24°СLeipzig

Tag: 6. September 2019

- Anzeige -
Fridays for Future und Mambo No 5 auf dem Richard-Wagner-Platz. Foto: René Loch

Vor dem „Globalen Klimastreik“: Kleine Fridays-for-Future-Tanzdemo in Leipzig

Mit Musik und guter Laune haben am Freitag, den 6. September, etwa 50 Aktivist/-innen von „Fridays for Future“ in der Leipziger Innenstadt demonstriert. Die Veranstaltung dauerte diesmal nur eine Stunde und diente neben inhaltlicher Positionierung vor allem der Entspannung. Die Route führte vom Willy-Brandt-Platz zum Augustusplatz.

Bereits nach dem Brand an der Pragerstraße am 3.10.2019 sprach OB Burkhard Jung von einem Terroranschlag in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Wie viel Freizeit geht eigentlich bei den ganzen Neben- und Ehrenämtern des Leipziger OBM drauf?

Es ist eine berechtigte Sorge, die André Paul da als simpler Einwohner der Stadt Leipzig umtrieb. Denn als Oberbürgermeister hat Burkhard Jung ja schon ein volles Arbeitspensum. Aber dazu kommen dann noch 43 diverse nebenamtliche und ehrenamtliche Tätigkeiten. Und seit Juni ist Jung ja auch noch Präsident des Deutschen Städtetages. Wie kriegt er das eigentlich alles unter einen Hut, wollte Paul wissen. Und der nächste OBM-Wahlkampf beginnt ja gerade erst.

Das „Jedermanns“-Bürgerbüro von Daniela Kolbe und Holger Mann in der Georg Schumann Straße. Foto: L-IZ.de

Ausstellungseröffnung im Jedermanns zur Nacht der Kunst am 7. September

Anlässlich der Nacht der Kunst am 7. September laden der Landtagsabgeordnete Holger Mann und die Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe (beide SPD) zur Eröffnung der Ausstellung „Collagen“ der beiden Leipziger Künstlerinnen Ruth Habermehl und Sandra Wehlisch ins JEDERMANNS SPD-Bürgerbüro (Georg-Schumann-Straße 133) ein.

Fünf-Baumarten-Mischung auf einem Feld des Sardinilla-Experiments. Foto: Florian Schnabel

Neue Studie bestätigt: Wälder mit hoher Baumvielfalt sind produktiver und widerstandsfähiger

Wälder in den Tropen funktionieren nicht anders als deutsche Wälder. Aber eine Meldung der Universität Freiburg macht jetzt deutlich, wie seltsam deutsche Forscher ticken, denn sie fahren zur Erforschung der Artenvielfalt von Wäldern lieber in den Regenwald, als sich in deutschen Wäldern mit grimmigen Forstverwaltungen anzulegen. Was nichts an der wieder einmal bestätigten Erkenntnis ändert: Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind.

Kassensturz mit letztem Knopf. Foto: L-IZ

IWH-Konjunktur-Analyse: Was passiert, wenn Deutschland seine wilden Exportüberschüsse einbüßt?

Deutsche Wirtschaftsinstitute hängen stets wie gebannt an den Exportzahlen. Wenn exportierende Industrieunternehmen weniger Aufträge in ihren Büchern melden, beginnt das Wort Depression sich in die Wirtschaftsseiten der deutschen Zeitungen zu schleichen. Da tauchen schnell auch apokalyptische Töne auf, weil sich die meisten Wirtschaftsredakteure ein Deutschland ohne fetten Exportüberschuss gar nicht mehr vorstellen können. Aber selbst das IWH in Halle hat da mittlerweile seine Zweifel.

Das Plangebiet für das neue Industriegebiet Seehausen II. Karte: Stadt Leipzig

Die Planer haben auch diesmal wieder eine S-Bahn-Haltestelle vergessen

Irgendjemand muss da in den 1990er Jahren, als die Pläne für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz geschmiedet wurden, komplett getrieft haben. Denn obwohl die Stadt Leipzig ihr Nordraum-Konzept beschlossen hatte und die ersten großen Ansiedlungen schon vertraglich gesichert waren, wurden mindestens zwei wichtige S-Bahn-Stationen, die das neue Gewerbegebiet hätten erschließen können, regelrecht vergessen.

Carolas Garten - Blick vom Turm. Foto: Tom Schulze © asisi

Ab Oktober lockt die neue Veranstaltungsreihe Langer Donnerstag in das 360°-Panorama Carolas Garten

Seit 26. Januar 2019 wird im Panometer Leipzig Yadegar Asisis 360°-Panorama „CAROLAS GARTEN – Eine Rückkehr ins Paradies“ präsentiert. Als stünde man auf dem Stempel inmitten des Blütenkelchs einer Kamille erschließt sich eine faszinierend-fremdartige Szenerie. Eine gigantische Biene ist gerade dabei, die Kamillenblüte zu bestäuben und Nektar zu sammeln. Der Blick öffnet sich auf die Welt des umgebenden Gartens und der Blumen, Pflanzen und anderen Bewohner. Das Rundbild thematisiert aktuelle Fragen der Umwelt und demonstriert insbesondere auch die Schönheit der Natur direkt zu unseren Füßen.

Schwarwel: Gevatter, Kapitel 1: Verleugnung. Foto: Ralf Julke

Verleugnung: Wie wir den Tod kennenlernen und doch so tun, als wäre er nicht da

Wer keine Selbstzweifel kennt, wird kein großer Künstler. Der weiß einfach nicht, wie schnell ein Mensch in seelische Nöte kommt und was einen tatsächlich berührt, verzehrt, umhaut oder fühlen lässt, am Leben zu sein. Keiner weiß das wohl besser als Schwarwel, der schon im August den ersten Teil einer Graphic Novel veröffentlichte, die während des heute startenden Festivals „Stadt der Sterblichen“ ihre Fortsetzung findet.

- Anzeige -
Scroll Up