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Sportgeschichte

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Stephan Porwol: Das Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig. Foto: Ralf Julke

Das Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig: Die Geschichte einer fast vergessenen Wettkampftradition

Sport war mal spannend. Anders spannend als heute, wo Fernsehsender und ihre Reichweiten darüber bestimmen, welche Sportarten wir überhaupt noch zu sehen bekommen. Eigentlich ist die Diskussion über eine ausgewogene Berichterstattung auch beim Sport in den Öffentlich-Rechtlichen notwendig. Aber: „Fußball regiert die Welt“. Und dass Turnvergleiche dreier deutscher Großstädte mal richtige Publikumsmagnete waren, das macht diese kleine Studie von Stephan Porwol zum Thema.

Yuval Rubovitch, unter Mitarbeit von Gerlinde Rohr: Mit Sportgeist gegen die Entrechtung. Foto: Ralf Julke

Mit Sportgeist gegen die Entrechtung: Die viel zu kurze Geschichte des jüdischen Sportvereins Bar Kochba

Der Max-und-Leo-Bartfeld-Cup hat sich in den letzten Jahren zu einem der eindrucksvollsten Feste der internationalen Begegnungen in Leipzig entwickelt. Er erinnert nicht nur an zwei bekannte Leipziger Fußballspieler, sondern auch an den jüdischen Sportverein Bar Kochba, wo beide aktiv waren und dessen Gründung sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt. Jetzt gibt es auch ein Buch zu diesem legendären Verein, den die Leipziger Nazis so gern völlig aus der Erinnerung getilgt hätten.

Ausstellung „In Bewegung“. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Vortrag von Dr. Ulf Tippelt: Forschung im Spitzensport heute

Erfolge im internationalen Spitzensport – ohne eine zielgerichtete wissenschaftliche Unterstützung sind diese heute kaum mehr denkbar. Im Rahmen der Ausstellung IN BEWEGUNG gewährt der Leiter des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft, Dr. Ulf Tippelt, am Donnerstag, dem 9. August, 18:30 Uhr, einen Blick hinter die Kulissen der Forschung.

Kai-Heinrich Long: Luz Long - eine Sportlerkarriere im Dritten Reich. Foto: Ralf Julke

Ein Buch voller Bilder und Dokumente über den Leipziger Weitspringer Luz Long

Für FreikäuferIn Leipzig war er nie ganz vergessen: Dr. Carl Ludwig Hermann Long, besser bekannt als Luz Long, der Mann, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin nicht nur die Silbermedaille im Weitsprung gewann, sondern dessen Foto Seite an Seite mit dem Sieger Jesse Owens um die Welt ging und bis heute als Ikone für die völkerverbindende Rolle des Sports steht. Und Luz Long, so stellt Kai-Heinrich Long fest, stand in seiner ganzen Sportlerkarriere für diese Haltung.

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