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Dienstag, der 9. Februar 2021: Sachsen schafft Tatsachen, „Querdenker“ – Infektionen und Kälterekord + Video

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    Sachsen möchte Kitas und Grundschulen wieder öffnen, der Einzelhandel darf bald einen Abholservice einrichten, die FDP fordert ein Ende der landesweiten Ausgangssperre und „Querdenker“ sind offenbar für tausende Corona-Infektionen verantwortlich. Außerdem: Im Leipziger Osten brannte ein Mehrfamilienhaus. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 9. Februar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Die sächsische Landesregierung hat sich am Tag vor dem nächsten Corona-Gipfel bereits festgelegt: Kitas und Grundschulen sollen am 15. Februar wieder öffnen. Auch ein Abholservice für den Einzelhandel ist ab kommendem Montag geplant.Beide Entscheidungen sind nicht überraschend, da mehrere Kabinettsmitglieder sie bereits angekündigt hatten. Überraschend ist aber durchaus, dass sie noch vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsident/-innen getroffen wurden. Konkret wurde beschlossen, dass die Schulbesuchspflicht ausgesetzt werden und auf eine „strikte Trennung“ der Klassen beziehungsweise Gruppen geachtet werden soll.

    Die Leipziger FDP drängt derweil darauf, die nächtlichen Ausgangssperren zu beenden – zumindest flächendeckend. Denn in den Großstädten ist die Inzidenz schon nahe an der als wichtiges Ziel ausgegebenen 50er-Inzidenz-Marke dran. Landkreise, die noch nicht so weit sind, sollten anders behandelt werden. Anlass für die Wortmeldung war ein Gerichtsurteil, das die Ausgangssperre in Baden-Württemberg wegen gesunkener Inzidenzen als rechtswidrig gewertet hat.

    Querdenken-Demos laut Studie ein Infektionsrisiko

    Für viel Aufsehen sorgte heute eine Studie der Humboldt-Universität Berlin und des ZEW Mannheim. Dieser zufolge waren die „Querdenken“-Großdemonstrationen am 7. November in Leipzig und am 18. November in Berlin für 16.000 bis 21.000 Corona-Neuinfektionen verantwortlich. Das zeige eine Analyse der Orte, aus denen „Querdenker“ mit Bussen zu den Demos angereist waren. (Zur Studie, PDF, Englisch)

    Wer die Demonstrationen beobachtet hat, wird sich darüber kaum wundern. Die Mehrheit der Teilnehmer/-innen verzichtete auf Gesichtsmasken und Abstände. Wie die Situation während der Anreise in den Bussen gewesen sein mag, ist leicht vorstellbar. Die Demo in Leipzig sorgte später für Schlagzeilen, weil die Polizei es nicht geschafft hatte, die Auflösung durchzusetzen. Stattdessen liefen spontan tausende „Querdenker“ durch die Innenstadt.

    Förderung für kleine Kulturprojekte

    Und während die einen ihre Zeit damit verbrachten, zu Superspreading-Events zu reisen, wurden andere kreativ und überlegten sich digitale Kulturprojekte für die Zeit des Lockdowns. Kleine Projekte dieser Art möchte das Kulturamt der Stadt Leipzig nun wieder fördern. Konkret stehen 20.000 Euro zur Verfügung, um Projekte mit jeweils maximal 1.500 Euro zu fördern. Die wichtigsten Informationen gibt es hier.

    Neben Corona oder vielleicht sogar noch vor Corona war der Winter heute wieder Thema in Leipzig. Viele Busse und Bahnen konnten erneut nicht fahren und die vielleicht kälteste Nacht des Jahres – erwartet werden minus 20 in absoluten Spitzen bei klarem Himmel gar minus 30 Grad – steht laut DWD für Leipzig unmittelbar bevor.

    Brand in der Neustädter Straße

    Video: LZ

    Leider gab es heute aber auch das andere Extrem: In einem Mehrfamilienhaus in Neustadt-Neuschönefeld brannte es lichterloh. 28 Personen mussten teils über Drehleitern aus dem Haus evakuiert werden; 13 von ihnen landeten wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung im Krankenhaus.

    Über die Ursache ist bislang nichts bekannt.

    Polizeipräsident im Interview und Rechtsradikale mit Waffen

    Worüber die L-IZ heute berichtet hat: erneut über den neuen Leipziger Polizeipräsidenten René Demmler, der sich kurz nach Dienstbeginn mit uns zum Interview getroffen hat, und über unsere Abhängigkeit von den Dingen, über die Olav Amende einen Essay geschrieben hat.

    Was heute außerdem wichtig war: In Sachsen besitzen mehr als 100 Rechtsradikale legal eine Waffe. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) hervor. Schwerpunkte sind Bautzen, Görlitz, Zwickau und das Erzgebige.

    Was morgen passieren wird: Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsident/-innen beraten erneut über Corona-Maßnahmen. Dass der Lockdown verlängert wird, ist sicher. Mit Lockerungen ist nicht zu rechnen – allein schon, weil es diesmal kaum entsprechende Forderungen oder Vorschläge gibt. Ein wichtiges Thema dürfte unter anderem die Perspektive von Kitas und Schulen sein.

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    38 KOMMENTARE

    1. Lieber Herr Michael Freitag,

      >Meine Antwort galt dem Kommentar vom 15. Februar, 18:36 Uhr. Womit für mich diese Debatte auch beendet war/ist 😉

      Selbst mit Bezug auf meinen Kommentar vom 15.2., 18:36 Uhr, liegen Sie grundfalsch.

      Mit freundlichen Grüßen
      Stefan

    2. PS: Es ist schon beim Querlesen meines letzten Beitrags ersichtlich, dass es da viel mehr über die Historie der Leipziger Internetzeitung geht als um Corona/Covid.

      Das haut alles überhaupt nicht hin, was hier nun zu lesen ist.

    3. Werter Herr Michael Freitag,

      Sie meinen nicht mich („Stefan“), sondern ganz offensichtlich jemanden anderen.

      Ihre ganzen Ausführungen vom 17.2. um 00:47 Uhr haben nichts mit mir zu tun.

      Ich bin null Covid-Leugner und habe nichts aus Telegram-Gruppen abgeschrieben. Und vieles mehr nicht. Das passt überhaupt nicht zu dem, was ich je geschrieben habe.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Stefan

    4. Lieber „Stefan“, dann mache ich mal auch von meiner Seite den Abschluss und komme so auch Ihrem Arbeitsauftrag an mich nach, klarer zu moderieren 😉 Weshalb ich auch zukünftig darauf achten werde, wenn Sie erneut versuchen, Fake-Science zu verbreiten.

      Mit Ihrem letzten Beitrag zeigen Sie nochmals, was ich meinte. Sie haben die Sachebene gänzlich verlassen, da Sie bereits früh zutiefst überzeugt waren, dass das Coronavirus unschädlich ist. Danke, dass Sie ds nun hier nochmals darsgestellt haben.

      Warum also mögen Sie dann nicht die Konsequenz, die in einem freiwilligen Covid19-Behandlungsverzicht liegt? Warum der Vorwurf an jene, die das dann einverlangen?

      Ich nenne es inkonsequent: wenn man meint, es ei unproblematisch, warum dann nicht auf Behandlungen verzichten? Im noch schlimmeren Fall steckt hinter dieser Ambvalenz jedoch das das Denken: was geht mich der Tod der anderen an. An Covid versterben (nein, für Sie natürlich nicht) mal wieder überwiegend die finanziell Schwächeren, Älteren und gesundheitlich Vorgeschädigten – es ist also auch ein Teil Sozialdarwinismus bei den Coronaleugnern am Start.

      Zu Ihren „Sachargumenten“: Ihre „Argumente“ haben Sie aus Ausarbeitungen übernommen, welche ich schon Tage zuvor auf Telegram in den einschlägigen Coronaleugner-Kanälen fand. Es ist beeindruckend, wie Sie der Indoktrination folgen, die Sie dann vielleicht via Facebook oder den lustigen „Alternativen Medien“ erreichte. Da ich seit Monaten an den „Quellen“ rings um die Macher des Pandemie-Business mitlese, kam mir Ihr Geschriebenes bekannt vor 😉

      Nein: Sie sind mit dieser Art der Propaganda-Weitergabe nicht allein, das ist mir nach nunmehr fast einem Jahr Befassung mit dieser Szenerie klar. Aber auf der L-IZ.de ist dann halt Schluss damit, ganz einfach.

    5. @Axel: d’accord, weitestgehend.
      Richtig, es hätte dieser Studie nicht bedurft. Wie ich schon schrieb, ist eine Steigerung der Infektionszahlen unter ungünstigen Bedingungen nicht auszuschließen, aber die Faktoren, die in die Regressionsgleichung Eingang fanden, sind mir eben zu „zielführend“ gewählt. Inzwischen hat das Ding ja Fäden gezogen in allen nur erdenklichen Medien; liest man die Kommentare dazu, egal ob pro oder contra, wird einem schlecht, und zwar buchstäblich. Man hat den Eindruck, dass sich da Sekten bekämpfen mit inbrünstiger Religiosität.
      Das ist das eigentlich Erschreckende hierbei, und so halt auch in vielen anderen „Diskussionen“ netzweit.
      Gruß M.

    6. @Matthew:
      Ich habe jetzt mal die Studie – aus zeitlichen Gründen – nur überflogen und kann sicherlich die Kritik nachvollziehen. Auf der anderen Seite finde ich sie jetzt aber auch nicht so handwerklich schlecht gemacht wie es vielleicht rüberkommt. Die Hauptfrage die ich mir danach jedoch stelle ist eher die, ob es so eine Studie überhaupt gebraucht hätte?

      Wir kennen die Ausgangslage (Infektionszahlen, ungefähre Herkunft der Teilnehmer, Übertragungswege, Einstellung zu & Einhaltung der Hygienevorgaben und Demoauflagen, größtenteils auch die Anreisegegebenheiten etc.). Auch bekannt, weil umfangreich dokumentiert, sind die Verhaltensweisen vor/während/nach den Demos. Man kann sogar noch davon ausgehen, dass der Anteil er infizierten Teilnehmer (bekannt+unbekannt) im Vergleich zur restlichen Bevölkerung eher höher gewesen sein dürfte, allein aufgrund der Einstellung zum Thema und dem grundsätzlichen Umgang mit den Hygienevorgaben wie z.B. Masken zu tragen und Abstände einzuhalten. Also warum sollte sich, unter diesen Umständen, das Virus anders verhalten?
      Allein mit diesen bekannten Daten auszuschließen, dass die Demos in diesem Zeitraum zu einer Steigerung der Infektionszahlen aktiv beigetragen haben, dürfte schwierig werden. Von mir aus können wir, weil die Verteilungs-% damals noch nicht erfasst wurden, hier auch die erhöhte Ansteckungsgefahr durch mutierte Varianten außen vor lassen. Die absoluten Steigerungszahlen überlasse ich dann den Mathematikern/Statistikern zu berechnen/zu verifizieren.
      Ja, ich habe es mir hier etwas simpler gemacht, auch aus besagten zeitlichen Gründen, aber ich halte es da einfach mal mit dem ollen Ockham. Falls ich was übersehen haben sollte bitte gerne darlegen.

    7. Werter Herr Michael Freitag,

      ich finde es nicht mehr in Ordnung, wenn Sie mit Falschdarstellungen und Weglassung versuchen, mich zu diskreditieren.

      >Lieber Stefan, Ihr Beitrag zeigt nur eins: Sie sind hier, um sich in Personen und nicht in Sachfragen zu verbeißen 😉

      Ich kann mich hervorragend in Sachfragen verbeißen, aber kann es nicht leiden, wenn nicht auf Argumente und Vorhaltungen eingegangen wird.

      Sie, Herr Michael Freitag, weichen permanent aus oder lassen weg.

      Sie, Herr Michael Freitag, haben sich nicht noch einmal zu Ihrem in meinen Augen ziemlich infamen Ansinnen geäußert, Covid-Leugnern eine Patientenverfügung unter die Nase zu halten, mit welche diese auf eine medizinische Behandlung verzichten sollten. Das haben Sie in einem Kommentar im April 2020 vorgeschlagen. Nicht richtig klar ist, ob das ein derber Spaß sein sollte oder ernst gemeint. Ich hatte Ihnen dazu eine lange Mail geschrieben, die Sie nicht beantwortet haben. Kann ich mit leben.^^

      >Kann ich mit leben. Nicht mit Ihren Falschdarstellungen. „Mehr los“ war hier bis Anfang 2016,

      Ist Ihre Ansicht und keine „Gegendarstellung“ (dazu müsste man die Anzahlen der seinerzeitig geschriebenen Kommentare erheben usf.).
      Ich kann mich noch sehr gut an hervorragende Kommentare von z.B. „Peterchens Mondfahrt“ hinsichtlich interessanter Infos zum Islam erinnern. Da gab es noch mehr tolle Mitschreiber, die beim Relaunch 2016 verloren gegangen sind.

      >als wir das erste Mal verstehen mussten, dass ein ungefilterter Kommentarzugang auch viele FakeNews auf eine Seite spült, teils justiziable Kommentare uns in Bedrängnis brachten, da wir in der „Verbreiterhaftung“ stehen und sich zudem teils ebensolche unendlichen Sinnfrei-Debatten abspielten.

      Da hätte auch nur eine aktivere Moderation der Kommentare gereicht. Derartiger Hate- und N**i-Speech ist (leider) ein alter Hut.

      Ich weise mit nach wie vor großem Bedauern darauf hin, dass eine solche Moderation auch nach dem Relaunch weitgehend ausblieb: Ich erinnere hier an das grausige wochenlange Wüten eines gewissen Pfiffig.

      Im übrigen habe ich in den letzten Tagen bereits zu anderen Sachfragen etwas geschrieben. Ich denke, ich brauche es Ihnen nicht allein zu überlassen, zu beurteilen, von welcher Qualität meine Kommentare sind.

      Hier aus dem „Thread“ gehe ich aber nun definitiv heraus. Matthew hat ja sehr viel Erhellendes zu schreiben gewusst, vielen Dank an ihn!

    8. Lieber Matthew, vielen Dank für Ihren differenzierten und ausschließlich inhaltlich ambitionierten Beitrag! Bitte gern mehr davon.

      Und geben Sie Acht auf sich: Auch wenn man weder Corona-Leugner, noch Impfgegner, noch AfD-Wähler ist, reichen kritisches Denken und eine eigene Meinung heutzutage schon aus, um ganz rasch als etwas Anderes aus der großen Abwürg-Kiste (Antisemit, Schwurbeler, Aluhutträger…) beschimpft zu werden.

    9. Irgendwer hält sich halt immer für wortgewandt, gescheit, überlegen und witzig, aber wenn man dann mal den ganzen Staub weggepustet hat, bleibt am Ende nur noch Misogynie.
      Im Übrigen habe ich mit Michael Freitag kein Problem, nie eins gehabt, also keine Ahnung wie Sie, Kommentator >Freitag<, darauf kommen. Das weiß ich aber bei Ihnen auch an anderen Stellen nicht.

      Ansonsten bin ich vollkommen bei Ellen.

    10. Hmmm, das ist jetzt blöd. Da der „Freitag 13. Februar 2021“ ein Sonnabend war, kann ich ja nun jetzt nicht dem „Freitag“ antworten.
      Was soll’s. @Freitag, Sie nerven einfach, mit ihrer Selbstdarstellung,
      was auch immer Sie damit bezwecken.
      Mag ja sein, dass sie privat ein netter Mensch sind, den man nicht auf Grund seiner Lektüre bewerten sollte, aber wenn vermeintlich inhaltliche Meinungsäußerungen im Wesentlichen auf irgendwelche Links reduziert sind,
      kann ich mir außerhalb derer keine Meinungsbildung zu Ihrer konkreten Person erlauben.
      Und inhaltlich habe ich bisher nichts informativ Weiterführendes Ihrerseits erkennen können.
      Dies bezüglich sind Sie für mich persönlich einfach irrelevant.

      Insofern bitte ich darum, auch im Interesse der relevanten Kommentatoren,
      diese von Ihnen forcierte Correspondence Ihrerseits einzustellen.

    11. Ellen 13. Februar 2021 At 23:13

      Küß die Hand, gnä‘ Frau!
      *Hofknicks*

      Verehrteste Ellen, in völliger Verkennung der Realität wagte ich unwürdiger Mann es am Freitag 13. Februar 2021 At 17:28 an Sie eine Depesche abzusenden, in der folgende beantwortungsfähige Formulierung enthalten ist. Dies sollte Sie Hoheit indes in keiner Weise zu einer Beantwortung zwingen, verleiten oder sonstwie veranlassen. Auch sexuelle Ambitionen waren nicht im Spiel.
      Ich bin peinlich berührt ob Ihrer Bezichtigungen und vergehe vor Gram.
      Darf ich daran erinnern: Ihre Hoheit äußerten „inhaltsleeres Geschulmeistere liegt an der angegebenen Lektüre und deren unreflektierter Konsumption.“
      -> Dies reicht m.E., darauf hinzuweisen, daß auch Sie dem logischen Fehlschluss ad hominem / ad impressum aufgesessen sind.
      Indes darf ich untertänigst die Hoffnung ausdrücken, daß sich Hoheit zur Vorhaltung äußern werden?

      In Erwartung huldvoller Herablassung grüßt untertänigst
      Ihr Freitag

    12. @Freitag
      Doppelt putzig. Da kommt ein, sich als „Freitag“-Mann Gerierender, auf Grund meines Kommentars zum Diskussionspapier, zu dem Schluss, dass ich ein Mann sein müsste. Geht aber nicht auf den Inhalt meines doch recht ausführlichen Kommentares (unterhalb) ein,
      sondern meint, man sollte Pseudo-Science-Files-Links als „seine Fakten“ besprechen.
      Wäre ja mal interessant, was genau an dieser, aus meiner Sicht Wirr-Warr-Seite, er konkret für lesenswert hält.
      Also, so im Sinne einer Rezension. Wobei noch besser wäre, wenn er das Original-Diskussionspapier gelesen hätte
      und darauf Bezug nähme.
      PS: Im Übrigen scheint das, das Ding zu sein, wie in manchen Kreisen Anti-Feminismus funktioniert.
      Also so mal einfach einer Frau ihr Denkvermögen auf Grund ihrer Weiblichkeit abzusprechen.
      Kann man dann auch als konkurrierend empfundene Männer, als weiblich, demzufolge schwach und undenkfähig diskreditieren.
      Putzig, was sich hier auftut..

      PPS: Aus meiner Sicht keine persönliche Animosität, sondern so ein Grundsatzding, ob man sich z.B. als Frau abwerten lassen darf.. oder als Autor eines journalistischen Beitrages, plumpe Beleidigungen hinnehmen muss, auf Grund der „Wassersuppe“ irgendeines anderen. Und das „Facebook-Niveau“ entsteht durch Oberflächlichkeit der Inhalte der Kommentare.

    13. @all: Es wäre schön, wenn offensichtlich vorhandene persönliche Animositäten mal in den Hintergrund treten könnten, sonst haben wir hier ruck-zuck facebook-Niveau. Muss doch nicht sein. Besten Dank!

      Was mir an der Studie auf die Nerven geht: Sie ist schlampig erstellt. Wenn die Autoren sich auf Wissenschaftlichkeit berufen, dann sollte die auch erkennbar sein.
      Es ist da pauschal die Rede von COVID-19 Leugnern. Ich bin mir sicher, dass die sehr inhomogene Teilnehmergruppe an den beiden genannten Demos nicht nur aus a: SARS-CoV-2 Leugnern bestand (die es natürlich gibt, keine Frage), und b: diese auch samt und sonders AfD-Wähler sind, die dann obendrein auch, wiederum pauschal, Masern-Impfgegner sind. Natürlich ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine Reisetätigkeit mit größeren Menschenmengen zur schnelleren Verbreitung von Infektionskrankheiten beitragen kann. Das kann man aber auch untersuchen, indem keine ideologischen Prämissen schon in der Einleitung gesetzt werden. Und dann kommt das verbindende Bushaltestellennetz quasi als Joker ins Spiel. Kein Mensch weiß, wie viele tatsächliche SARS-CoV-2-Leugner, die der AfD zu den letzten Europawahlen ihre Stimme gaben, deren mindestens einer Träger des Virus war, an einem dieser Tage wo in einen Bus nach Leipzig/Berlin gestiegen sind. Und nur aus einer nach geschätzter Inkubationszeit erfolgten Steigerung der gemessenen Infektionsrate, gemittelt über sieben Tage, auf eine Zunahme der COVID-19 ERKRANKUNGEN zu schließen, ist Humbug, das liegt doch auf der Hand. Zum Vergleich wird dann auf einen ähnlich hohen Anstieg der Infektionen im Zuge der erweiterten Reisetätigkeit zu den Weihnachtsfeiertagen verwiesen. Der Beobachtungszeitraum endet allerdings am 23.12. ! Ich würde mal sagen, das die beiden Autoren einen sogenannten Bärendienst geleistet haben.
      Um evt. Mutmaßungen vorzubeugen, ich bin weder SARS-CoV-2-Leugner, noch Impfgegner, noch habe ich an jedweder Demo der Querdenker-Bewegung teilgenommen (auch nicht an entsprechenden Gegendemos), werde keinesfalls AfD wählen und stehe fest zu den Leitsätzen der FDGO.
      Allerdings habe ich beträchtliche Zweifel an einigen der regierungsseitig getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung/Bekämpfung der Pandemie, sowohl was die Wirksamkeit als auch die Rechtliche Konformität angeht.
      Und, @ Ellen: die Nullhypothese wurde ja gar nicht gestellt, was eigentlich richtig gewesen wäre bei unvoreingenommener Herangehensweise!

      Und zum Schluss noch eine These, die auf genauso „festen“ Füßen steht wie die fragliche Studie:
      Da veröffentlichen zwei MA eines Wirtschaftsforschungsinstitutes, laut BMWi: „Das ZEW in Mannheim verfolgt als übergreifenden Forschungsleitgedanken die ökonomische Analyse funktionstüchtiger Märkte und Institutionen in Europa. Die inhaltlichen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wettbewerb und Regulierung. Methodisch basiert die Forschung des ZEW insbesondere auf mikroökonomischen und mikroökonometrischen Ansätzen. Die dafür notwendigen Datengrundlagen werden teilweise im Institute aufgebaut und weiterentwickelt.“ eine Studie zu besagtem Thema und stellen diese auf ihrer Website ein. Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass alle relevanten und nichtrelevanten Redaktionen Deutschlands stündlich auf neue Einlassungen ausgerechnet des ZEW in Mainz lauern. Trotzdem sind Stunden später diese Ergebnisse in etlichen Publikationen zu lesen, je nach Ausrichtung positiv oder halt negativ konnotiert. Irgendwie putzig. Aber, wie schon gesagt, um Gottes Willen keine voreiligen Schlüsse ziehen.
      Ich finde es jedenfalls wohlfeil, wenn, nach meiner persönlichen Wahrnehmung, offensichtliches Unvermögen beim Handling dieser Pandemie mit allen ihren Folgen mit ideologischem Grätschen ins andere Lager kaschiert wird. Vertrauen geht anders.

    14. Ellen 13. Februar 2021 At 21:18

      Verehrte Ellen,
      passen Sie nur auf, daß Ihnen nicht die Maske vom Gesicht rutscht 🙂
      Ansonsten: ich vermisse Antworten, immerhin habe ich Ihnen ja Fakten geliefert!
      Nun also mal Butter bei die Fische – kommt noch was Substantielles von Ihnen? *gähnt*

      Wie immer grüßt mit einem Lächeln
      Ihr Freitag
      PS: Und Gnade Ihnen Gott, wenn Sie doch ein Mann sein sollten!

    15. @Freitag
      Putzig. Wenn ein Mann von einer Frau einen Zweikampf unter Männern einfordert. So auf mittelalterlichem Niveau.
      Besser kann man eigentlich nicht beweisen, dass es einem nicht um Inhalte geht.
      Q.E.D.

    16. Ellen 13. Februar 2021 At 20:31

      Verehrte Ellen,
      langsam macht es Spaß, sich mit Ihnen um zwei Ecken zu duellieren.
      Sie drücken Sich auffällig um die exakte Erwiderung von Anwürfen aus meinen Beiträgen, die Ihnen mißfallen.
      Nehmen Sie es, wie es ist, oder widerlegen Sie meine Behauptungen!
      Einem echten Barden steht es indes zu, seinen Feind bei den Hörnern zu packen und … (Phantasie gefragt)
      Im übrigen hätte ich nichts dagegen, in dieser illustren Runde ausschließlich noch gegen Geld zu reden – Motto: was kost die Welt?
      Unter Männern – lassen Sie mich Ihre Bedingungen wissen.
      Wie immer grüßt mit einem Lächeln
      Ihr Freitag

    17. Lieber Matthew, nun eigentlich handelt es sich ja um ein Diskussionspapier mit einer Ereignisstudie, die zu einer Handlungsempfehlung führt.
      Die Nullhypothese wäre, dass sich Großveranstaltungen von „Bestreitern einer wesentlichen Auswirkung des Sars-Cov-2-Virus auf die Gesundheit und das Überleben des Einzelnen und damit im Zusammenhang die ethischen und finanziellen Kosten für die Gesellschaft“, nicht im regionalen Infektionsgeschehen der Herkunftsgemeinde niederschlagen.
      Und die Alternativ-Hypothese ist, dass Menschen, die die Gefährlichkeit des Virus nicht anerkennen, durch ihr (Bus-)Reiseverhalten und gemeinsame Begegnung ohne Abstand und Maske, sich statistisch signifikant auf das Infektionsgeschehen auswirken.
      Eine weitere geprüfte Hypothese ist, ob das Infektionsgeschehen im Herkunftsort ohne diese Ereignisse zu einer Erhöhung der Infektionszahlen geführt hätte, also ob bereits vorher ein außergewöhnliches exponentielles Wachstum der Infektionszahlen in den Herkunftsorten zu erwarten war.
      Nun und die durchgeführten statistischen Tests belegen, die Auswirkung auf das Infektionsgeschehen.
      Ich bin jetzt kein Statistiker, denke aber da könnte man sicher ergebnisoffen über die Methodik diskutieren.

      Aber darum geht es hier ja gar nicht.
      Wenn man meint, Covid-19 und dessen entsprechende Mutationserkrankungen, wären nur eine harmlose Grippe, dann ist auch diese Studie egal.
      Da gehts dann darum, die „Beweise“ der Ausbreitung zu diskreditieren.
      Also, PCR-Test falsch, Inzidenz lächerlich usw.

      Die Ebene der Diskussion wird auf die Glaubwürdigkeit der Erstellenden und des RKI, der Erkrankung an sich usw. verschoben.
      Die Kompetenz von Menschen, die Statistik studiert haben, in Zweifel gezogen.
      Und das mit dem Mimimi auf die eigene Wichtig- und Glaubwürdigkeit abgestellt.

      PS: Wenn dann hier neben dem selbsternannten „Michael“ ein „Freitag“, mit der Anmaßung die Kommentare anderer nicht zu beantworten sondern zu bewerten, auftaucht, geht es darum, Verwirrung zu stiften und die Kommentarspalte nicht qualitativ sondern quantitativ zu übernehmen.
      (Da wird dann schon mal behauptet, dass der Axel ein Problem mit M.F. hätte, obwohl man nachlesen kann, dass es um den „Freitag (ohne Michael)“ selbst ging. Vielleicht ist es wirklich besser, von den Kommentatoren ein Mindestmaß an finanzieller Unterstützung einzufordern. Sonst kann hier jeder, dem irgendwas nicht passt, hier mehrfach unter verschiedenen Pseudonymen sich selbst bestärken. Und ein „Michael“ reicht in seiner Ignoranz und Verdrehung des von anderen geschrieben Wortes. Zumindest mir.)

    18. zu Ellen 13.2.2021 / 16:11 Uhr

      Fragen, Fragen, wo drückt das Ungehagen
      ’s geht schon um Kopf und Kragen,
      Fragen, Fragen? (frei nach Gerhard Schöne)

      Nun, ich denke Ellen, mit Ihren Vermutungen und Fragen werden Sie nicht den großen Treffer landen.
      Aber vermuten Sie nur ruhig weiter.
      Sollten Sie bei Rumpelstilzchen angekommen sein, wäre ich so freundlich, die Maske abzusetzen, kleiner Scherz 🙂
      Zu Ihren übrigen Ausführungen
      „inhaltsleeres Geschulmeistere liegt an der angegebenen Lektüre und deren unreflektierter Konsumption.“ reicht es m.E., darauf hinzuweisen, daß auch Sie dem logischen Fehlschluss ad hominem / ad impressum aufgesessen sind.
      Irgendwie scheint das in diesem Debattenklub gang und gäbe zu werden, eigenartig, nicht?
      Mit einem Lächeln grüßt
      Ihr Freitag

    19. äh, mal ganz abwegig gefragt: Wer hat die „Studie“ denn eigentlich gelesen?
      (Gänsefüße deshalb, weil ich sie bestenfalls als Diskussionsgrundlage verstehen kann)

    20. Da bleibt eigentlich nur die Frage, wozu „Michael“ sich einen zweiten Account zugelegt hat.
      Um Inhalte geht’s ja offensichtlich nicht.
      Aber vielleicht irre ich mich ja und diese „Selbsterhöhung“ durch inhaltsleeres Geschulmeistere liegt an der angegebenen Lektüre und deren unreflektierter Konsumption.

    21. Verehrte Ellen,
      Ihr Beitrag erzeugt eine gewisse Frische im Disput…
      Dennoch darf ich inhaltlichen Widerspruch anmelden!
      Mit Ihrem Beitrag 12.2.2021 / 21:56 Uhr haben Sie sich einer großen Mühe unterzogen, Respekt!
      Allerdings wäre vor diesen Ihren umfangreichen Nebenrechnungen vielleicht ein Blick auf folgende Seite hilfreich gewesen, das hätte Ihnen u.U. viel Mühe und auch diesen Widerspruch ersparen können?
      https://sciencefiles.org/2021/02/10/super-junk-spreader-studie-querdenkerdemos-und-covid-19-erkrankungen-sind-nicht-kausal/

      Kommentator Stefan darf ich gleichfalls Respekt zollen – genau so versteht sich Debatte, das minutiöse Eingehen auf Argumente des Kontrahenten. Habe im Netz noch nie eine so fundierte Erwiderung gelesen, Chapeau!

      Axels Ärger mit Herrn M.F. ist nachvollziehbar und hinderlich für jede Debatte.
      Allerdings bleibt für seine restlichen Ausführungen die schmallippige Bemerkung, daß er trotz seiner gepriesenen Lebensleistung offenbar den Kern des in seinem Beitrag von 10.2.2021 / 17:40 Uhr enthaltenen logischen Widerspruchs „Fehlschluss ad hominem / ad impressum“ bis jetzt nicht erkannt hat. Auch seine erneuten Ausführungen in der Erwiderung vom 11.2.2021 / 17:01 Uhr zeugen von Uneinsichtigkeit.
      Beispiel 1: „Im Gegensatz zu Ihnen bin ich hier bereits ein paar Jahre unterwegs und … “
      ist eine wertfreie Aussage, vergleichbar mit: Ich bin stärker als du.
      Beispiel 2: „Im Übrigen traue sicherlich nicht nur ich mir zu fachlich und/oder wissenschaftlich unseriöse Publikationen von seriösen zu unterscheiden.“ ist gleichfalls wertfrei. In Veröffentlichungen schmückt man sich nicht mit vermeintlichen Trophäen.
      Das einzige, was in der Debatte zählt, sind belegbare Erkenntnisse.
      Oder würde Axel etwa die Aussage zwei mal zwei ist vier ablehnen, nur weil sie von einer ihm nicht genehmen bzw. als verdächtig eingestuften Person stammt?

      In der stillen Hoffnung, daß M.F. mir meine Erwiderungen nicht kürzt, löscht oder anderweitig verunschönt verbleibe ich mit besten Grüßen
      Ihr Freitag

    22. Wenn sich ein „Freitag“ zum Kommentieren anmeldet, um den „Michael“ zu verteidigen. Und auch der Sprachduktus eine ursächliche Übereinstimmung der Identität vermuten lässt.
      Und ein „Stefan“ seinen Kommentar damit beginnt, einem anderen „bemühte Süffisanz“ vorzuwerfen.
      Und dann, naja „selbstgefällig“, also nach meinem Eindruck in der Art eines bockigen Kindes, mit seiner Überlegung zur Wahl der AfD zu drohen. Da wird die Eigenbeschreibung „linksgrünversifft“ wohl wörtlich und damit beliebig gemeint sein.

      Empört über meine Auswertung? Ja, genau das ist es, was spätestens seit dem Aufkommen der AfD in den Vordergrund tritt.
      Man kann nicht mehr über Inhalte sprechen, weil ständig versucht wird, die Diskussion auf irgendeiner Meta-Ebene zu führen.
      Bestes Beispiel ist da das Lob der Original-LVZ-Kommentatoren, die bis sie abgeschaltet wurden, nichts besseres zu tun hatten, als anderen ohne Rücksicht auf Gefühle und Anstand, ihre Unfähigkeit zu erklären.

      Um mal zu den Inhalten zu kommen:
      Zur Inzidenz.
      Wenn ein Ort 400 Einwohner hat und davon sind 10 mit Symptomen auf Covid-19 positiv getestet, dann sind das 2,5% der Einwohner, also
      2,5 von 100.
      Oder eben, wenn man nachfolgend nicht mit Nachkomma-Stellen rechnen will (wie auch angemerkt),
      2500 von 100.000.
      Wenn nun die Ansteckungsrate R 1,1 beträgt, also die 10 stecken 11 weitere an,
      wären das 21 Infizierte, also (21*100)/400 entspricht dann 5,25% Infizierte.
      Die Vereinfachung ist aber, die 2500 mit R 1,1 zu multiplizieren, die Summe ist dann 2500 plus 2750 (entspricht 2500 * 1,1) = 5250.
      Und die pro Hundert kann jetzt einfach durch 1000 geteilt abgelesen werden, also 5,25%.

      Die ungebremste Ansteckungsreihe bei Anfangswert 10 und R = 1,1 wäre über 7 Tage:
      10 11 12,1 13,31 14,641 16,1051 17,71561 19,487171
      Die entsprechenden Summen pro Tag:
      10 21 33,1 46,41 61,051 77,1561 94,87171 104,358881
      Müsste man jetzt jedes mal auf die 400 Einwohner prozentual ausrechnen.

      Dagegen kann man an der 2.500 zu 100.000 Reihe:
      2500 2750 3025 3327,5 3660,25 4026,275 4428,9025 4871,79275
      und den Summen:
      2500 5250 8275 11602,5 15262,75 19289,025 23717,9275 26089,72025
      direkt den ansteigenden Prozent-Wert ablesen. Also durch 1000.
      (Außerdem sind Werte unter 1%, die innerhalb von Tagen eine bedenkliche exponentielle Tendenz abbilden, auch ohne Komma darstellbar.)

      Und Prozentwerte der Einwohner lassen sich nun mal besser vergleichen.
      Wenn z.B. 2,5% (Inzidenz 2.500 von 100.000) der Einwohner eines Gebietes Symptome haben und jeder mehr als einen ansteckt,
      sind nach einer Woche ohne Maßnahmen 26% infiziert.
      Also aus den im Beispiel 10 der 400, 104 Infizierte geworden.
      Und wenn ein Viertel einer Gemeinde erkrankt, ein Großteil davon ins Krankenhaus muss und/oder verstirbt,
      muss man schon im vorhinein genauer schauen, ob dann die Versorgung etc. der Gemeinde noch gegeben ist.

      So und jetzt kommen vermutlich die, mit der Herden-Immunität durch „natürliche Durchseuchung“.
      Sieht das Virus leider anders. Also das „freut“ sich, wenn es sich an Infizierten „spezialisieren“ kann (Mutation), also in der Folge einen Menschen immer wieder neu heimsucht.

      Natürlich außer denen, die Versterben.
      Und die psychische Last, einen Nachbarn zu verlieren, nur weil man „mal mit dem Bus zum Protest fahren will“,
      weiß nicht, was das mit den kleinen Gemeinden macht.

      PS: Zur Studie finde ich interessant, dass die durch Bushaltepunkte vor allem in kleineren Orten deutschlandweit identifizierten Orte noch genauer darauf geprüft wurden, ob da bereits vorher ein steigendes Infektionsgeschehen zu beobachten war. Und dieses verneint wurde. Also das Infektionsgeschehen eindeutig der „Reisetätigkeit“ zugeordnet werden konnte.

      So weit erstmal so gut, denke ich.
      Inhaltlicher Widerspruch gerne.

    23. Lieber Stefan, Ihr Beitrag zeigt nur eins: Sie sind hier, um sich in Personen und nicht in Sachfragen zu verbeißen 😉 Kann ich mit leben. Nicht mit Ihren Falschdarstellungen. „Mehr los“ war hier bis Anfang 2016, als wir das erste Mal verstehen mussten, dass ein ungefilterter Kommentarzugang auch viele FakeNews auf eine Seite spült, teils justiziable Kommentare uns in Bedrängnis brachten, da wir in der „Verbreiterhaftung“ stehen und sich zudem teils ebensolche unendlichen Sinnfrei-Debatten abspielten.

      Anders gesagt: Bei diesem nunmehr dritten Versuch steht jeder, der hier mitkommentiert, auch in der eigenen Verantwortung, wie es hier läuft. Und es mag Ihnen gefallen oder nicht: wir üben hier ein sogenanntes Hausrecht aus.

      Und da wir uns ja kennen, gebe ich Ihnen einen Tipp: erwähnen Sie nicht zu oft das Thema Auwald. Sonst kommen andere auch so leicht wie ich dahinter, wer hier gerade versucht, Menschen zu diffamieren.

      Also: viel Erfolg uns allen und weniger solche Endloselaborate wie das Ihre. Auf welches ich aus Gründen der Zeit & der fehlenden Sachargumente nicht eingehen werde 😉

      Beispiel? „Sie versuchen aber, mit besagter pfiffiger Studie eine Kausalität zwischen den Demos und den geschehenen Erkrankungen herbeizureden. Sie wollen ja irgendwie Recht haben.“

      Nein. Ich habe ausdrücklich von Korrelation geschrieben. Die Kausalität behaupten die Quarkdenker selbst – um sie dann zu bekämpfen 😉

      Ihr M.F.

    24. Sehr schön, wie Sie, Herr Michael Freitag, einen Diskurs verstehen.

      >Halten wir also erst einmal fest:

      Wer ist „wir“, und wieso sollen wir da was „festhalten“? In einem funktionierenden Diskus einigt man sich vielleicht auf eine Art Minimalkonsens. Aber da „hält“ nicht jemand einseitig etwas „fest“.

      >mit der Freigabe, dass sich jeder (auch ohne Abo) wieder anmelden & kommentieren kann,

      Bedauern Sie das? Ich bin sehr lange schon Lizzy-Leser, und ich fand die Kommentarspalte vor dem Abozwang um Längen interessanter und inhaltsreicher. Dann war’s für fünf Jahre zum Einschlafen oder gar nicht mehr Reinklicken.

      Erst als die LVZ es deutlich erschwert hat, Kommentare abzugeben, ist wieder ein bisschen mehr los.

      Aber nur bei so Links-Rechts-Themen. Migranten, (öffentlicher) Stadtverkehr, Wohnungsnot, Hartz4? Uninteressant, immer nur so Einzelbeiträge von wenigen anderen Lesern, die ich schon namentlich wiedererkenne. Diese Themen sind wohl kein Anlass für quasireligiösen Eifer von sog. Gutmenschen.

      Ich hoffe, dass durch die „Öffnung“ es auch zu anderen Themen Kommentare gibt – wie eben noch vor Jahren.

      Ein echtes Alleinstellungsmerkmal hier sind aber die Leserkommentare zum Auwald. Ich persönlich habe da viel gelernt.

      >sind die bekannten „Querdenker“ mit ihren sogenannten Quellen also auch auf der L-IZ.de zurück.

      Wieder „zurück“? Einige Ihrer „Querdenker“ haben für die Abos bezahlt. Mich hat es gewundert, dass Sie einen von denen einfach so rauskicken konnten. Der „Michael“ war auch zu Abo-Zeiten da.

      >Wir/ich werden uns das eine Weile anschauen und dann entscheiden, ob wir uns erneut bereits schon einmal stattgefundene, persönliche Diffamierungen etc. gefallen lassen (eher nein, ist ja hier auch nicht Facebook).

      Erst etwas schreiben, dann in Klammern relativieren? Also lieber gleich löschen.

      Vor ca. zehn Jahren haben Sie, Herr Michael Freitag, die Kommentarspalte keineswegs so penibel „angeschaut“ und etwas „entschieden“. Ich mag mich nicht gerne daran erinnern.

      >Zur Minute hier so viel: der unsaubere Brei aus (berechtigter) Kritik an Regierungshandeln im Sommer, mangelnde Vorbereitungen auf die zweite Welle usw. – jederzeit debattierbar, weil mit Fakten belegt (Masken, Vorsorge, Schule etc. – vieles an berechtigter Kritik findet sich auf L-IZ.de).

      Bitte nicht schwurbeln: „unsauberer Brei“ und dann was mit berechtigter Kritik. Was wollen Sie mit dem Absatz eigentlich sagen? Da fehlt irgendwie ein Verb.

      >Doch schauen wir
      „wir“? Aha.

      >mal kurz auf den Rest: „PCR-Test geht nicht“ – widerlegt
      Schreiben Sie! Sie könnten es auch kurz erklären, was überhaupt daran „widerlegt“ sein soll.

      Ich habe ein bisschen den Eindruck, Sie wissen rein sachlich nicht so richtig, worum es da geht.

      > aber anschließend folgt „Gepöbel“ oder einfach etwas ganz anderes (als Youtube-Link mit der „geplanten Pandemie“ – wieder Nonsens, mit dem man sich dann beschäftigen soll).

      Auch Sie können ganz gut schnell woanders abbiegen. Da sind Sie nicht der einzige.

      >Halten wir also fest:
      Schon wieder.

      >der PCR-Test funktioniert
      Schreiben Sie! Sie könnten es auch kurz erklären, was da „funktioniert“.

      Sie geben ja schön an mit Ihren Kenntnissen der Statistik. Nur zu.

      >, alles andere sind leider „Querdenker“-Lügen. Dann wird schnell das Thema gewechselt, wenn man bei Blödsinn ertappt wird. Oder eben persönlich angegriffen 😉 (das lenkt auch gut ab).

      dito… 😉

      >Mittels Behauptungen ohne Beleg: „Herr Michael Freitag, in Ihrer quasireligiösen Verblendung waren Sie im Spätsommer 2020 sogar schon in – Ha! – bedenklicher Nähe zur Zero-Covid-Bewegung …“

      Den gewünschten Beleg suchen Sie bitte selbst im Archiv. Die Suchfunktion funzt ja nicht richtig. Ich habe Ihren Kommentar inhaltlich noch ziemlich gut in Erinnerung. Tun Sie nicht so, als ob Sie nicht geschrieben hätten, einen längeren Lockdown machen und im Frühjahr die Wirtschaft hochzufahren wollen.

      >Mir war bei der Betrachtung u. a. der „Querdenker“-Bewegung bereits im Frühjahr klar, dass es so etwas nicht geben wird und auch nicht kann. Da ich mich mit der Art der Verbreitung befasst habe, ist auch klar warum.

      Ah ja. Mit der „Art der Verbreitung“ befasst.

      Riesenthema, immer noch in Erforschung (das mit den Aerosolen hat man wieder herausgekramt, nachdem man sie im März 2020 noch fast abgestritten hat).

      Aber hier immer schön wolkig bleiben.

      >Wenn, dann geht eine (ausgesprochen freiheitsfeindliche) „Null-Covid“-Strategie nur weltweit, >mindestens europäisch. Auch das macht es noch unwahrscheinlicher neben dem Fakt, dass dann >die „Querdenker“ noch massiver „für die Freiheit“ auf die Straße gegangen wären – und neben >anderer Faktoren das Virus trotzdem weiterverbreitet hätten 😉

      Wilde Spekulation. Bei einem weltweiten Lockdown würden noch ganz andere, wesentlich fundamentalere Sachen passieren. Hunger und Durst und so. Nicht irgendwelche Freiheitsdemos.

      >Allerdings war und bin ich bis heute der Meinung (nun gestützt durch eine ziemlich pfiffige >Studie)

      Können Sie eine Studie als „pfiffig“ einschätzen? Weil Sie vermutlich kein Wissenschaftler sind, bezweifele ich das mal ganz stark. Eine Studie ist schon sehr spezielle Fachliteratur. Da muss man im Stoff stecken, um eine inhaltliche Einschätzung zu machen. Das geht weit darüber hinaus, arithmetisches Mittel und Median unterscheiden zu können.

      Herr Julke macht hier in seinen Analysen der diversen Statistikberichte übrigens gute Arbeit. Seine Zusammenfassungen finde ich auch beim Darübernachdenken sehr informativ. Ich vertraue auf seine Artikel, denn dann muss ich die Statistikberichte nicht selbst lesen…

      >, dass Massenevents wie die „Demo“ am 7. November und den kleineren Vorläufern ohne Maske und Abstand eben eher zur Verbreitung des Virus, statt zu seiner Eindämmung beitragen.

      Ich streite das nicht ab, aber versteige mich auch nicht…

      >Wer dem widerspricht, leugnet denklogisch letztlich das Virus

      …dazu, aus dem Widerspruch gegen diese pfiffige Studie eine Leugnung „denklogisch“ und „letztlich“ des Virus herzuleiten. Damit bin ich wieder bei dem quasireligiösen Eifer, dem Sie so nachhängen. Dazu passt aber überhaupt nicht, dass Sie in einem späteren Absatz zwischen „Kausalität“ und „Korrelation“ treffend unterscheiden.

      Was also? Gleich ganz groß eine „denklogische Virusleugnung“, wenn der Korrelationskoeffizient nur 0,99 beträgt?

      >, die Verbreitung etc. oder will, dass es sich verbreitet. Dann soll er/sie aber auch dazu stehen („Coronaleugner“ wollen „Querdenker“ ja auch nicht genannt werden, also auch noch feige).

      Die „Coronaleugner“ gehen immerhin auf Demos. Ein Stück weit also stehen sie dazu und sind sie nicht feige.

      Sind Sie mal aus freien Stücken und aus innerer Protesthaltung auf eine Demo gegangen? Womöglich sogar auf eine Demo, die nicht ganz ungefährlich ist?
      Etablierte Party-Demos wie CSD oder Lichtfest zähle ich nicht dazu.

      (Ich übrigens noch nie. Da muss schon sehr viel passieren. Vielleicht nach 6 Monaten totaler Lockdown. Vielleicht.)

      >Ich verstehe aber
      So ein fürsorgliches „verstehe“?

      >, warum hier jetzt so viel Geschrei
      Was für ein Geschrei? Wegen den queren Kommentaren, wegen meines A, B, C?

      > auftaucht 😉 Kommen wir
      Schon wieder.

      > also zu den getroffenen Hunden
      Schon wieder.

      , die hier bellen.
      Fürsorglich.

      > Monatelang hat die „Querdenker“-Fraktion es mit folgendem (Schein)Argument versucht: Na, weist doch mal nach, dass sich jemand auf unseren Demos angesteckt hat!

      Dass auch Nachweise mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit behaftet sind, wissen Sie vermutlich.
      Dieser Nachweis ist Ihnen auf merkwürdige Weise willkommen gewesen.

      >Die führenden Köpfe und Stichwortgeber sind seit 2 Tagen in heller Aufregung, weil es diese oben genannte Studie anhand der „Honk for Hope“-Busse gibt. Es ist gerade ein mächtiger Theaterdonner bei Telegram zu vernehmen – „Lüge, falsch, da ist keine Kausalität“

      Können die doch auch sagen, dass es „keine“ Kausalität gibt. Genauso, wie Sie anhand der pfiffigen Studie sagen, dass die Teilnehmer sich auf den Demos kausal angesteckt haben.

      Die einen dürfen nicht „Kausalität“ sagen, andere aber schon. Ah ja.

      > usw. Und mal wieder kommt auch „Quatschjura“ ins Spiel: wir werden gegen die Presse klagen – blubb …
      Manch ein Presse-Hund freut sich aber doch ein wenig, wenn er getroffen wird und bellen darf: Gut, dass es die Pressefreiheit gibt.

      Falls es Sie interessiert: Ich rechne es Ihnen und Herrn Loch hoch an, dass Sie dokumentarisch bei den Demos dabei waren.

      >Deshalb mal eine einfache Frage – außerhalb einer von vielen hier eh nicht verstandenen>
      Methodenlehre-Debatte rings um Wahrscheinlichkeitsberechnungen, Varianzen und Korrelaten

      grins…Verstehen Sie mehr davon?

      > (das nutzen die Quarkdenker-Köpfe ja gerade aus ;-):
      Bissel weniger selbstgefällig wäre auch gut.

      Meiner Erfahrung hat jeder Mensch immer etwas Quarkdenk in sich, und das ist auch schön so. Wo soll Fantasie herkommen? Ein Klardenk kommt meistens, indem man den Quark ein wenig durch ein Sieb presst.

      >Ist es denn wirklich ausgeschlossen, dass man sich bei den Demos in Leipzig und Berlin anstecken konnte? Wirklich ausgeschlossen? Na? 😉

      Allein, dass Sie die Frage schon so absolut („ausgeschlossen“) formulieren, sagt mir, dass Sie in Statistik noch Wesentliches dazulernen müssten.

      >Natürlich nicht. Weshalb bereits obenstehende Behauptung der Veranstalter (nein, ist nichts passiert), schlicht gelogen sein muss. Und zwar bereits ab dem ersten Fall einer Viruserkrankung nach der Versammlung. Denn: auch der/die Veranstalter können nicht beweisen, dass es nicht so war.

      Sorry. Doch noch: *facepalm*

      >Bleibt also die bloße Behauptung ohne Beleg.

      Also, die Veranstalter dürfen als Irrtumswahrscheinlichkeit nur 0% annehmen, sonst haben sie keinen „Beleg“, wie von Ihnen erwartet?

      Ohne in die pfiffige Studie zu schauen, dürfte sie mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% oder 1% rechnen (kleinere Irrtumswahrscheinlichkeiten vermute ich nur bei medizinischen Studien). Es könnte also zu 5% (bzw. 1%) sein, dass die Demonstranten sich nicht bei der Demo angesteckt haben.

      Ich hätte ja eher auf die intimen Busfahrten getippt, wo sie sich angesteckt haben, als unbedingt draußen an der frischen Luft. Das Infektionsrisiko „draußen“ wird derzeit als recht gering eingeschätzt. Herr Wieler (meine ich) hat es vor wenigen Tagen so formuliert, dass schon ein Nebeneinanderstehen deutlich weniger gefährlich ist als sich gegenseitig direkt anzusprechen. Aber gut, solche „Feinheiten“ fallen bei hitzigem Austausch von A, B, C und D eh unter den Tisch.

      >Worauf solche Zyniker jedoch setzen, ist das Problem mit der einzelnen Nachweisbarkeit (also der Kausalität), was sie jetzt fortsetzen.

      Eine gute oder schlechte „Nachweisbarkeit“ beruht auch nur auf der statistischen Feststellung von Korrelationen. Deswegen überhaupt gibt es ja die Wahrscheinlichkeiten für die mittlerweile alltagstauglichen Begriffe „falsch-negativ“ und „falsch-positiv“, und selbst diese Wahrscheinlichkeiten sind nur geschätzt. Hopefully alles unter 1%. Der PCR-Test hat eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit für falsch-positiv. Die Schnelltests (z.B. für den Zugang zu Pflegeheimen) benötigen eine möglichst kleine Wahrscheinlichkeit für falsch-negativ.
      Da gibt es noch mehr mathemagische Fallstricke, etwa der Größe der zu untersuchenden Grundgesamtheit. Im Webportal vom RKI werden sie schön erklärt.

      >Deshalb verneinen sie die festgestellte Korrelation (Achtung, NICHT Kausalität) mit Hilfe des Scheinargumentes „nicht kausal“. Das hat auch keiner behauptet –

      Sie versuchen aber, mit besagter pfiffiger Studie eine Kausalität zwischen den Demos und den geschehenen Erkrankungen herbeizureden. Sie wollen ja irgendwie Recht haben.

      >aber eine starke Korrelation genügt, um (bei entsprechender Eliminierung von Begleitfaktoren) einen Zusammenhang aufzuzeigen (wissenschaftliches Arbeiten, 1. Semester, Statistik I).

      In Klammern nur Buzzwords. „Entsprechende Eliminierung von Begleitfaktoren“. Hm, ist ja total einfach. „Wissenschaftliches Arbeiten“ ist etwas anderes als Statistik.
      Die Sache mit den Korrelationen lernt man meistens erst in einem höheren Semester, weil man da ein gutes Stück Mathematik braucht.

      Kann es sein, dass Sie irgendwo ein bisschen Schadenfreude empfinden, dass die Coronaleugner sich auf ihren Demos angesteckt haben? Passt irgendwie zu Ihren Patientenverfügungen.

      Aber ehrlich: Diese Krankheit ist so dermaßen Sch***e, dass ich das niemandem wünsche, auch nicht in Schadenfreude oder bei einer zwangsweise aufgenötigten Patientenverfügung.

      >Also: Trennen wir
      Schon wieder.

      >doch vielleicht erst einmal zwischen Unsinn und Kritik.
      Sie entscheiden vorab, was Unsinn ist und was Kritik ist?

      > Und zu Unsinn gehört halt auch, von einem „Phantom-Virus“ zu titeln, ist angesichts der Verstorbenen leider nur noch finster. Ach stimmt – das wird ja entgegen aller Berichte von Ärzten und Wissenschaftlern auch negiert: Es gibt keine „Coronatoten“. Wieder so eine miese Lüge, zynisch noch dazu …

      Ich gehe da mit, aber ich brauche mich nicht so wortreich beömmeln.

      Es gab auf den Demos auch Leute, die schlicht gegen die exekutiven Maßnahmen demonstriert haben. Es gab auch Leute, die aus anderen Beweggründen da waren. Bei Demos weiß ich es nicht, aber bei politischen Gruppierungen passiert es nach meiner Anschauung ganz schnell, dass da…sage ich mal…schräge Vögel auftauchen, die irgendwie das angestrebte Anliegen torpedieren.

      Leider ging diese gewisse Vielfalt der Demonstranten in Ihren Berichtserstattungen zu den Corona-Demos arg unter. Die Texte von Ihnen und von Herrn Loch fand ich vor lauter polemischer Intonation direkt nicht mehr lesbar. Ich habe mir nur noch die Bilder angeguckt.

      Wird Ihnen nicht schmecken, aber derartige Sprache kenne ich sonst nur von religiöseifernden Seiten wie kr**z.net und dergleichen. Ich habe mich gewundert, eine pejorative Sprache in einer schönen Onlinezeitung wiederzufinden.

      >Interessant auch, dass eben jene

      „jene“? Ah ja, Sie drehen mir den Rücken zu, dann den Daumen nach hinten.

      >, die anderen „quasi-religiöse“ Denkarten vorwerfen, selbst so viel glauben, statt zu wissen.

      Sie wissen nicht, was ich weiß. Und schrei(b)en nun einfach „D“. Sie werden nicht einmal konkret, was ich glaube oder weiß und wo ich in Ihren Augen falsch liege. Ich lerne überhaupt nichts von Ihnen.

      >Aber das ist ja das Schöne an den modernen Verschwörungserzählungen: Sie funktionieren bei manchen Menschen halt auch ohne Beweis.

      Irgendwie trieft da auch Arroganz heraus.

      Meinen Sie, ein „Beweis“ ist etwas, was man leicht beibringen könne und was diese manchen Menschen aber halt nicht machen? Wissen Sie, wie schwer es ist, einen „Beweis“ zu erbringen? Sozusagen gerichtsfest, also mit einer sehr geringen Irrtumswahrscheinlichkeit?

      > Manchmal denke ich, dass das auch logisch ist: so fing das Geschichtenerzählen der Menschen einst am Lagerfeuer ja auch an …

      Am Lagerfeuer fing aber auch das Denken darüber an, wie Menschen denken und wie sie Urteile fällen, auch sehr gerne, Herr Michael Freitag: sehr vorschnell.

    25. @Freitag (ohne Michael)
      Im Gegensatz zu Ihnen bin ich hier bereits ein paar Jahre unterwegs und habe schon öfters versucht mit Michael in einen Diskurs zu kommen. Vergeblich. Stattdessen erfolgt in unregelmäßiger Schönheit immer die gleiche & bereits widerlegte Argumentation, zumal stets ohne alternative/eigene Lösungsvorschläge der betrachteten Situation und Fragen werden meist auch nicht beantwortet. Wen wundert es also, dass dann am Ende nur mehr „Lust“ auf Sarkasmus übrigbleibt.
      Im Übrigen traue sicherlich nicht nur ich mir zu fachlich und/oder wissenschaftlich unseriöse Publikationen von seriösen zu unterscheiden. Eine Verschleierung der Betreiber oder auch die (aggressive) Werbung um Spenden ist da z.B. schon mal ein erstes Indiz, wenn auch nicht nur. Alles andere bzgl. einer Einordnung lässt sich heutzutage dann recht gut via Recherche gg. weitere Quellen verifizieren.

    26. „Wegen dieses Versagens überlege ich mir seitdem in jeder dunklen Nacht, bei der Bundestagswahl glatt die AfD zu wählen – aus purem Protest.“ Kann man machen – oder auch nicht.

      Denn die Frage steht doch, was man da wählt? Anfangs war die AfD für ganz harte Maßnahmen. Dann auf der Seite der Quarkdenker gegen härtere Maßnahmen. Und am Schluss – ja wo steht die AfD eigentlich gerade? Ich kann gerade leider keine echte Position ausmachen. Und genau da fühlen sich Demagogen immer am wohlsten – im Ungefähren 😉

      Zum Rest bzgl. der AfD: ein paar satte Rechtsextreme bekommt man noch obenauf. https://www.l-iz.de/politik/2021/02/30-prozent-plus-die-saechsische-afd-fraktion-zieht-mit-radikalen-kandidat-innen-in-die-bundestagswahl-372947

    27. Halten wir also erst einmal fest: mit der Freigabe, dass sich jeder (auch ohne Abo) wieder anmelden & kommentieren kann, sind die bekannten „Querdenker“ mit ihren sogenannten Quellen also auch auf der L-IZ.de zurück. Wir/ich werden uns das eine Weile anschauen und dann entscheiden, ob wir uns erneut bereits schon einmal stattgefundene, persönliche Diffamierungen etc. gefallen lassen (eher nein, ist ja hier auch nicht Facebook).

      Zur Minute hier so viel: der unsaubere Brei aus (berechtigter) Kritik an Regierungshandeln im Sommer, mangelnde Vorbereitungen auf die zweite Welle usw. – jederzeit debattierbar, weil mit Fakten belegt (Masken, Vorsorge, Schule etc. – vieles an berechtigter Kritik findet sich auf L-IZ.de).

      Doch schauen wir mal kurz auf den Rest: „PCR-Test geht nicht“ – widerlegt, aber anschließend folgt „Gepöbel“ oder einfach etwas ganz anderes (als Youtube-Link mit der „geplanten Pandemie“ – wieder Nonsens, mit dem man sich dann beschäftigen soll).

      Halten wir also fest: der PCR-Test funktioniert, alles andere sind leider „Querdenker“-Lügen. Dann wird schnell das Thema gewechselt, wenn man bei Blödsinn ertappt wird. Oder eben persönlich angegriffen 😉 (das lenkt auch gut ab).

      Mittels Behauptungen ohne Beleg: „Herr Michael Freitag, in Ihrer quasireligiösen Verblendung waren Sie im Spätsommer 2020 sogar schon in – Ha! – bedenklicher Nähe zur Zero-Covid-Bewegung …“ Mir war bei der Betrachtung u. a. der „Querdenker“-Bewegung bereits im Frühjahr klar, dass es so etwas nicht geben wird und auch nicht kann. Da ich mich mit der Art der Verbreitung befasst habe, ist auch klar warum.

      Wenn, dann geht eine (ausgesprochen freiheitsfeindliche) „Null-Covid“-Strategie nur weltweit, mindestens europäisch. Auch das macht es noch unwahrscheinlicher neben dem Fakt, dass dann die „Querdenker“ noch massiver „für die Freiheit“ auf die Straße gegangen wären – und neben anderer Faktoren das Virus trotzdem weiterverbreitet hätten 😉

      Allerdings war und bin ich bis heute der Meinung (nun gestützt durch eine ziemlich pfiffige Studie), dass Massenevents wie die „Demo“ am 7. November und den kleineren Vorläufern ohne Maske und Abstand eben eher zur Verbreitung des Virus, statt zu seiner Eindämmung beitragen.

      Wer dem widerspricht, leugnet denklogisch letztlich das Virus, die Verbreitung etc. oder will, dass es sich verbreitet. Dann soll er/sie aber auch dazu stehen („Coronaleugner“ wollen „Querdenker“ ja auch nicht genannt werden, also auch noch feige).

      Ich verstehe aber, warum hier jetzt so viel Geschrei auftaucht 😉 Kommen wir also zu den getroffenen Hunden, die hier bellen. Monatelang hat die „Querdenker“-Fraktion es mit folgendem (Schein)Argument versucht: Na, weist doch mal nach, dass sich jemand auf unseren Demos angesteckt hat!

      Die führenden Köpfe und Stichwortgeber sind seit 2 Tagen in heller Aufregung, weil es diese oben genannte Studie anhand der „Honk for Hope“-Busse gibt. Es ist gerade ein mächtiger Theaterdonner bei Telegram zu vernehmen – „Lüge, falsch, da ist keine Kausalität“ usw. Und mal wieder kommt auch „Quatschjura“ ins Spiel: wir werden gegen die Presse klagen – blubb …

      Deshalb mal eine einfache Frage – außerhalb einer von vielen hier eh nicht verstandenen Methodenlehre-Debatte rings um Wahrscheinlichkeitsberechnungen, Varianzen und Korrelaten (das nutzen die Quarkdenker-Köpfe ja gerade aus ;-): Ist es denn wirklich ausgeschlossen, dass man sich bei den Demos in Leipzig und Berlin anstecken konnte? Wirklich ausgeschlossen? Na? 😉

      Natürlich nicht. Weshalb bereits obenstehende Behauptung der Veranstalter (nein, ist nichts passiert), schlicht gelogen sein muss. Und zwar bereits ab dem ersten Fall einer Viruserkrankung nach der Versammlung. Denn: auch der/die Veranstalter können nicht beweisen, dass es nicht so war. Bleibt also die bloße Behauptung ohne Beleg.

      Worauf solche Zyniker jedoch setzen, ist das Problem mit der einzelnen Nachweisbarkeit (also der Kausalität), was sie jetzt fortsetzen. Deshalb verneinen sie die festgestellte Korrelation (Achtung, NICHT Kausalität) mit Hilfe des Scheinargumentes „nicht kausal“. Das hat auch keiner behauptet – aber eine starke Korrelation genügt, um (bei entsprechender Eliminierung von Begleitfaktoren) einen Zusammenhang aufzuzeigen (wissenschaftliches Arbeiten, 1. Semester, Statistik I).

      Also: Trennen wir doch vielleicht erst einmal zwischen Unsinn und Kritik. Und zu Unsinn gehört halt auch, von einem „Phantom-Virus“ zu titeln, ist angesichts der Verstorbenen leider nur noch finster. Ach stimmt – das wird ja entgegen aller Berichte von Ärzten und Wissenschaftlern auch negiert: Es gibt keine „Coronatoten“. Wieder so eine miese Lüge, zynisch noch dazu …

      Interessant auch, dass eben jene, die anderen „quasi-religiöse“ Denkarten vorwerfen, selbst so viel glauben, statt zu wissen. Aber das ist ja das Schöne an den modernen Verschwörungserzählungen: Sie funktionieren bei manchen Menschen halt auch ohne Beweis. Manchmal denke ich, dass das auch logisch ist: so fing das Geschichtenerzählen der Menschen einst am Lagerfeuer ja auch an …

      Euer M.F.

    28. Aus einigen abgegebenen Antworten läßt sich mühelos diagnostozieren, daß sie nicht debattieren sondern nur mundtot machen wollen.
      Ich darf diesen Vorwurf an zwei Fallbeispielen belegen.
      Die in diesen Beispielen getätigten Erwiderungen heben ganz klar darauf ab, daß sich niemand der Anwerfer der Mühe unterziehen möchte, Argumente von Michael zu prüfen und abzuwägen.
      Man bedient sich zielgerichtet logischer Fehlschlüsse, weil man glaubt, sich dadurch mit unliebsamen Argumenten nicht auseinandersetzen zu müssen.
      Im Grunde ist es das Eingeständnis, daß man keine Argumente gegen die vorgebrachten Argumente hat, aber dennoch Recht behalten möchte.
      Mindestens zwei der Anwerfer greifen auf dieses sattsam bekannte Mittel zurück.

      Fall 1) Axel 17:40
      „Wenn dann hier noch mit den „sciencefiles“ eine am rechten Rand im Fahrwasser von u.a. pi-news & Co. fischende & fahrende Publikation verlinkt wird, ist spätestens dann das Troll-Level klar.“
      -> der Hinweis auf die angebliche Unzulänglichkeit bestimmter Medien (sciencefiles, pi-news) ist ein Fehlschluss ad hominem / ad impressum

      Fall 2) M.F. 22:41
      „Link 2 (Hintergrund, falls Sie Journalisten nicht vertrauen, dubiosen Seiten hingegen schon): https://www.g-f-v.org/node/1387
      Ist „nur“ die Deutsche Gesellschaft für Virologie e.V..“
      -> das ironisch gemeinte Wort „nur“ im Hinweis auf die Deutsche Gesellschaft für Virologie soll einen Popanz errichten, ist also ein Fehlschluss ad hominem / ad impressum
      -> bestimmt Netzseiten willkürlich dubios zu nennen, ist ebenfalls ein Fehlschluss ad hominem / ad impressum

      Fazit: Wer darf es wagen, einen anderen Menschen in der Debatte zu einem unglaubwürdigen Wesen abzustempeln? Richtig, niemand.
      Debattenhoheit ist von der Definition her schon ein Unding.
      Meinungen, Personen, Institutionen (auch Parteien) vom Disput fernzuhalten mag zwar ein frommer Wunsch, rein rechtlich und demokratisch gesehen jedoch ein Ding der Unmöglichkeit sein.
      Daraus resultiert die Frage, ob eine Debatte mit Michael überhaupt erwünscht/möglich ist?

      Abschließend darf ich allen Lesern folgenden hervorragend recherchierten Artikel ans Herz legen
      „Das Phantom-Virus“ – https://www.rubikon.news/artikel/das-phantom-virus

      Unter anderen Vorzeichen gerne mal wieder
      Ihr Freitag

    29. Ach Herr Michael Freitag,

      mit bemühter Süffisanz weichen Sie Argumenten aus.

      Den Begriff „Gutmensch“ gibt es schon recht lange, gefühlt fünfzehn Jahre. Ich hatte diesen Begriff immer abgelehnt, weil er diffamierend gemeint ist. Ich hatte mich allerdings auch gewundert, weshalb überhaupt der Begriff „Gutmensch“ sich zu einer Denkfigur entwickelt hat, die von so sehr vielen als Abwertung benutzt wird.

      Erst mit der Krise in der Pandemie ist mir das klar geworden. Es ist diese quasi-religiöse Überzeugung von Leuten, die als „Gutmenschen“ eingeschätzt werden. Diese quasi-religiöse Überzeugung wird moralisch so hochgesetzt, dass jeglicher anderer Standpunkt, der sich außerhalb eines gewissen erlaubten Korridors („Meinungskorridor“ sozusagen?) bewegt, nicht einmal für eine Gegenargumentation in Augenschein genommen, sondern gleich selbst diffamiert wird – als völlig abwegig, als aus einer „Ecke“ kommend usw.

      Herr Michael Freitag: In Ihrer quasireligiösen Verblendung haben Sie die Vorstellung lustig gefunden, Corona-Leugnern eine Patientenverfügung zur Unterschrift vorzulegen, mit welcher sie auf lebensrettende Maßnahmen verzichten.

      Herr Michael Freitag: In Ihrer quasireligiösen Verblendung haben Sie den Begriff der „Herdenimmunität“ verteufelt wie sonst was, obwohl diese Herdenimmunität sowieso eintritt, rein epidemiologisch. Sie haben es in Ihren Kommentaren nicht auf den Punkt bringen können, weshalb diese „Herdenimmunität“ erstmal skandalös wirkt – nämlich die unausgesprochene Vorstellung, dass man Tote bewusst in Kauf nehme, damit der große Rest überleben kann.

      Herr Michael Freitag, in Ihrer quasireligiösen Verblendung waren Sie im Spätsommer 2020 sogar schon in – Ha! – bedenkliche Nähe zur Zero-Covid-Bewegung, als von der noch gar nicht die Rede war. Ja, genau, Sie erträumten sich den totalen Lockdown bis zum Frühjahr 2021 und dann eine Wiederbelebung der Wirtschaft ab dann. Super Idee. Dass religiös Verblendete etwas für kathartische Vorgänge haben, in denen die Welt richtig untergeht und eine neue Welt emporwächst, ist nichts Neues. Mich hat es gewundert, dass Sie, Herr Michael Freitag, selbst solche Ideen zu äußern beliebten. Die LIZ hätte so einen Weltenbrand nicht überlebt.

      Und es hat verdammt viele gute und beste Gründe, eben nicht den Totalen Lockdown durchzuführen. Einsperren der Alten in den Altenheimen, maximale Prekarisierung der kleinen und weniger kleinen Selbständigen, soziale Verödung bei den Menschen, Deformation einer ganzen Generation (die Kinder nämlich), usw. usf.

      Die Kommunikation hier in der Leserspalte läuft nach dem Schema:

      Person 1 schreit „A“. Person 2 schreit „B“.

      So ähnlich hat es der von mir sehr geschätzte Ralph Julke auch schonmal beschrieben.

      Nach A und B habe ich hier einfach mal C geschrien.

      Es wäre wünschenswert, würden sich hier bestimmte Kommentatoren die Mühe machen, die Argumente der anderen zu verstehen und zu entkräften – oder auch beizupflichten.

      Von mir jetzt also meine Ansicht zu dieser Messgröße „Inzidenz“.

      ..zu dieser „Inzidenz“ gebe ich Michael (nicht Freitag) in einem Teil recht, nämlich dass kein Unterschied zwischen den Inzidenzen von dicht besiedelten und von schwach besiedelten Regionen gemacht wird. Die Inzidenzen werden nach Städten und Kreisen berechnet, die aber nicht alle die gleiche Menschendichte haben. Inzidenzwerte 800 oder dergleichen sind doch lächerlich. In solch hohe Messwerte kann nur ein systematischer Fehler reingespielt haben. Das muss aber nicht unbedingt die nicht eingerechnete Siedlungsdichte sein, es kann – rein wissenschaftlich – auch noch etwas ganz anderes sein.

      Aber die Maßnahmen werden starr nach dieser stark konstruierten Zahl ausgerichtet (man möge sich einmal die genaue Definition in der Wikipedia angucken, dort im Abschnitt „7-Tage-Inzidenz“). Die 7-Tage-Inzidenz ist eher eine Kenngröße und kein echter Messwert.

      Ich weiß, man kann auf die Schnelle nicht bessere Kenngrößen ermitteln, aber die Maßnahmen, die man mit der 7-Tages-Inzidenz verbindet, sind viel zu rigide angesichts der mittelmäßigen Aussagekraft dieser Kenngröße. Süß, dass man die 7-Tage-Inzidenz sogar mit einer Stelle hinterm Komma angibt. Das ist witzlos.

      So, ich höre hier erstmal auf. Ich schreibe aber noch gerne später weiter.

      Übrigens: Ich bin linksgrünversifft (aber sowas von) und definitiv ein Corona-sehr-ernst-Nehmer. Aber ich muss nicht jede staatliche Regelung wie Ausgangssperre oder stark eingeschränkte Besuchsregelung in Pflegeheimen, wie „man“ sie nur noch von Gefängnissen kennt, total töfte finden.

      Die Exekutiven haben in der „Sommerpause“ 2020 gründlichst versagt. Die zweite und breite Welle wurde schon im April angekündigt. Man hätte sich mit Schnelltests und mit FFP2-Masken schon ab August eindecken können. Wegen dieses Versagens überlege ich mir seitdem in jeder dunklen Nacht, bei der Bundestagswahl glatt die AfD zu wählen – aus purem Protest.

    30. Sind die Argumente am Ende kommt meist nur noch ein Youtube-Link auf einen alten, weißen Mann, der die neue Weltverschwörung erklärt.

      Auch diese Querdenker-Lüge von der „geplanten Pandemie“ kann man leicht kontern. Regierungen, die sich angesichts der fortschreitenden Globalisierung, Bevölkerungswachstum samt Umweltabbau ab 1990 nicht auch auf diverse Folgen (pandemische Lagen weltweit, weil schnellere Verbreitung?) vorbereiten würden, wären reichlich naiv.

      Was der Herr da im Video „erklärt“, ist seine Umdeutung, an deren Ende wieder böse Eliten stehen müssen, die Viren in Umlauf bringen um die Welt zu steuern.

      PS: Es heißt „seid“.

    31. Lieber Namensvetter, der Text zeigt leider, auf welchen Seiten, fern von Journalismus Sie sich neben der L-IZ so herumtreiben. Es ist leider nicht, wie Sie behaupten (um eine der Kernmythen der „Querdenker“ aufzugreifen, die Sie hier wiedergeben), dass die PCR-Tests nicht funktionieren würden und dies die WHO behauptet hätte.

      Link 1: https://correctiv.org/faktencheck/2021/02/02/nein-die-who-hat-pcr-tests-nicht-als-unzuverlaessig-eingestuft/

      Link 2 (Hintergrund, falls Sie Journalisten nicht vertrauen, dubiosen Seiten hingegen schon): https://www.g-f-v.org/node/1387

      Ist „nur“ die Deutsche Gesellschaft für Virologie e.V..

      Grüße M.F.

    32. Also 1000 Personen aus einer Menge von 500.000 ergibt einen geringeren Anteil als 1000 von 5000 Personen. Und das scheint den Michael zu überraschen. Oder wie?
      Und Menschen, die lange nahe beieinander stehen stecken einander weniger an also solche, die voneinander weglaufen?
      Wenigstens scheint er gern zu singen, der Michael. Ist auch schön.

    33. Nun Michael, die Allermeisten sind hier sicherlich froh Sie in unserer Mitte zu haben und das Sie uns so profund die Dinge erklären. Sieht man mal über die ganzen wiederholenden Wiederholungen, fachlichen, logischen und inhaltlichen Fehler in ihrem Kommentar hinweg, wird es auch nicht besser. Wenn dann hier noch mit den „sciencefiles“ eine am rechten Rand im Fahrwasser von u.a. pi-news & Co. fischende & fahrende Publikation verlinkt wird, ist spätestens dann das Troll-Level klar. Auch klar, am Ende muss nur 1 an den Inhalt ihres Kommentars glauben . . also irgendwer . . außer Sie . . irgendwo . . .ach egal.

    34. Zu Querdenker(n)..
      Nun ist wohl hoffentlich jeder und jedem klar, dass die Regierenden nicht die blasseste Ahnung davon haben, was welche Zahlen bedeuten bzw. wie sie zu verstehen sind: Die „Inzidenz“ in den Städten ist deshalb „niedrig“, weil dort 1.000 positive Tests (das sind KEINE Neuinfektionen, sondern lediglich positiv Getestete) in einer Stadt mit dichtgedrängt lebenden 500 tsd. Einwohnern (wie in Leipzig) für die Ermittlung der Inzidenz (als Vergleichsgröße“) auf 100 tsd. Einwohner runtergerechnet wird und so eine Inzidenzwert von 20 herauskommt. Während die gleichen 1.000 positiven Testes (sind KEINE Neuinfektionen, sondern lediglich positiv Getestete) in einer kleinen Stadt von nur 5 tsd. Einwohern hochgerechnet wird auf 100tsd. Menschen und das eine fünf mal höhere Inzidenz, nämlich 100, ergibt. Im dichtbesiedelten Leipzig wird die selbe Anzahl positiver Tests (das sind KEINE Neuinfektionen, sondern lediglich positiv Getestete) vom Elefante zur Mücke gerechnet, die in dünn besiedelten Gebieten von der Mücke zum Elefanten hochgerechnt wird! Eine völlig absurde Größe und untauglicher Wert, um Risiken einschätzen zu wollen. Und damit wird vollmundig rumhantiert (und gesamtgesellschaftliche Haftung begründet), dass sich die Balken biegen. Setzen, 6!

      Wenn eine Demonstration aufgelöst wird, MÜSSEN die Beteiligten umgehend (also quasi „spontan“) den Platz verlassen, auch wenn sie gern noch ein bisschen geblieben wären. Gezwungener Maßen. Sie müssen dann also auf einen Schlag „durch die Innenstadt“ laufen (nicht mal Querdenker können sich anderswohin beamen!). Besser wäre also, man ließe sie auf dem festgelegten Demogelände stehen, von dem sich jedeR fernhalten kann, der Angst vor den Querdenkern und deren Viruslast hat, dann stecken sie sich maximal untereinander an (man könnte das als natürliche Auslese ansehen).

      Wie die Studie einen Zusammenhang zwischen den „mit Bussen“ herzu gekarrten DemonstrantInnen und dem Infektionsgeschehen nachgewiesen haben will, möge mir bitte wer erklären (mein Englisch reicht dafür nicht aus): woher kamen wie viele Busse mit wie vielen Menschen mit welchen Symptomen, die sich auf welche Weise im Freien mit relevanter Viruslast verteilt haben sollen, um dann als Infektion, die woher kam, an wen weitergegeben wurde und vor allem wie genau in die Pflegeheime (wo ja vor allem die Superspreaderereignisse waren und sind!) auf die mehrheitlich über dem statistischen Lebensendealter und/oder vorerkrankten Menschen kam? Wer hat diese visionäre Studie beauftragt und bezahlt? Der Verfassungsschutz? Und was ist mit den vielen Beteiligten der in Leipzig am 7.11.20 über 100 anderen angemeldeten Demos? Haben die alle einen Test gemacht vorher und diejenigen, deren Test positiv war (ist zwar nicht zwangsläufig eine Neuinfektion, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein falsch positives Testergebnis gewesen sein bei mit „ohne Symptome“, aber so schreiben es die Verordnungen vor), wieder heimgeschickt? Dass Stoffmundschütze (inzwischen) unwirksam sind (auch im Freien), hat die Wissenschaft ja nun festgestellt (wo die Lagerhallen der viel zu viel bestellten und mit Steuergeld bezahlten Masken endlich mal leergeräumt werden müssen, am besten mit Bezugsscheinen und über die Apotheken, die dann auch noch ordentlich aus dem Steuersäckel daran verdienen). „…ich mach‘ mir die Welt, widiwie sie mir gefällt…“ geht auch mit Statistik (s. Inzidenz!).

      Andere sagen dazu übrigens ganz Anderes: https://sciencefiles.org/2021/02/10/super-junk-spreader-studie-querdenkerdemos-und-covid-19-erkrankungen-sind-nicht-kausal/.

      P.S. Leider ist das der ambitionierten journalistischen Recherche bisher „entgangen“: die WHO hat inzwischen offiziell gewarnt, dass die PCR-Tests ohne klinische Symptome NICHT als Diagnostikkum/Nachweis für Infektionen genutzt werden sollten! „…ich mach‘ mir die Welt,…“, egal was diesmal die WHO meint sagen zu müssen.

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