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Die Johanniter eröffnen neue Kita in Reudnitz-Thonberg: Aus einem Schrebervereinshaus wurde die Kindertagesstätte „Die Naturwichtel“

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    Eine Geschichte, über die wir an dieser Stelle vor drei Jahren berichteten, hat jetzt ihr Finale erreicht: Die Johanniter haben die neue Integrative Kindertagesstätte mit Naturprofil in der Holsteinstraße in Reudnitz-Thonberg eröffnet. Am Donnerstag, dem 11. November, konnte nach dreijähriger Planungs- und Bauphase die Kita „Die Naturwichtel“ in der Holsteinstraße 46a feierlich eingeweiht werden.

    Ab Montag, 15. November, beginnen vor Ort die ersten Eingewöhnungen. Für den Regionalverband Leipzig/Nordsachsen der Johanniter ist dies die siebte Kindertagesstätte in der Stadt Leipzig.

    „Mit dem neuen Standort sichern wir weiterhin den bedarfsgerechten Ausbau der
    Kindertagesstätten in der Stadt Leipzig“, sagt Johanniter-Regionalvorständin Skadi Köhler.

    Aufgrund der Corona-Bestimmungen konnte die Eröffnung nicht wie gewohnt mit geladenen Gästen des Johanniter Regionalverbandes Leipzig/Nordsachsen und der Leipziger Kinderstiftung stattfinden. Auch das geplante Martinsfest mit anschließendem Lampionumzug der Kita-Kinder und deren Familien fiel der Pandemie zum Opfer.

    „Wir sind sehr traurig, den schönen Anlass nicht gebührend feiern zu können“, so Köhler weiter. Unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen gab es jedoch im kleinen Rahmen eine Einsegnung des Hauses durch den Regionalpfarrer. Als Hilfsorganisation mit christlichen Wurzeln war dies besonders für alle Mitarbeitenden wichtig.

    Auch Alexander Malios, Vorstand der Leipziger Kinderstiftung, freut sich über die Fertigstellung des Gebäudes: „Vor drei Jahren hat uns der Schreberverein ‚Ostvorstadt‘ sein Vereinsheim anvertraut und an die gemeinsame Vision der Symbiose aus Kita, Gartenverein und Leipziger Kinderstiftung geglaubt. Für dieses Vertrauen sind wir sehr dankbar.“

    Die Johanniter-Kindertagesstätte „Die Naturwichtel“

    60 Kinderkrippenplätze für Kinder bis drei Jahren und 120 Kindergartenplätze für Kinder bis zum Schuleintritt stehen jetzt in der neuen Einrichtung zur Verfügung. Um dem Inklusionsgedanken gerecht zu werden, hält die Einrichtung drei Plätze für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bereit.

    Auf einer Gesamtnutzungsfläche von 1.891 m² kümmern sich bei Vollbelegung 30 pädagogische Fachkräfte um die Kinder. Zwischen 6:30 Uhr und 17:00 Uhr begleitet das Fachkräfteteam mit einer Leitung und einer ständigen stellvertretenden Leitung die Kinder durch den Alltag.

    „Die Naturwichtel“ setzen ihren konzeptionellen Schwerpunkt auf ein Naturprofil und die gelebte Nachhaltigkeit. Das Konzept der Naturverbundenheit und Nachhaltigkeit findet sich in der Kooperation mit dem anliegenden Schreberverein „Ostvorstadt“ e. V. wieder. Das ca. 1.833 m² große Außengelände wird naturnah gestaltet mit Bäumen, Sträuchern, Wiesen sowie einem Erdhügel mit Rutsche, Weidenhäusern und einer Balancierstrecke.

    Zum Außengelände schließt sich für „Die Naturwichtel“ eine separate Außenspielfläche an, die als „Schulgarten“ mit einem Bauwagen, Beeten und Naschobst angelegt werden soll.

    Die Einrichtung fungiert als Lehr- und Konsultationsort für Auszubildende pädagogische Fachkräfte, u.a. in Kooperation mit der nahegelegenen Johanniter Akademie.

    Kitas bei den Johannitern

    500 Kindertagesstätten mit insgesamt 35.000 Plätzen – darunter Wald-, Strand-, Montessori-, Musik-, Natur- und Umweltkitas – stehen im Verbund der Johanniter Kindern bis sechs Jahren offen – unabhängig von ihrer Konfession, Nationalität oder ihrem Kulturkreis.

    Zu den Kindertagesstätten gehören neben Krippe und Kindergarten auch Horte bzw. Ganztagsbetreuungsangebote, die Kinder nach Schulende und in den Ferien besuchen können. Die Hilfsorganisation, die auf 30 Jahre Erfahrung im Betrieb von Kindertagesstätten zurückblicken kann, ist seit 2021 größter freigemeinnütziger Kita-Träger in Deutschland.

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      1 KOMMENTAR

      1. Das ist seit langer Zeit ein öffentlicher Gebäudeentwurf, der mir sofort gefällt. Nicht so kubisch, nicht so schmucklos, nicht so farbhomogen wie all die anderen schlitzfensterigen „Stadtvillen“, Sporthallen und was es sonst noch an optischen Zumutungen gibt.

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