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Schuldnerberatung

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Flüchtiges Geld. Foto: Ralf Julke

Aktionswoche Schuldnerberatung 2022: Jede/r sollte das Recht haben, sich bei Überschuldung kostenfrei beraten zu lassen

Von der Verschuldung in die Überschuldung ist es manchmal nur ein kleiner Schritt und in Zeiten von rasant steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel und großer Unsicherheit in der Wirtschaft ist dieser schnell getan – mit verheerenden Folgen. Darauf macht die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig (KEL) anlässlich der Aktionswoche der Schuldnerberatung (30.05. bis 03.06.2022) aufmerksam, und […]

Ein kleines bisschen Geld. Foto: Ralf Julke

AWO Sachsen schlägt Alarm: Eine Kürzung in den Schuldnerberatungsstellen wäre jetzt unverantwortlich

Es kam gar nicht gut an, als mit den beginnenden Haushaltsverhandlungen in der Regierungskoalition auf einmal Forderungen zu Kürzungen im Sozialbereich aufkamen. Das würde zum Beispiel auch die Finanzierung der 15 Schuldnerberatungsstellen der AWO betreffen. Und das in einer Zeit, wo – coronabedingt – deutlich mehr Sachsen in Einkommensprobleme und Finanzierungsschwierigkeiten rutschen. Menschen, für die niemand streikt. Machtlose Menschen.

Sachsen-Euro. Foto: Ralf Julke

Verbraucherzentrale unterstützt Thema „Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!“

Überschuldung trifft nicht nur Schuldner selbst – gerade Kinder spüren, wenn ihre Eltern finanzielle Schwierigkeiten haben. Zu viele Kinder in Deutschland leben dauerhaft oder wiederkehrend in Armutslagen. Die Forschung zeigt, dass Kinderarmut nicht nur die Wohnsituation und den Gesundheitszustand sowie die Bildungs- und soziokulturellen Teilhabemöglichkeiten von Kindern einschränkt, sondern auch schlechtere Chancen im späteren Erwerbsleben begründen kann.

Das gierige deutsche Wappentier ... Foto: Ralf Julke

Immer mehr verschuldete Rentnerinnen und Rentner suchen Hilfe in der sächsischen Schuldnerberatung

Ist das nicht nett? So richtig deutsch? Jubelnd wird Monat für Monat die sinkende Zahl von Menschen im SGB II gefeiert. Weil: Die einen haben jetzt endlich einen Billigjob. Und die anderen sind in den Altersabstellraum abgeschoben worden. Der nennt sich für sie nicht wirklich Rente, sondern SGB XII, Sozialhilfe. Was ihnen oft nicht die Bohne nützt. Denn aus einem Billigjobberleben landen sie dort oft mit einem Schuldenberg, mit dem sie nicht mehr fertig werden. Die Linke hat im Landtag mal wieder nachgefragt.

Eltern-Kind-Konflikte betreffen nicht nur finanziell schwache Familien. Foto: Ralf Julke

Verbraucherschützer gehen erfolgreich gegen Robin-Hood-Schuldnerberatung vor

Beim Namen Robin Hood denken viele an den Retter der Armen. Bei der Robin-Hood-Schuldnerberatung e.V. aus Nürnberg kann das Gegenteil der Fall sein. Ein Beispielfall, der der Verbraucherzentrale Sachsen vorliegt, zeigt: Die finanziellen Nöte einer Leipzigerin, die sich an den Anbieter wandten, wurden nicht geringer, sondern durch die Kosten der Beratung noch größer.

Gewerblicher Schuldenregulierungsverein aus Nürnberg auch in Mitteldeutschland präsent

Menschen mit finanziellen Problemen suchen schnelle und kompetente Hilfe für ihre Sorgen. Bei Internetrecherchen stoßen sie dabei derzeit nicht selten auf ein vielversprechendes Angebot: „Robin Hood Schuldnerberatung“. Da mit dem Helden Robin Hood noch gute Erinnerungen aus Kindheitstagen verbunden werden, wenden sich Betroffene vertrauensvoll an den Verein.

Pingelig bis zum letzten Cent. Foto: Ralf Julke

Leipziger Sanktionspraxis – Was gehen uns eure Schulden an?

Es ist das kürzeste der vier Fragenpakete, die Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) an Leipzigs Stadtverwaltung gerichtet hat, um herauszubekommen, wie Stadt und Jobcenter mit den Menschen umgehen, die von Amts wegen sanktioniert werden. Denen also vom Arbeitslosengeld (ALG) II, das nun einmal gerade so das Existenzminimum abdeckt, regelmäßig Gelder gestrichen werden. Im Schnitt um die drei Mal im Jahr.

Dante auf dem italienischen Euro. Foto: Ralf Julke

Immer mehr Rentner suchen die sächsischen Schuldnerberatungen auf

Es klingt wie eine Alarmmeldung: „Immer mehr sächsische Rentner immer stärker verschuldet – Schuldenvolumen wuchs um mehr als 20.000 Euro“. So jedenfalls verschickte die Linksfraktion im Sächsischen Landtag ihre Stellungnahme zur jüngsten Anfrage von Susanne Schaper, sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion. Das Problem ist nur: Sachsens Regierung hat überhaupt keine aussagekräftigen Zahlen.

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