Artikel zum Schlagwort Max-Planck-Institut

Die Anatomie des Schmerzes in unserem Gehirn

Wie allein schon der Anblick fremden Schmerzes unsere Empathie wachruft

Foto: Kai Weinsziehr / MPG

Als hätten sich die Forscher aus dem in Leipzig heimischen Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften noch einmal vorgenommen, zu demonstrieren, wie Framing in seinen Grundlagen funktioniert. Denn der Mensch denkt in Bildern. Jedes Bild, jedes Wort ruft ein ganzes Bündel an Erfahrungen und Gefühlen wach. Auch so eins: Wenn Andere sich (vermeintlich) in den Finger schneiden. Weiterlesen

Neuer Direktor am MPI-EVA

Am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) nimmt unter der Leitung von Prof. Dr. Richard McElreath eine neue Abteilung für Verhalten, Ökologie und Kultur des Menschen ihre Arbeit auf. Richard McElreath hat den Ruf zum Direktor an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angenommen und wird dort ab August 2015 eine neue Abteilung aufbauen. Bisher forschte McElreath an der US-amerikanischen University of California, Davis. Weiterlesen

Leipziger Forscher entschlüsseln das Kiwi-Genom

Wie wurde aus dem Kiwi eigentlich ein nachtaktiver Vogel?

Foto: Dieter Schütz / Pixelio

Er ist der beliebteste flugunfähige Vogel auf Erden: der neuseeländische Kiwi. Wohl auch, weil er mit seinen Stummelflügeln und dem langen Schnabel so tollpatschig aussieht. Aber ein Tollpatsch ist er eigentlich nicht, auch wenn er vom Aussterben bedroht ist. Tatsächlich ist er sogar ideal an seinen Lebensraum angepasst. Und das seit ungefähr 35 Millionen Jahren. Weiterlesen

Komplexität vor Größe

Was das kleine Gehirn eines 15 Millionen Jahre alten Äffchens vom Victoriasee den Forschern verrät

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie/ F. Spoor

Für die Leute, die immer nur glauben, dass es auf eine Menge Muskeln und schiere Größe ankommt, wenn es um Überlegenheit geht, gibt es jetzt mal eine dieser kleinen wissenschaftlichen Geschichten, die deutlich machen: Größe ist nicht das entscheidende Kriterium, sondern Komplexität. Und das galt auch schon vor 15 Millionen Jahren. Da gab es zwar noch keine Menschen. Aber die Altweltaffen waren schon da und schaukelten in den Bäumen. Weiterlesen

Von wegen kleine Egoisten

Dreijährige setzen sich noch für die Bedürfnisse anderer ein

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Die Vorstellungswelt der Erwachsenen über Kinder ist voller Märchen und Legenden. Immer wieder geheimnissen sie ihr eigenes Denken und Fühlen in die Knirpse. Und am liebsten tun sie das mit den schlechtesten Eigenschaften: Viele Menschen halten Kleinkinder für stur, egoistisch und unfähig, mit anderen zu teilen. Auf eine Menge Erwachsener trifft das zu. Aber auf Kinder? Muss gerade solidarisches Verhalten erst anerzogen werden? Weiterlesen

Ein Riesensee in der australischen Wüste

Wie der Lake Mungo die Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspirierte, das Boot neu zu erfinden

Foto: William Truscott, La Trobe University

Der Mensch ist ein pfiffiges Wesen. Zumindest einige Menschen sind das. Während die einen sich hinsetzen und warten, bis es mal Manna regnet, fangen die anderen an zu tüfteln, was sie aus ihrer derzeit vielleicht belämmerten Lage machen können. Und weil Menschen da manchmal über riesige Distanzen hinweg auf dieselbe Idee kommen können, gibt es die berühmten Mehrfacherfindungen. Wie die Neuerfindung des Bootes in der australischen Wüste. Weiterlesen

Leipziger Forscher helfen bei der genauen Datierung

Muscheln belegen, dass der moderne Mensch einst über den Libanon nach Europa kam

Foto: Marjolein Bosch, MPI für evolutionäre Anthropologie

Eigentlich ist es kein richtiger Streitfall mehr, wenn Forscher über den Weg des modernen Menschen von Afrika nach Europa nachdenken. Die logischste Route war schon immer die Levante, jener Landstreifen im Nahen Osten, in dem bis heute die historischen Konflikte brodeln. Dort hielten sich unsere Vorfahren auf, bevor sie vor ungefähr 40.000 Jahren dem Neandertaler in Europa das Leben schwer machten. Weiterlesen

Leipziger Max-Planck-Forscher helfen beim Nachweis

Leipziger MPI: Der moderne Mensch eroberte den Norden Italiens wohl schon vor 40.000 Jahren

Foto: Daniele Panetta

So ein bisschen sind sie die Neandertaler-Spezialisten unter den Forschern Europas: die Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Nicht weil sie all die sensationellen Funde machen, die dann mit Feuerwerk durch die Medien gehen. Sondern weil sie die modernste Technik haben, um das Erbgut zu entziffern. Da sind sie auch bei wissenschaftlichen Streitfällen gefragt. Weiterlesen

Schimpansen-Kunst in Leipzig

Ausstellung zur Leipziger Primatologen-Tagung zeigt Malerei von Menschenaffen

Foto: Gesellschaft für Primatologie

Leipzig ist längst schon eine der beliebtesten Kongressstädte weltweit geworden. Davon profitiert nicht nur die Leipziger Messe mit ihrem Congress Center. Oft genug wollen die Kongressteilnehmer direkt am Brennpunkt des Geschehens tagen. Und das ist im Fall der Primatologen natürlich das Institut für Evolutionäre Anthropologie am Deutschen Platz. Und auch der neugierige Leipziger findet hier was zum Gucken: Echte Kunstwerke begabter Schimpansen. Weiterlesen

Leipziger Bonobo-Forschung: Pubertät setzt bei weiblichen Bonobos früher ein als bei weiblichen Schimpansen

Die Pubertät ist die Phase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Verhalten und Aussehen verändern sich noch einmal sehr stark - nicht nur beim Menschen, auch bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen. In einer aktuellen Studie haben Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig untersucht, in welchem Alter Bonobos und Schimpansen pubertieren. Weiterlesen

Leipziger Forscher haben nachgezählt: 7.000 Westliche Schimpansen leben noch in Liberia

Wenn es Liberia in die Nachrichten schafft, dann meist im Zusammenhang mit Bürgerkrieg, Wirtschaftskrise, Armut und Krankheiten, wie kürzlich wieder mit dem Auftreten von Ebola in Westafrika. Weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten hingegen sein Status als Biodiversitäts-Hotspot und die Tatsache, dass einige der letzten überlebensfähigen und bedrohten Wildtierpopulationen Westafrikas dort beheimatet sind. Weiterlesen

Freundschaft geht durch den Magen: Auch Schimpansen wissen, wie man teilt

Soziale Beziehungen tragen maßgeblich zum biologischen Erfolg des Menschen bei. Über ihre Entstehung und die ihnen zugrunde liegenden Mechanismen ist jedoch wenig bekannt. Das Hormon Oxytocin spielt dabei aber eine Schlüsselrolle. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Oxytocin-Werte im Urin frei lebender Schimpansen gemessen. Weiterlesen