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Kindertagesstätten

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Es werden noch viele Kitas gebraucht, um den wachsenden Bedarf zu decken. Foto: Marko Hofmann

Leipziger Kita-Bedarfsplanung: 2022 entstehen weitere 1.199 neue Plätze

Die Anstrengungen der Stadt Leipzig beim Bau von neuen Kindertagesstätten in den vergangenen Jahren haben sich gelohnt, freut sich das Dezernat Jugend, Schule und Demokratie. Erstmals seit Jahren übersteigt das tatsächliche Angebot für Kindertagesbetreuung in Leipzig den ermittelten Platzbedarf. Das rechnerische Plus liegt momentan bei rund 1.100 Plätzen. Im Jahr 2022 sind für Kinder bis […]

Die neue Kindertagesstätte für die Reichpietschstraße. Visualisierung: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH

Baubeschluss geht in den Stadtrat: Neue Kita für 185 Kinder soll in der Reichpietschstraße entstehen

Beschlossen ist es noch nicht. Die Dienstberatung des Oberbürgermeisters hat am Freitag, 28. Januar, erst einmal den Weg freigemacht für eine neue Kindertagesstätte in der Reichpietschstraße in Reudnitz gleich neben der neuen Wilhelm-Busch-Schule. Der Stadtrat muss das 8,6-Millionen-Euro-Projekt noch beschließen. Aber natürlich muss das jetzt flott gehen. Denn Baubeginn soll im Oktober sein.

Entwurf der neuen KIta in der Holsteinstraße. Visualisierung: Leipziger Kinderstiftung

Die Johanniter eröffnen neue Kita in Reudnitz-Thonberg: Aus einem Schrebervereinshaus wurde die Kindertagesstätte „Die Naturwichtel“

Eine Geschichte, über die wir an dieser Stelle vor drei Jahren berichteten, hat jetzt ihr Finale erreicht: Die Johanniter haben die neue Integrative Kindertagesstätte mit Naturprofil in der Holsteinstraße in Reudnitz-Thonberg eröffnet. Am Donnerstag, dem 11. November, konnte nach dreijähriger Planungs- und Bauphase die Kita „Die Naturwichtel“ in der Holsteinstraße 46a feierlich eingeweiht werden.

Lageplan für die neue Kita im Poetenweg 24. Karte: Stadt Leipzig

Der Stadtrat tagte: Im Poetenweg 24 entsteht bis 2024 eine neue Kita

In der Ratsversammlung am 24. Juni brachte es der Leipziger Stadtrat tatsächlich noch einmal fertig, eine halbe Stunde lang über den Neubau der Kindertagesstätte im Poetenweg zu debattieren. Eigentlich auch zu streiten. Verbal flogen schon einige Fetzen und auch Vorwürfe, die Unwahrheit gesagt zu haben gab es. Dabei war der Wunsch der Linksfraktion, hier doppelt so viele Kita-Plätze zu bekommen, ja nur zu verständlich. Nur scheitert das schon an der Bausubstanz.

Die ehemalige Kita im Gelände hinter dem Volkshaus. Foto: Ralf Julke

Neues Quartier in Zentrum-Süd: Hinterm Volkshaus soll „Quartier Neuer Arbeit“ entstehen

Vor einigen Jahren, als Leipzig geradezu verzweifelt nach Bauplätzen für neue Kindertagesstätten suchte, war auch das Areal hinter dem Volkshaus in der Diskussion. Stadt und Stadtrat sahen hier eine gute Gelegenheit, eine alte Kita wieder zum Leben zu erwecken. Doch da hatte man die Pläne ohne die Gewerkschaft gemacht. Deren Immobilienverwaltung hat jetzt eigene Pläne für dieses Areal vorgelegt. Der Stadtrat bekommt jetzt den Bebauungsplan Nr. 388 „Quartier am Volkshaus“ vorgelegt.

Michael Schmidt (Grüne). Foto: L-IZ.de

Eine Kindertagesstätte für Knautnaundorf!

Unsere Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag zum Bau einer Kindertagesstätte in der Ortschaft Knautnaundorf im Südwesten Leipzigs eingereicht. Ziel des Antrages ist die konzeptionelle Verknüpfung des neu zu entwickelnden städtischen Grundstückes des ehemaligen Gemeindehauses für den ortsansässigen Verein mit dem Bau einer kleinen Kita, um die soziale Infrastruktur in der Ortschaft neu entstehen zu lassen.

Auf die Öffnung der Kitas haben sich alle gefreut: Kinder, Eltern und Betreuer/-innen. Foto: Ralf Julke

Mit den Corona-Einschränkungen funktioniert Kita nicht wirklich

Seit dem 18. Mai dürfen die Knirpse zwar wieder in den Kindergarten. Dort gelten Trennungskonzepte, die dafür sorgen sollen, dass sich die Gruppen nicht vermischen. Aber so richtig funktioniert das nicht. Zumindest aus Sicht von Eltern, die ihre Kinder in die Kindertagesstätte „Unikat“ bringen. Und möglicherweise spricht ihr Offener Brief auch anderen Eltern aus dem Herzen.

Spielende Kinder im Treppenhaus des Neuen Rathauses. Foto: Ralf Julke

Öffnung der Kindertagesstätten in Sachsen – Abwägen von allen Interessen

Die Lockerungen der Maßnahmen führen dazu, dass die KiTa- Betreuungszahlen in Sachsen wachsen. Doch ein regulärer KiTa-Betrieb liegt noch in weiter Ferne. So müssen viele erwerbstätige Eltern, die ohne Unterstützung ihre jungen Kinder betreuen, in dieser Situation ausharren. Gerade alleinerziehende, arme und psychisch erkrankte Menschen trifft dies besonders hart.

Die Johanniter-Kindertagesstätte „Tillj“ in der Südvorstadt. Foto: Die Johanniter / Sebastian Späthe

Johanniter suchen händeringend nach Erzieherinnen und Erziehern für ihre Kindertagesstätten

Spätestens seit 2017 war das Problem bekannt, gab es die ersten heftigen Engpässe bei der Gewinnung von Erzieherinnen und Erziehern für die neu entstehenden Kindertagesstätten in Leipzig. Verantwortlich für die Ausbildung des Kita-Personals ist das Land. Doch dort fühlte man sich durch die wachsende Kinderzahl und den steigenden Betreuungsbedarf in den Kitas nicht wirklich animiert, endlich Gas zu geben. Mittlerweile suchen Leipziger Träger händeringend nach Personal. Die Johanniter in Leipzig z. B. suchen dringend Personal für die Kindertagesstätte „Tillj“ in der Leipziger Südvorstadt.

Schweinefleisch oder Huhn? Das ist hier tatsächlich die Frage. Foto: Ralf Julke

Selbst Sachsens Kultusminister erklärt dem AfD-Abgeordneten Weigand, wie ungesund Schweinefleisch wirklich ist

Das war mal wieder ein gefundenes Futter für die Konservativen, Rechten und Rechtsaußen im sächsischen Wahlkampf, als im Juli bekannt wurde, dass zwei Leipziger Kindertagesstätten Schweinefleisch aus dem Verpflegungsplan für die Kinder strichen. Beschlossen von den Eltern dieser Kinder. Die rechten Schweinefleisch-Verehrer schäumten. Und sie haben sich nicht wirklich beruhigt. Ein AfD-Mann trug das Thema auch noch in den Landtag.

Die umkämpfte Grünfläche an der Eigenheimstraße. Foto: Ralf Julke

Informationsveranstaltung für einen geplanten Kitaneubau in der Eigenheimstraße

Die Stadt Leipzig lädt die Anwohner im Wohngebiet um die Dösener Eigenheimstraße am 1. November, 18:00 bis 19:30 Uhr, zu einem Informationsabend ein. In der Aula der Ernst-Zinna-Schule, Wincklerstraße 3/5, informieren Bürgermeister Thomas Fabian und weitere Vertreter der Stadtverwaltung über das geplante Vorhaben, an der Eigenheimstraße eine neue Kindertageseinrichtung zu bauen.

Die umkämpfte Grünfläche an der Eigenheimstraße. Foto: Ralf Julke

Keine Kita in Dölitz? Aufschrei der Bewohner der Eigenheimstraße findet Gehör im Stadtrat

Das ging dann alles sehr flott auf einmal, als OBM Burkhard Jung am 26. September verkündete: Leipzig will in einer Hauruck-Aktion 13 zusätzliche Kindertagesstätten für 45 Millionen Euro aus dem Boden stampfen. Und das auf zwölf stadteigenen Flächen. Doch auf einer gibt es ein kleines Problem: Sie wurde der Stadt nur unter einer Bedingung vermacht: Sie muss Grünfläche bleiben. Die Dölitzer gingen folglich auf die Barrikaden.

Spielende Kinder im Treppenhaus des Neuen Rathauses. Foto: Ralf Julke

Aus drei Flüchtlingsunterkünften könnten schon 2018 Kitas mit insgesamt 305 Plätzen werden

Was man für den einen Zweck nicht braucht, kann man, wenn man Glück hat, für andere dringende Zwecke nutzen. Für Leipzig ist das gewissermaßen ein kleiner Glücksfall, denn 2015 und 2016 wurden zwar in aller Eile Unterkünfte für Flüchtlinge geschaffen. Aber die werden gar nicht alle gebraucht. Deswegen hatte die SPD-Fraktion im Juli nachgefragt, ob man sie vielleicht für den riesigen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen nutzen könne.

Spielende Kinder im Treppenhaus des Neuen Rathauses. Foto: Ralf Julke

Leipzig braucht mehr Nachdruck, wenn es für die vielen neuen Kitas auch die nötigen Erzieherinnen sichern will

Die Sächsische Regierung sicherte zwar jüngst aus Anlass einer Landtagsanfrage der Grünen zu, dass es in Sachsen keinen Mangel an Erzieherinnen und Erziehern für Kindertagesstätten gäbe. Es würden jedes Jahr 2.000 Fachkräfte ausgebildet. Aber Rückmeldungen von betroffenen Eltern in Leipzig geben ein anderes Bild. Und aus Sicht der SPD-Fraktion wird der Mangel an Betreuerinnen und Betreuern langsam zum gravierenden Problem.

Grundsteinlegung für die neue LWB-Kita. Foto: Ralf Julke

Linke begrüßt das soziale Engagement der LWB

Franziska Riekewald und Siegfried Schlegel, Wahlkreisstadträte in Mitte, begrüßen den Bau der Kindertagesstätte in der Brüderstraße durch die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB). Unverzichtbar sind auch die rund 50 LWB-Wohnungen für Tageseltern mit rund 250 Kindern, für die es bis zu 1.000 Euro Anschubfinanzierung gibt, so die LWB-Geschäftsführerin Ines Wolke-Haupt.

Grundsteinlegung für die neue LWB-Kita. Foto: Ralf Julke

In einem Jahr soll aus Matschepampe eine Kita für 135 Kinder entstehen

So etwas lieben Kinder: Erdbeerbowle, Süßigkeiten, zwei Lieder singen und dann richtig Matschepampe. Da hätten die Bauarbeiter der Firma Lubak ruhig einen zehn Mal so großen Bottich mit Zement hinstellen können, so viel Spaß hatten die Knirpse am Freitag, 28. Juli, bei der Grundsteinlegung für die zweite Kindertagesstätte der LWB. Die soll ganz nahe vom Bayerischen Bahnhof entstehen.

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