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Thema

Gentechnik

Stoppt die Politik jetzt Patente auf Saatgut?

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz veranstaltet morgen eine internationale Online-Konferenz zum Thema „Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren: Gestaltungsspielräume und Reformbedarf?“.

GeN, IG Saatgut und AbL fordern: Ausstieg aus der Gentechnik – auf zukunftsgerichtete Innovationen setzen

„Neue Gentechnikverfahren und damit entwickelte Pflanzen sind Gentechnik und als solche zu regulieren. Diese wie die KWS als „naturidentisch“ zu bezeichnen verschleiert, dass diese Technologien tief ins Erbgut von lebenden Organismen eingreifen können. Als verantwortungsbewusster Konzern muss sich die KWS deshalb für eine strenge Regulierung der neuen Gentechnikverfahren und eine umfassende Risikoprüfung einsetzen, da die Auswirkungen der Risiken der neuen Gentechnikverfahren für die komplexen Ökosysteme noch kaum erforscht sind“, so Pia Voelker vom Gen-ethischen Netzwerk (GeN).

Keine Gentechnik durch die Hintertür, Frau Klöckner

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ruft Bundeslandwirtschafts­minis­terin Klöckner auf, umfassende Verantwortung für die Lebensmittelerzeugung in Deutschland zu übernehmen. Die AbL fordert deshalb die Ministerin auf, die Risikotechnologie Gentechnik zu regulieren.

Bayer, BASF und Corteva müssen ihre Gentechnik-Pflanzen stoppen

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt das gestrige Urteil des US-Bundes­ge­richts in San Franzisko gegenüber der US-Umweltbehörde EPA. Das Gericht stellte fest, dass das EPA die Risiken des Dicamba-Pestizids „erheblich unterschätzt“ und „andere Risiken nicht voll­stän­dig anerkannt“ habe. Das EPA hätte Ende 2018 bei der Erteilung der bedingten Zulassung von Dicam­ba mehrere Fehler gemacht, heißt es in der Entscheidung des Gerichts. Die Folge ist, dass die Ver­kaufs­­zulassung von Dicamba in den USA nun vorläufig aufgehoben ist.

Bayer muss Gentechnik-Produkte vom Markt nehmen

„Bayer profiliert sich gerne als transparenter und verantwortungsvoller Konzern – aber die Praxis sieht ganz anders aus. Der Konzern macht weiter Geschäfte mit Gentechnik-Saatgut und Pesti­zi­den, will aber für die Folgen der Produkte auf die landwirtschaftliche Erzeu­gung, die Umwelt und menschliche Gesundheit keinerlei Verantwortung übernehmen,“ krit­i­siert Bernd Schmitz, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) NRW anläss­lich der am 28. April virtuell stattfindenden Bayer-Hauptversammlung.

Neue Gentechnik muss reguliert bleiben

Neue Gentechnik-Verfahren müssen weiterhin als Gentechnik reguliert werden – so wie es auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Urteil zum Thema bestätigt hat. Das fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie Demeter von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Rahmen des morgen stattfindenden „Forum NMT 2019 – Perspektiven für den Umgang mit neuen molekularbiologischen Techniken“.

AbL Mitteldeutschland fordert Anwendung der Gentechnik-Regulierung auf neue Techniken

„Die neuen Verfahren wie CRISPR & Co. sind wissenschaftlich klar als Gentechnik einzustufen. Sie sind nach dem Gentechnikrecht zu regulieren, dies hat auch der Europäische Gerichtshof EuGH in seinem Urteil vom 25. Juli 2018 eindeutig bestätigt. CRISPR & Co. sind noch sehr junge Techniken, mit denen es keinerlei Erfahrungen auf dem Acker gibt, geschweige denn eine systematische Risikoprüfung. Zu behaupten, sie seien sicher, ist unwis­sen­schaft­lich und unverantwortlich“, erklärt Reiko Wöllert, Landesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL).

Bundesländer müssen weitere Raps-Verunreinigungen verhindern

Wegen gentechnischer Verunreinigungen einer konventionellen Winterraps-Sorte aus Frankreich mit dem Bayer-Konstrukt „GT 73“ mussten betroffene Bäue­rin­nen und Bauern in Deutschland bis Ende März dieses Jahres ca. 2.150 Hektar Raps unterpflügen. Das Gentechnik-Konstrukt hat in Europa keine Anbauzulassung, deshalb gilt bei Saatgut die europarechtlich verankerte Nulltoleranz.

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