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Alzheimer

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Arzneimittelbezogene Probleme rechtzeitig erkennen, bevor sie zu Risiken für den Patienten führen könnten – am Universitätsklinikum Leipzig (Foto, Haupteingang) und den Sana Kliniken Leipziger Land ist der Probetrieb für einen elektronisch erstellten Medikationsplan gestartet. Foto: Stefan Straube / UKL

Gibt neues Medikament Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer?

Mit Aduhelm wurde im Juni in den USA ein neues Medikament zugelassen, das weltweit erstmals die Ursachen der Alzheimer-Erkrankung bekämpfen soll. Am 22. September wird deshalb Prof. Dr. Dorothee Sauer, Leitende Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig, innerhalb der Vortragsreihe „Medizin für Jedermann“ sich der Frage widmen, ob damit Forschung und Pharmazie einen Wendepunkt erreicht haben: Wird demnächst Alzheimer, die Geißel des Alterns, behandelbar?

Welt-Alzheimerwoche vom 20. bis 25. September in Leipzig

In diesem Jahr steht der Welt-Alzheimertag unter dem bundesweiten Motto „Demenz - genau hinsehen!“. Die Stadt Leipzig beteiligt sich auch in diesem Jahr daran und widmet dem Welt-Alzheimertag vom 20. bis 25. September eine ganze Woche. Ziel ist es, zur Demenz in der Öffentlichkeit zu informieren und für die Erkrankung zu sensibilisieren.

Dr. Eckart von Hirschhausen und Preisträgerin Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller. Foto: Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Begehrter Alzheimer-Forschungspreis für Leipziger Uni-Professorin

Für FreikäuferMit dem diesjährigen Alzheimer-Forschungspreis der Hans und Ilse Breuer-Stiftung wird die renommierte Wissenschaftlerin Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller vom Universitätsklinikum Leipzig ausgezeichnet. Damit geht der zum elften Mal vergebene Preis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, an eine Forscherin, die ihre wissenschaftliche Laufbahn ganz dem Verständnis der Epidemiologie, der Versorgung und der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen gewidmet hat.

Gesunde Ernährung gehört auch im Alter dazu. Foto: Ralf Julke

Leipziger Forscher suchen Wege, die Entwicklung von Demenz präventiv zu bekämpfen

Am heutigen 21. September ist Weltalzheimertag. Und der erinnert daran, dass Demenzerkrankungen sich in unserer Gesellschaft immer mehr häufen. Was nicht nur daran liegt, dass immer mehr Menschen sehr alt werden. Ungünstige Ernährung, zu wenig Bewegung, mangelnde geistige Förderung, all das sind Risikofaktoren für Demenz im Alter. Und Leipziger Forscher suchen nach Wegen, diese neue „Zivilisationskrankheit“ zu bekämpfen.

Prof. Sabri (l.) und Prof. Barthel, Klinik für Nuklearmedizin am Universitätskinikum Leipzig., Foto: Ines Christ/UKL

Erste Leitlinie zur Amyloid-Bildgebung der Alzheimer-Krankheit unter Leipziger Regie veröffentlicht

Seit Kurzem sind verschiedene Radiopharmaka zur Hirn-Bildgebung von beta-Amyloid-Plaques mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) für die klinische Anwendung zugelassen, eine Methode, die die Diagnostik der Alzheimer-Krankheit verbessert. Jetzt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin die erste Leitlinie zur sachgerechten Durchführung und Auswertung der sogenannten Amyloid-PET publiziert.

Fußgänger in der Petersstraße. Foto: Ralf Julke

Tausende Demenzfälle in Deutschland wären mit gesünderer Lebensweise vermeidbar

Manche Volkskrankheiten sind vor allem deshalb Krankheiten breiter Bevölkerungsschichten, weil diese ungesund leben. Es ist tatsächlich das bewegungsarme, fett- und zuckerreiche Leben in der modernen Konsumgesellschaft, das viele Menschen auch für die Volkskrankheit Alzheimer anfällig macht. Viele Alzheimer-Fälle wären wohl durch ein gesünderes Leben vermeidbar. Leipziger Forscher haben jetzt ein paar Zahlen dazu vorgelegt.

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