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Kaffee

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Für die Erzeuger sind die Kaffeepreise viel zu niedrig. Foto: Ralf Julke

Forum Fairer Handel und TransFair fordern ein Ende von Kaffee zu Schleuderpreisen

Wer es nicht so dicke hat in seinem Geldbeutel, der freut sich natürlich, wenn es das Päckchen Kaffee im Supermarkt für 3,49 oder 3,99 Euro gibt. Obwohl er in der Regel weiß, dass das eigentlich zu billig ist. Dass diejenigen, die den Kaffee im Schweiß ihres Angesichts anbauen, davon nicht wirklich leben können. Doch die großen Kaffeekonzerne kommen aus ihrem Trott nicht heraus. Während am Weltmarkt Kaffee zu historischen Tiefstpreisen verschleudert wird, versammelt sich vom 6. bis 8. Juni das „Who is who“ der internationalen Kaffeebranche auf der „World of Coffee“ in Berlin.

Kaffee arabisch und äthiopisch im Coffe Baum. Foto: Peter Franke

Neue Gesprächsreihe im Museum zum Arabischen Coffe Baum: „Kaffee rund um die Welt“

Am kommenden Dienstag findet die Auftaktveranstaltung zu der neuen Gesprächsreihe „Kaffee rund um die Welt“ im Museum zum Arabischen Coffe Baum statt. Äthiopien gilt gemeinhin als Geburtsland des Arabica-Kaffees, ein guter Grund also, das ostafrikanische Land ins Zentrum der ersten Veranstaltung zu rücken. Noch heute kann man in äthiopischen Wäldern wild wachsenden Kaffee finden. Mittlerweile wird er auch in Gärten und auf Plantagen kultiviert. Äthiopien ist aber nicht nur ein wichtiges Anbauland, vielmehr blickt es auf eine jahrhundertealte Tradition des Kaffeetrinkens zurück.

Coffee to go. Foto: Ralf Julke

Leipzigs Grüne beantragen eine Mehrweg-Initiative für das Kaffee-zum-Rumlaufen-Problem

Wir vermüllen unsere Welt. Einfach nur, weil wir bequem sind und darauf trainiert, die Bequemlichkeiten um uns herum einfach so anzunehmen. Kostet ja nichts extra. Man trinkt den Kaffee im Gehen – was eh schon eine seltsame Art ist, seinen Kaffee zu trinken – und dann schmeißt man den leeren Becher einfach weg. Nachhaltig ist das nicht. Die Grünen beantragen einen ersten vorsichtigen Ausstieg aus dem Pappbecherwahnsinn.

Kaffeeexpertin Prof. Dr. Karen Nieber. Foto: Privat

Tag des Kaffees: Expertin Karen Nieber über die Vorzüge und Gefahren des braunen Muntermachers

Dürfen Schwangere oder Jugendliche Kaffee trinken? Erhöht der braune Muntermacher tatsächlich den Blutdruck? Welche Auswirkungen hat Kaffee auf unser Gehirn? - Viele Fragen und noch mehr widersprüchliche Antworten drehen sich um das Lieblingsgetränk der Deutschen. Die Pharmazeutin Karen Nieber, emeritierte Professorin der Universität Leipzig, befasst sich seit vielen Jahren mit diesem Thema. Erst kürzlich hat sie wieder in der „Pharmazeutischen Zeitung“ über „Das Gute in der Bohne“ geschrieben und dafür mehrere wissenschaftliche Studien zur Wirkung des Kaffees ausgewertet. Es wird Zeit, mit ihr kurz vor dem deutschlandweiten Tag des Kaffees am 1. Oktober darüber zu sprechen.

Verwirrende Gefühle auf Bahnsteig 7. Grafik: L-IZ

Eine ziemlich frustrierende Begegnung auf Bahnsteig 7 – aber für wen eigentlich?

LeserclubHat Herr L. einen gewaltigen Fehler begangen? Sah das so aus? Waren zwei eifrige Beamte gerade dabei, ihn beim Frevel seines Lebens zu erwischen? Immerhin lebt er in einer Zeit, in der Flaschensammler genauso hoheitlich unbeliebt sind wie Leute, die seltsame Nachrichten austauschen auf eigenartigen Wegen. Hatte der Mann am Telefon nicht extra betont: „Wenn Sie erwischt werden, dürfen Sie auf mich nicht zählen.“ So liebte Herr L. seinen Beruf.

Interessantes rund um die Bohne – Studium universale zum Thema Kaffee

Im neuen Vorlesungszyklus des Studiums universale der Universität Leipzig dreht sich diesmal alles um die Bohne: In insgesamt 13 Veranstaltungen erfährt das Publikum viel Wissenswertes über die verschiedenen Facetten des Kaffees. Los geht es am 13. April 2016 mit einer Aufführung der berühmten „Kaffeekantate“ von Johann Sebastian Bach. Im Festsaal des Alten Rathauses spielt das Leipziger Medizinerkonzert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Deshalb wird um Anmeldung gebeten unter [email protected]

Coffee-to-go. Karikatur: Schwarwel

Grüne machen nach Plastikbeuteln nun auch die Einwegbecher zum Thema im Leipziger Stadtrat

Na ja, es sieht ungefähr genauso cool aus wie das Tragen einer Bierflasche, das Zutschen an einer E-Zigarette oder das Aufsetzen einer blinkenden Weihnachtsmannmütze: öffentliches Kaffeetrinken aus einem Becher. Coffee to Go heißt dieser Trend, der aus dem Kaffeetrinken so eine Art Aufputschrennen gemacht hat. Und eine weitere Umweltplage, wie jetzt die Grünen kritisieren.

Billige Milch lässt auch im Laden die Preise purzeln. Foto: Ralf Julke

Sprit ist noch billig, Gemüse teuer und die Milch geht in den Export

Jeden Monat aufs Neue versuchen Sachsens Statistiker die Teuerungsrate auszurechnen, das, was dann am Jahresende irgendwie die Inflationsrate ergibt. Und während noch im Januar über möglichen Preisverfall orakelt wurde, steht jetzt fest: Das Leben wird auch in Sachsen weiterhin immer ein wenig teurer. Und meistens trifft's Dinge, die jeder jeden Tag braucht.

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