Forschung

Universität Leipzig, Seminargebäude. Foto: LZ
Bildung·Forschung

Koalitionsverhandlungen: Promovierendenrat der Uni Leipzig fordert mehr Entfristungen und Familienfreundlichkeit

Der Promovierendenrat der Universität Leipzig fordert von CDU, Grünen und SPD, in den laufenden Koalitionsverhandlungen in Sachsen auch Entfristungen und Familienfreundlichkeit an den Hochschulen zu berücksichtigen. Im Sondierungsergebnis der vielleicht künftigen Koalitionspartner ist zwar festgehalten, dass Verbesserungen in diesem Bereich geplant seien – konkrete Maßnahmen oder Zahlen fehlen aber noch.

Regenwürmer sind wichtig für das Funktionieren von Ökosystemen. Foto: Valentin Gutekunst
Bildung·Forschung

Was passiert eigentlich mit den Regenwürmern, wenn das Klima sich immer mehr verändert?

Man sieht sie ja meistens nicht. Und so denkt man meist auch nicht an die Regenwürmer, wenn jetzt über die Folgen des Klimawandels geredet wird. Aber jeder Gärtner weiß, wie unersetzlich die Regenwürmer bei der Aufbereitung des fruchtbaren Bodens sind. Wenn aber die Temperaturen dauerhaft ansteigen, greift das auch tief in die artenreiche Population der Regenwürmer ein, warnt jetzt das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).

Prof. Dr. Ansgar Zerfass. Foto: Tobias Tanzyna / Universität Leipzig
Bildung·Forschung

Das Vertrauen der Bürger in Konzernvorstände, Marketingabteilungen, aber auch Wirtschaftsberichterstattung ist deutlich gesunken

Da ist etwas passiert in den vergangenen 40 Jahren, das nicht nur das Vertrauen in die Politik massiv geschädigt hat, sondern auch den Ruf der großen Wirtschaftsunternehmen regelrecht unterminiert hat. Und das, obwohl gerade bürgerliche Medien nur zu gern Heldengeschichten über die Macher in den Konzernvorständen schreiben. Oder gerade deshalb. Die Art der Selbst-PR ist gründlich nach hinten losgegangen.

Zeichnung eines Schimpansen von Enrique Guisado Triay, einem kubanischen Künstler, der aktuell in Leipzig lebt und wirkt. Foto: Enrique Guisado Triay
Bildung·Forschung

Wie eine kleine genetische Veränderung das menschliche Gehirn zum Lernbeschleuniger gemacht hat

Der Mensch ist ein Rätsel. Immer noch. Obwohl die Forscher schon so viel herausgefunden haben über seinen Werdegang. Das größte Rätsel ist sein Gehirn, denn irgendetwas unterscheidet dessen Struktur so erheblich von der Hirnstruktur unserer nächsten Verwandten, der Menschenaffen, dass es dafür eine Erklärung braucht. Eine Erklärung, der jetzt Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf der Spur zu sein scheinen.

Für ihre Studie beobachteten die Wissenschaftler eine Freispiel-Interaktion zwischen Müttern und ihren fünf Monate alten Kindern. Foto: MPI CBS
Bildung·Forschung

Wie die frühe Interaktion mit der Mutter unsere Fähigkeit zum Umgang mit anderen bestimmt

Wenn man sich im Erwachsenenalter im Umgang mit anderen Menschen zutiefst unsicher fühlt und kaum in der Lage ist, Vertrauen aufzubauen, dann kann das mit einem erstaunlichen chemischen Vorgang in der frühen Kindheit zusammenhängen, wie jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften belegen können. Denn die Interaktion der Mütter mit ihren Kindern beeinflusst einen ganz bestimmten Hormonpegel.

Auenwald im Spiegelbild. Foto: Ralf Julke
Bildung·Forschung

Reine Artenvielfalt sagt noch nichts über die rasante Veränderung der biologischen Vielfalt aus

Ein sehr menschliches Problem am Klimawandel ist: Menschen sehen immer nur einen Ausschnitt. Manchmal fokussieren sich selbst Wissenschaftler nur auf Details, zählen Arten und Individuen, haben aber kein Gespür dafür, ob ein ganzes Biosystem gerade kippt und sich irreparabel verändert. Auf diesen Umstand weist jetzt das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hin.

Menetekel am Horizont. Foto: Ralf Julke
Bildung·Forschung

Die Leistungsfähigkeit der Natur sinkt dort am stärksten, wo Menschen sich kaum wehren können

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiV) kooperiert innerhalb des Natural Capital Project mit anderen großen Forschungsverbünden, die sich mit den Folgen des Klimawandels für die weltweite Biodiversität beschäftigen. Und in diesem Rahmen warnen iDiV-Forscher jetzt davor, dass der Klimawandel zuallererst jene Regionen trifft, wo sich die Menschen kaum gegen die katastrophalen Folgen wehren können.

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