieder an

Es war ja nicht nur in Leipzig so, dass der Großteil der Wirtschaft im zweiten Corona-Jahr 2021 wieder Tritt gefasst hat. Auch wenn Gastronomie, Kultur und Hotellerie noch immer unter den Einschränkungen leiden, haben die meisten Branchen schon 2021 wieder ein ähnliches Produktionsniveau erreicht wie 2019.

Ex-Buchmesse auch 2023? Ein Gespräch mit Messe-Direktor Oliver Zille + Video

Seit Montag, den 7. Februar 2022, geisterten die ersten Absagegerüchte rings um die Leipziger Buchmesse 2022 herum, verdichteten sich am Dienstag und bestätigten sich schon einen Tag darauf in einer Pressemitteilung der Leipziger Messegesellschaft. Die Buchmesse 2022 ist Geschichte, rund einen Monat, bevor sie beginnen konnte, endeten die Vorbereitungen auch zu „Leipzig liest“, der Antiquariatsmesse und der Manga-Comic-Con. Was blieb, waren Enttäuschung und die Frage nach dem Warum, auch über Corona hinaus. Buchmesse-Direktor Oliver Zille, bis zum Beginn der Pandemie 2020 gewohnt, steigende Besucherzahlen verkünden zu können, im Interview mit der LZ.

Konjunktur im IHK-Bezirk Leipzig: Vierte Corona-Welle, Lieferengpässe und fehlende Fachkräfte

In dieser Woche legten die sächsischen IHKs die Ergebnisse ihrer Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn vor. Natürlich gibt es auch die einzelnen Ergebnisse für jeden Kammerbezirk. Und mit dem Blick auf die Leipziger Ergebnisse wird deutlicher, welchen starken Einfluss Gastronomie und Hotellerie auf die Stimmungslage haben. Denn ohne ihre riesigen Enttäuschungen läge die Leipziger Wirtschaft viel deutlicher im positiven Bereich.

Im Jahr 2018: Oliver Zille hatte eine gute Bilanz dabei, da die Buchmesse vor der Pandemie wuchs. Foto: LZ

Buchmesse 2022: Nach der Absage mehr Ehrlichkeit

Wer bei der Hauptbegründung „Corona“ bei der diesjährigen Buchmesse-Absage stutzte, lag wohl richtig. Der Beat der Buch-Branche wird im „Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V.“, kurz Börsenverein und damit in Frankfurt a. Main gemacht. Hier bündeln sich nicht nur die Großverlage, sondern auch deren Interessen. Einer von Ihnen, Thilo Schmid, Geschäftsführer der Oetinger Verlagsgruppe, ging justament am heutigen 9. Februar 2022, dem Tag der Buchmesseabsage, mit einem Beitrag in die Öffentlichkeit, der offen Diskrepanzen zwischen der Leipziger Messe und den Großen der Branche illustriert. Natürlich im „Börsenblatt“, herausgegeben durch den Börsenverein, legt der Artikel teilweise offen, warum es für Leipzig auch 2023 nicht leicht wird, eine neue Buchmesse zu veranstalten.

Die größten Risiken aus Sicht der befragten Unternehmen. Grafik:; IHK

Konjunkturumfrage der sächsischen IHKs zum Jahresbeginn 2022: Der Jahreswechsel hat die Aussichten noch einmal gedämpft

Es ist nicht nur das Coronavirus mit allen seinen Folgen, das zum Jahreswechsel sächsischen Unternehmen zu schaffen macht und einen Dämpfer in der Umsatzentwicklung hinterlässt. Nach einem robusten zweiten und dritten Quartal im Vorjahr schwächte sich die Entwicklung aufgrund des Corona-Infektionsgeschehens ab Spätherbst wieder deutlich ab. Hauptursächlich hierfür sind coronabedingte Einschränkungen, Personalausfälle sowie Lieferengpässe und Preissteigerungen.

Die Buchmesse 2022 ist abgesagt

Seit Montag dieser Woche ist die für den 17. bis 20. März 2022 geplante Buchmesse Leipzig in den Fokus des öffentlichen Interesses geraten, nur vielleicht anders, als von der Messegesellschaft erhofft. Seit einem LZ-Artikel zu den Überlegungen des „Börsenblattes“ über gleich mehrere große Verlagshäuser, die der Buchmesse 2022 ihre Standbeteiligung abgesagt haben, stand im Raum, dass es auch 2022 keine Buchmesse geben wird. Den Absagen von großen Verlagen folgten Solidaritätserklärungen aus dem lokalen Verlagsumfeld. Doch nun ist es so weit: Die Messe gibt auf, die Bücherschau 2022 ist abgesagt. „Leipzig liest“ ebenfalls, gekaufte Tickets werden rückerstattet.

Wird auch 2022 die Buchmesse ausfallen? Die Messe sagt nein, das Börsenblatt ja. Foto: Tom Schulze : Tom Schulze

„Börsenblatt“-Prognose über Absage: Wird die Leipziger Buchmesse 2022 medial beerdigt?

Leicht geht anders, aber dann könnte es ja jeder. So kann man leider auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie alles überschreiben, was an größeren Veranstaltungen und Vorhaben im Frühjahr 2022 geplant, vorbereitet und dann – so sich der Wind dreht – womöglich abgesagt oder irgendwie doch noch durchgeführt wird. Manches wandert auch komplett ins Netz ab, findet seine digitale Umsetzung. Irgendwo zwischen all diesen Variationen befindet sich logischerweise dank Omikron, einer „Patronatserklärung“ der Landesregierung Sachsen und einer verunsicherten Verlagsbranche auch die vom 17. bis 20. März 2022 stattfindende Leipziger Buchmesse. Seit heute noch verschärft durch einen Paywall-Artikel „Leipzig erneut vor dem Aus“ mit „Beobachtungen und Mutmaßungen“ zu sich „häufenden Absagen“ von Torsten Casimir, Chefredakteur des Frankfurter „Börsenblattes“.

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