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Fußwege

Elstermühlgraben: Reststück des umkämpften Fußweges wird 2022 endlich gebaut

Es tut sich was auf dem Uferstreifen am Elstermühlgraben zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Elsterstraße. Auch wenn es derzeit noch nicht ganz danach aussieht. Doch versperren oder zubauen darf jetzt kein Anlieger mehr den Fußweg am Nordufer des Elstermühlgrabens. Und wo er seit 2015 ausgebaut ist, ist er aktuell auch frei.

Fußweg am Elstermühlgraben: Slalomlaufen statt Barrierefreiheit

Im November 2020 beschäftigte der Fußweg auf der Nordseite des Elstermühlgrabens zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Elsterstraße kurz mal den Leipziger Stadtrat. Die Grünen-Fraktion hatte angefragt, wann das Drama um den dort anzulegenden Fußweg endlich beendet wird. Aber es wird wohl vorerst kein Ende finden, auch wenn zumindest der Streifen direkt am Geländer seitdem wieder begehbar ist. Irgendwie. Im Slalom. Ein Stück weit.

2017 beschlossen und immer noch nicht da: Konrad Riedel will wissen, wo das Fußwegekonzept abgeblieben ist

Es ist eines der elementarsten Themen, die den CDU-Stadtrat Konrad Riedel seit Jahren beschäftigen: ein Fußwegekonzept für Leipzig. Und er verzweifelt am Tempo der Stadtverwaltung genauso wie die viel jüngeren Stadträt/-innen, die sich etwa um Klimaschutz und Radwege sorgen. Schon 2015 freute sich Riedel: Hurra, endlich kommt ein Fußwegekonzept! – Pustekuchen war's.

Postkartenaktion der SPD-Fraktion bestätigt die Problemliste der Leipziger

Die einen schreiben seit 14 Jahren drüber, weil die Probleme offen auf der Straße liegen, und wundern sich dann immer wieder, auf welchen seltsamen Wegen Verwaltung und Ratsfraktionen oft wandeln. Manche Fraktionen nehmen das durchaus ernst, versuchen sich aber ihrerseits irgendwie zu erden. Die SPD-Fraktion im Leipziger Rathaus hat das in diesem Sommer mit einer Postkartenaktion getan.

Mehr Geld für Fußweg-Sanierungen in Leipzig und ein Programm für 100 neue Sitzbänke

Und weiter geht’s mit dem „Modal Split“ und der Frage, ob er in den Haushaltsanträgen der Fraktionen im Stadtrat vorkommt. Und wenn es um umweltfreundliche Verkehrsarten geht, geht es neben ÖPNV und Radfahren immer auch um das Zufußgehen. 27 Prozent aller Wege legen die Leipziger zu Fuß zurück. Für das Jahr 2020 geht die Stadt sogar von 30 Prozent aus.

Bürgerverein Gohlis sucht Mängel im Fußwegenetz

Eine Mängelliste für Gohliser Bürgersteige stellt derzeit die Arbeitsgruppe „Mobilität und Verkehr“ beim Bürgerverein Gohlis zusammen. Matthias Reichmuth, der Leiter der Arbeitsgruppe, sagte dazu: „Der Fußgängerverkehr ist die Grundlage für die Nahmobilität in unserem Stadtteil. Damit dieser den angemessenen Stellenwert erhält, benötigen wir auch komfortable Gehwege. Das ist leider noch nicht überall der Fall. Um Verbesserungen zu erreichen, ist uns aber zuerst wichtig zu erfahren, wo die Gohliser selbst die Schwachpunkte sehen.“

Linksfraktion beantragt schnelle Lösung für Goethesteig und Matzelstraße

Es gibt Straßen, die meidet man als Fußgänger und Radfahrer möglichst. Und zwar so sehr, dass man sie aus dem im Kopf gespeicherten Stadtplan einfach streicht und zur „terra incognita“ macht. So ein Straßenzug ist der Goethesteig von Markkleeberg nach Dölitz bis in die Verlängerung Matzelstraße bis zur Bornaischen Straße. Das geht eigentlich nicht, findet die Linksfraktion im Stadtrat.

Leipzig muss eine Stadt für alle Generationen sein

Am Rande tauchte das Thema auch am 20. November auf, als die Stadtverwaltung zur ersten Ideenfindung im Rahmen von "Leipzig 2030 - auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt" in die Kongresshalle eingeladen hatte. Aber eher in Einzelteilen: Mobilität, Integration, Chancengleichheit und soziale Mischung. Aber so leicht ist es gar nicht, eine Stadt für alle zu denken, stellt CDU-Stadtrat Konrad Riedel mal wieder fest.

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