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Punk

Scherbenhelden: Johannes Herwigs Punk-Roman aus den 1990er Jahren in Leipzig

Wahrscheinlich muss man wirklich jung gewesen sein in dieser Zeit. Wer sonst sollte so über die 1990er Jahre in Leipzig berichten? Über diese Jahre, die die Erwachsenen als Zusammenbruch aller Konstanten in ihrem bisherigen Leben erlebten. Nicht ahnend, wie diese Jahre nachwirken werden. Später. Also heute. „Und doch hatte ich das Gefühl, etwas wäre verloren gegangen. Etwas Wichtiges“, lässt Johannes Herwig seinen Helden Nino denken. Kurz vor Schluss, bevor er mit einem kleinen Funken Hoffnung endet.

Das große Pratajev Liederbuch II: Die wodka-besinnlichen Lieder aus dem Nachlass eines verschollenen russischen Dichters

Das ist eigentlich ein Büchlein, zu dem man die CDs der beiden „Halbgötter in Punk“ braucht, die nun seit 16 Jahren als The Russian Doctors durch die ostdeutsche Taiga tingeln: Makarios und Frank Bröker. Denn das, was sie anstellen, lebt tatsächlich von Makarios' eindrucksvoller Stimme und von der Erlenholzgitarre Frank Brökers. Aber richtig angefangen hat ja die Pratajev-Geschichte schon 1997.

Am 13. Dezember in der Moritzbastei: Die Skeptiker

Machen wir uns nichts vor, wir werden alle nicht jünger. Das geht auch an Punklegenden nicht vorbei. Die Frage bleibt, was macht man draus? Auf Tour gehen zum Beispiel! Zu seinem 60. Geburtstag begibt sich Eugen Balanskat auf eine besondere Tour mit seiner legendären und die Szene prägenden Punkband DIE SKEPTIKER.

„Die Meisterklasse ist es, wenn die Gitarre unterm Schritt hängt“: Interview mit Peter Lorre von zvo55

Dass Leipzig irgendwie anders ist, hat sich ja schon herumgesprochen, nicht erst zu den letzten Wahlen. Aber natürlich auch da. Warum das so ist, darüber gibt es ja viele Erklärungsversuche, aber Augenscheinlich sind die Menschen hier ein Stück weit weltoffener als der Rest von Sachsen. Oder gar „dem Osten“. Vielleicht liegt es auch an den vielen kreativen Menschen hier? Wie Peter Lorre von zvo55, der sich mit diesem Projekt neben seinen anderen Bands eine Art eigenen künstlerischen Freiraum realisiert hat.

Anders sein: Eine aufwühlende Graphic Novel über die erste Punkgeneration in der DDR

„Offenbar wirken die sozialen, ökonomischen und kulturellen Belastungen durch das autokratische Erbe und die doppelte Systemtransformation bis in die Gegenwart fort“, sagte Extremismusforscher Prof. Dr. Uwe Backes am 15. April in Dresden, als Staatsministerin Petra Köpping die neue Studie „Rechte Hassgewalt in Sachsen“ vorstellte. Das Erbe der DDR wirkt fort. Wenn die richtigen Geschichten nicht erzählt werden, wird das wohl immer so weitergehen. Zeit für eine punkige Graphic Novel.

Punk-Band Die Art feiert Geburtstag

Dreißig. Das ist eine Altersangabe, die für eine kleine Punk-Band aus der DDR nicht vorgesehen war. Damals, als sich Die Art aus der Vorgängerband Die Zucht häutete, galten schon Jubiläen von 10 Jahren als unanständig und nicht erstrebenswert. Damals, das war 1985 und 1986 – und weil Bandgeburtstage nichts Feiernswertes waren, vergaß man geflissentlich den tatsächlichen Gründungstag.

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