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Dienstag, der 11. Mai 2021: Lockerungen in Sicht und Zeitplan für Bibliothek im Osten

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    Leipzig könnte am Mittwoch erneut unter der Inzidenzmarke von 100 bleiben. Das würde baldige Lockerungen in der Stadt bedeuten. Ab Freitag soll zudem definitiv die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit wegfallen. Außerdem: Die Stadt möchte 2025 mit dem Bau einer Bibliothek auf dem Otto-Runki-Platz beginnen. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 11. Mai 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

    Einmal werden wir noch wach, dann ist Leipzig höchstwahrscheinlich am fünften Werktag in Folge unter der 100er-Inzidenz-Marke geblieben. Das würde bedeuten, dass die „Notbremse“ ab Freitag dieser Woche nicht mehr gilt. Sowohl die nächtliche Ausgangssperre als auch bestimmte Kontaktbeschränkungen wären dann weg. Zudem dürften kulturelle Einrichtungen wie Museen und Kinos wieder öffnen – zunächst unter der Voraussetzung, dass seitens der Besucher/-innen tagesaktuelle Negativ-Schnelltests vorliegen.Dass man jene Schnelltests daheim erfolgreich bestanden hat (oder vielleicht auch nicht), darf man sich dann jedoch nicht mehr selbst bescheinigen.

    Die sächsische Corona-Schutzverordnung wird in diesem Punkt an bundesweit gültige Regeln angepasst, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) heute mit. Zugelassen sind künftig also nur noch Nachweise von Tests in den Zentren oder Schnelltests direkt in den Einrichtungen, die man besuchen möchte.

    Stadt will Modellprojekte unterstützen

    Dass es Leipzig in den nächsten Tagen etwas lockerer angehen wird, deutete sich heute nicht nur mit Blick auf das absehbare Ende der „Notbremse“ an. So teilte die Stadt beispielsweise mit, dass sie mehrere Modellprojekte im kulturellen Bereich unterstützen möchte. Das betrifft unter anderem Tanzschulen und Gastronomie. Auch die Fußballer von RB Leipzig und die Handballer des SC DHfK hoffen weiterhin auf eine Teilnahme an Modellprojekten.

    Eine bedeutende Änderung kündigt sich beim Thema Maskenpflicht an. Diese soll es ab Freitag in Leipzig nur noch mit in wenigen Fällen an der frischen Luft geben, kündigte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) heute an: dort, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Eine generelle Maskenpflicht in der Innenstadt, an Haltestellen und an ähnlichen Orten wird es nur noch ausnahmsweise geben – zum Beispiel beim Wochenmarkt.

    Testzentrum am Zoo und eine Bibliothek an der Eisenbahnstraße

    Neu ist auch ein Testzentrum am Zoo, der ja zu den Einrichtungen gehört, die auch oberhalb einer Inzidenz von 100 geöffnet sein dürfen. Voraussetzung für einen Besuch ist aber auch hier ein negativer Schnelltest. Den bekommt man künftig auch täglich von 8 bis 14 Uhr im Gondwanaland.

    Wenn man sich dann irgendwann – zumindest in Deutschland – nicht mehr so viele Gedanken über Corona machen muss, rücken auch wieder andere Themen stärker in den Fokus, zum Beispiel Orte, die man dann wieder bedenkenlos besuchen kann. Schwimmhallen und Bibliotheken sind solche Orte. Auf dem Otto-Runki-Platz an der Eisenbahnstraße soll beides entstehen.

    Die Stadt gab heute einige Details zum Zeitplan bekannt: Bis Anfang 2023 soll die Planung der Bibliothek abgeschlossen sein. Beginnen könnte der Bau aber frühstens 2025. Etwas schneller dürfte es mit der Schwimmhalle gehen: Diese soll noch in diesem Jahr in die Bauphase gehen.

    Rechte Gewalt und Tag der Pflege

    Worüber die LZ heute berichtet hat: über Rechtsradikale, die bei Corona-Demos im Erzgebirge zur Eskalation beitragen, über eine antifaschistische Radtour durch Leipzig und über einen Ladenbesitzer, der sich nach antisemitischen Angriffen das Mikrofon bei der rechten „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ schnappte.

    Was heute außerdem wichtig war: Die Anführer einer der schlimmsten rechten Hooligangruppen – der „Faust des Ostens“ aus dem Dynamo-Dresden-Umfeld – kommen allesamt mit geringen Geld- oder Bewährungsstrafen davon. Und: Zehn Rechtsradikale sind angeklagt, weil sie vor einem Jahr am Männertag während einer Feier vier Polizist/-innen angegriffen haben sollen.

    Was morgen passieren wird: Am „Tag der Pflege“ planen mehrere linke Gruppen ab 16:30 Uhr eine Kundgebung auf dem kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz. Das Motto lautet: „Für eine Gesundheitsversorgung mit Zukunft“.

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