Artikel zum Schlagwort Wirtschaftswissenschaft

Was der Neoliberalismus mit der Zerstörung der Welt zu tun hat, wie wir sie kennen

Udo Köpke: Die Vergötterung der Märkte oder Mit 100 PS in die Klimakatastrophe

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEin Zeitalter geht zu Ende. Eigentlich wissen es alle – aber Menschen sind eine seltsame Spezies: Sie können nicht aufhören, wenn ihre Sucht angefixt ist. Udo Köpkes Buch bindet drei große Geschichten zusammen, die selbst Journalisten und Politiker oft nicht zusammenbringen, obwohl sie alle zusammengehören: den entfesselten Kapitalismus, den Klimawandel und das absehbare Ende des Ölzeitalters. Denn Kapitalismus ist Ölzeitalter. Und was dann? Weiterlesen

Ein mathematisch gespicktes Plädoyer für mehr Nüchternheit in einer Welt der besoffenen Wachstums-Märchen

Manfred Hiekes „Genug Turbokapitalismus“

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Für alle LeserKarl Marx ist ja in diesem Jahr wieder allerorten präsent, putzmunter der Busche. Während Dietmar Dath in der F.A.Z. die Frage stellt „Kann man Marx’ Theorien restaurieren?“ kann Jürgen Neffe in der „Zeit“ konstatieren: „Der Mensch ist zum Objekt seiner mächtigsten Schöpfung geworden – des Kapitalismus. Karl Marx war dessen hellsichtiger Analytiker. Seine Thesen sind nach wie vor aktuell.“ Dietmar Dath ist so ungefähr der Poet unter den Marx-Interpreten. Da sieht man die Revolutionspoesie und verpasst die trockene wirtschaftliche Wirklichkeit. Weiterlesen

Eine verlogene Religion mit falschen Hohepriestern und weltfremden Modellen

„Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!“ – Ein vehementes Plädoyer für ein Ende des neoklassischen Einheitsbreis an deutschen Wirtschaftslehrstühlen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer wissen will, warum die Menschen in den westlichen Gesellschaften randalieren und die Demokratie infrage stellen in der wilden Hoffnung, der alte Nationalismus und arrogante Führer könnten den Laden wieder in Ordnung bringen, der muss sich mit der regierenden Denkweise über Wirtschaft auseinandersetzen. Denn falsches Wirtschaftsdenken zerfrisst unsere Gesellschaft. Und Christian Mayer nimmt den falschen Glauben mit Vehemenz auseinander. Weiterlesen

Er ist wieder da

Ein Gespenst geht grinsend um in Europa, ein Gespenst namens Karl Marx

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Ende hat er sich wahrscheinlich diebisch gefreut über all das, was er angerichtet hat mit seinen Schriften: Dr. Karl Marx, Hegel-Schüler, Emigrant und der berühmteste politische Ökonom der Weltgeschichte. Die späten Fotos zeigen ihn als spöttischen alten Mann. Nun hat Dietmar Dath über ihn auch ein Bändchen für die Reihe „100 Seiten“ von Reclam geschrieben. Ein kleines Plädoyer, das den 1818 Geborenen auch wieder entdämonisiert. Weiterlesen

Falsche Wirtschaftstheorien führen zu falschen Heilsversprechen

Entmachtet die Ökonomen! Teil 2 der Buchbesprechung

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Was der Club of Rome 1972 angemahnt hat, gilt bis heute: Unsere Erde ist endlich. Wenn wir alle Ressourcen aufgebraucht haben, ist Schluss mit allem. Nicht nur mit unseren Träumen vom ewigen Wachstum. Dann geht nichts mehr. Frank Niessen beleuchtet in seinem Buch diese Grenzen noch einmal und rechnet vorsichtig auch aus, was eigentlich passieren müsste, damit die Armut auf Erden endlich beseitigt wird und das Verpulvern unserer Ressourcen aufhört. Weiterlesen

Wenn Wirtschaftswissenschaftler keine Lösung mehr für Wirtschaftskrisen bieten

Entmachtet die Ökonomen! Teil 1 der Buchbesprechung

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Das Buch ist überfällig. Und es ergänzt ein mittlerweile schon recht breites Programm von Büchern im Tectum Verlag, die sich mit der Kritik an der aktuellen Art, Wirtschaft zu denken, beschäftigen. Die Frage, die Frank Niessen beschäftigt hat, dürfte Vielen vertraut sein: Warum haben die Ökonomen der westlichen Welt die großen Krisen der letzten Zeit nicht vorhergesehen? Und: Warum haben sie eigentlich keine Lösungen dafür? Weiterlesen