Freikäufer-Aktion - Stufe 2

In eigener Sache (Stand Mai 2017): 450 Freikäufer und weiter gehts

Für alle LeserIm Gegensatz zu manchen Beobachtern wussten wir, dass es schwer werden würde. Und länger dauern, als mancher vielleicht gehofft hatte. Mit unserer „Freikäufer“-Aktion versuchen wir in absehbarer Zeit gesamt 1.500 Unterstützer für ein wieder für alle offene und frei zugängliche Lokalzeitung mit einem breiten Themenspektrum zu sorgen. Dabei haben uns nun bislang – neben den bereits 760 früheren Abonnenten bereits vor der Freikäufer-Aktion – weitere 450 Menschen geholfen und 99 Euro beigetragen (Stand 03.05.2017). Vielen Dank dafür!
Artikelserie "In eigener Sache" - Teil 25 von 26

Update Mai 2017

Und wieder ist ein Monat vorbei und wieder freuen wir uns – denn es geht voran. Stück um Stück in Richtung 500 Abonnenten auf der L-IZ. Über 450 neue Abonnenten, welche bereit waren, 99 Euro zu zahlen oder die monatliche LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) gleich mitzuabonnieren, haben wir in den vergangenen Monaten gewinnen können. 450 Menschen, die auch den Gedanken auf der L-IZ verstanden haben, dass wir einen alten Traum zurückgewinnen wollen – den freien Zugang für alle Menschen zu Fakten im lokalen Netz einer Großstadt. Dies soll mit 1.500 Abonnenten gelingen, dann ist unter Einbezug der Werbepartner eine richtige Stadtzeitung dauerhaft möglich.

Zeit, sich einmal an diesen Traum zu erinnern und auch, wie die Jahre vor der wachsenden Unterstützung durch unsere Leser waren. Wie alle Medienmacher glaubten auch wir an das Versprechen „Internet“. Unendliche Weiten, unzählige Leser, alle Informationen sollten frei und für jeden der es will erreichbar werden. Neue Zeitungen würden entstehen, die Medienvielfalt steigen und am Ende ganz neue Diskussionen möglich sein.

Das Bild heute ist dem gegenüber eher ernüchternd, angesichts der damaligen Verheißungen. Die Geschichten über „Clickbait-Seiten“ und verrohende Medien im Reichweitenrausch sind längst Legende und so manchem ist in den letzten Monaten immer wieder mal bewusst geworden, dass die Zukunft des Journalismus nicht im „noch brutaler, noch schneller, noch weiter“ liegen kann.

Betrachtet man jedoch speziell den lokalen Medienmarkt in Deutschland mal genauer, überrascht vor allem eines: Die L-IZ ist die einzige tagesaktuelle Neugründung, welche bis heute existiert, kein „Freizeitprojekt“ oder über die Zeit zu einem Blog ohne finanzielle Perspektiven geworden ist. Und dies weitab von den immer enger zusammenrückenden Konzernstrukturen der sogenannten großen Verlage. Sogenannt, weil die gesamte Branche derzeit im Umbruch befindlich ist.

Weshalb viele etablierte Medien derzeit eher nicht so gern ihre Abonnentenzahlen im Netz nennen und auf Besserung in der Zukunft hoffen. Wir denken, es geht nur transparent und offen – damit alle wissen, dass es nur gemeinsam mit den Lesern gelingen kann, Journalismus wieder bezahlbar zu machen.

Gemeinsam mit diesen Lesern ist die L-IZ zu einem Unikum, eine echte Leipziger Rarität geworden, denn in keiner anderen deutschen Stadt konnte sich bislang eine ähnliche unabhängige Zeitung etablieren. Ganz davon abgesehen, dass es sogar gelang, seit Oktober 2015 mit der LZ eine monatliche lokale Printausgabe für rund 3.500 zahlende Leser (Stand März 2017, inkl. Abos) bis heute zu produzieren.

Nach 12 Jahren L-IZ.de über Berg und Tal durchaus ein guter Grund ein wenig stolz oder besser froh über das Erreichte zu sein. Und bei allen durchaus nicht immer einfachen Debatten der Jahre, auch und besonders unseren Lesern und Kooperationspartnern zu danken.

Wer uns jedoch näher kennt, ahnt sicherlich: Kein Grund, sich zurückzulehnen und zufrieden grunzend in Duldungsstarre zu verfallen. Es gibt noch so viel zu tun, dass uns die ersten 11 Jahre nur wie ein Anfang vorkommen.

Helfen Sie uns dabei: Mit einem Abonnement der L-IZ.de, der LEIPZIGER ZEITUNG oder gar einem Kombi-Abonnement beider Zeitungen zusammen.

Update am 12. April 2017

Fällt das nur uns auf? Keines der deutschlandweiten/internationalen deutschen Medien wie Spiegel, Zeit oder Süddeutsche und FAZ veröffentlichen so regelmäßig und offensiv wie die L-IZ.de die Zahlen ihrer Abonnenten (in unserem Falle aus gutem Grund Freikäufer genannt). Manche gar nicht. Man darf ahnen, warum – es ist und bleibt natürlich schwierig Menschen im Netz zu überzeugen, für Journalismus zu zahlen. Und natürlich lassen sich Medien ungern in Karten schauen.

Wir schon, denn wir haben ein Limit gesetzt. 1.500 Logins, welche man sich auch mit anderen Menschen teilen kann, sind das Ziel, die Wegmarke an welcher eine Lokalzeitung in Leipzig wirtschaften kann. Wobei wir heute ausnahmsweise auch einmal erwähnen wollen, dass es sich bei der L-IZ.de um eine Besonderheit handelt. Es gibt außerhalb dieser keine weitere konzernunabhängige, tagesaktuelle Lokalzeitung vergleichbarer Größe in Deutschland.

Was uns im letzten Jahr durchaus ins Grübeln und zum Schluss brachte, dass es sich lohnt, auch weiterhin neue Wege zu gehen. Im Wissen: Wo der Versuch die Leser an einer Zeitung zu beteiligen nicht gemacht wird, geht es nur noch um Reichweite und dies mit allen Mitteln.

Oft ist es dann schlichtes Clickbaiting auf Kosten der Inhalte, der Tiefe und der einen oder anderen Nachfrage. Der Aufreger, das kurze Adrenalinstößchen und dann – meist nicht viel. Beim Lesen so mancher „Eilmeldung“ bleibt zunehmend das schale Gefühl der fehlenden Antwort auf eine der ältesten und nobelsten Frage im Journalismus zurück: Warum?

Auch das Anwachsen des sogenannten „Native Advertisings“ (im Klartext: als Journalismus getarnte Textwerbung) gerät zunehmend und zurecht in die Kritik an den Versuchen großer Medienhäuser, in den Datenhandel einzusteigen, wird folgen.

So manches Medium mutiert überdies längst zur „Blaulichtseite“, die Polizeimeldungen stapeln sich und die Bilder werden schief – eine gefühlte Realität entsteht angesichts der wachsenden Masse aufgepumpter Reichweitenstorys. Natürlich immer besonders schön am Thema Kriminalität zu sehen: während die Gewalt von Jahr zu Jahr zurückgeht, glaubt das kaum noch jemand. Kein Wunder letztlich, angesichts der rasenden Meldungen um Schlägereien, zu Topmeldungen aufgepustete Verkehrsunfälle und so manch anderer Sodom und Gomorrha-Geschichte.

Es gibt demnach viele gute Gründe den ersten 400 Menschen in, aus und rings um Leipzig für Ihre Unterstützung unseres täglichen Lokaljournalismus zu danken. Denn es hilft auch, so manches Thema zu betrachten, an welchem man sonst vorüberhasten oder es gleich liegenlassen müsste.

Natürlich suchen wir weiter Unterstützer, wir haben viele gute Gründe dafür. Aufgeschrieben sind viele davon – hier im weiteren Text.

Update 1. März 2017

Was bleibt eigentlich, als sich zu bedanken bei denen, die unseren Weg gemeinsam mit der L-IZ.de gehen? Na, weiter daran arbeiten, dass wir unsere Angebote Stück um Stück ausbauen können. 350 Freikäufer sind es nun also insgesamt, doch auch zu den weiteren Vorgängen sollte man mal ein paar Worte verlieren.

Nun, im neuen Jahr konnten wir unsere Zeitung weiter stabilisieren. Unsere Kooperationspartner – also die, welche hier für das eine oder andere blinkende Banner oder eine Informationsbox verantwortlich sind – haben uns die Treue gehalten und werden auch 2017 mit uns durch ein spannendes (Wahl)Jahr gehen. Und der eine oder andere aus der lokalen Wirtschaft und Kultur wird sicherlich noch dazustoßen.

Beides, Ihr, die Leser und diese Partner zusammen, versetzen uns mittlerweile in die Lage, den einen oder anderen Artikel auf Für alle Leserzu stellen, also lokalen Journalismus wieder für alle frei zugänglich zu machen. Und weiterhin unabhängig publizieren zu können, was auch bedeutet, „Angebote“ abzulehnen, in denen wir gefragt werden, ob wir nicht – ohne Anzeigendeklarierung (!) – bezahlte Texte veröffentlichen wollen. Wer diesen Wunsch hat, kann dies gern im „Marktplatz“ tun – allerdings im Sinne der notwendigen Transparenz immer mit dem Hinweis „Anzeige“, niemals ohne.

Oder eben einfach eine Werbung schalten, auf der L-IZ.de oder in der LEIPZIGER ZEITUNG.

Die Helden des Monats Februar sind unsere Freunde vom Ökolöwe e.V.. Frech, wie die Umweltfreunde nun mal sind, gabs eine (nicht mit uns besprochene ;-) Kampagne, in welcher sie um eine Spende baten, um ein Kombinationsabonnement (inklusive LEIPZIGER ZEITUNG) kaufen zu können.

Danke für die Unterstützung durch den ausgelösten Rummel und Danke an den Spender, der sich in erfreulich kurzer Zeit fand. Das Abo ist gebucht.

Zitat des Monats: „Ich schätze die L-IZ für ihre oftmals (immer?) schlicht tiefergehende Recherche (und sowas kostet …), weiterhin beschäftigt sie sich eben nicht (nur) mit Nachrichten, sondern auch Themen, welche man erst ein wenig in die Öffentlichkeit „hervorzerren“ muss, einfach weil da kein Fokus drauf liegt/lag.“ (Danke Karsten)

Das Monatsfazit für Februar kann also nur lauten: Wird … Und: Bitte bleibt dran, wir brauchen Euch, Eure Unterstützung und ja, auch den einen oder anderen Euro, um die L-IZ.de weiter betreiben, zu erweitern und voranzubringen.

Update Januar 2017

Die vergangenen Wochen waren für uns neben den (durchgearbeiteten ;-) Feiertagen vor allem davon geprägt, dass sich die ersten fanden, welche uns mit einem freiwilligen Beitrag über die normale Abo-Buchung hinaus unterstützt haben. Wir freuen uns sehr darüber, ist es doch eine Art der Wertschätzung unserer Arbeit, welche praktisch ohne Gegenleistung im Stillen verläuft.

Wir sehen es als die Wertschätzung derer, die uns teils bereits seit fast zwei Jahren unterstützen und so mithelfen, unsere tägliche Arbeit finanzierbar zu machen. Und dies im Wissen um viele Beiträge und Artikel tun, welche noch immer nicht für alle Leser zugänglich sind und die wir gern wieder mit allen Lesern teilen würden.

Wir lassen diese Zahlungen selbstverständlich in unsere Rechnung einfließen, welche damit bereits etwas über 300 neue Abonnenten liegt. Um dennoch exakt zu bleiben, setzen wir die korrekte Abozählung so fort und werden überlegen, ob wir dadurch am Schluss der Freikäufer-Kampagne vielleicht die gesamte L-IZ.de etwas eher wieder öffnen können.

Vielen Dank nochmals an alle, die uns auf diesem Weg bislang begleiten. In der Hoffnung, dass wir noch ein paar mehr werden. Gesamt umfasst unser L-IZ – „Leserclub“, also der Bereich, welchen nur unsere Abonnenten sehen können, inklusive uns selbst rund 1.000 Mitglieder.

Im November konnten wir den Melder wieder für alle zugänglich machen

Im „Melder“ veröffentlichen wir seit nun fünf Jahren täglich Informationen (zum Melder auf L-IZ.de) aus allen Bereichen der Gesellschaft. Ob Veranstaltungsankündigungen, Verkehrs- und Baustellennachrichten, politische Statements, Meinungen von Lesern (Leserbriefe) und natürlich Sportmeldungen sowie Mitteilungen der Polizei, Fahndungsaufrufe und Vermisstenmeldungen. Ohne dass wir dabei in die Texte eingreifen, haben so alle Leipziger und Sachsen die Möglichkeit, ihre Nachrichten einer großen Leserzahl im Netz transparent nahezubringen, zu argumentieren und zu informieren.

Und natürlich, die Nachrichten anderer Absender von Informationen zu lesen und sich mit Leserbriefen usw. einzumischen. Dies wollen wir wieder für alle, also auch Nichtmitgliedern im Leserclub, in einem ersten Öffnungsschritt zugänglich und frei einsehbar machen.

Sie entscheiden also mit, ob es wieder mehr freie Nachrichten im Netz, hier auf der L-IZ.de gibt. Unser Ziel ist es natürlich, bei einer Unterstützerzahl von 1.500 Abonnenten, also „Freikäufern“, die gesamte L-IZ.de wieder zu öffnen und gleichzeitig eine stabile und ausführliche journalistische Arbeit unserer Zeitung und unserer Kollegen abzusichern. Wir freuen uns demnach über jeden, der diesen Weg mit begleitet und uns bei dem Vorhaben unterstützt, lokalen Journalismus in Deutschland wieder bezahlbar zu machen. Dass dies nicht über Werbung möglich sein wird, haben wir ausführlich beschrieben und belegt. Und den Weg, zukünftig Nutzerdaten zu verkaufen und uns somit am Datenhandel im Netz zu beteiligen, werden wir nicht gehen. Auch da wir sicher sind, dass Datenschutz im Netz wirklich jeden etwas angeht.

Aufgrund vieler Nachfragen

Ja, der Weg „Freikäufer“ ist ein neues Konzept, von niemandem bislang erprobt oder angeboten. Weshalb es erklärungsbedürftig ist und bleibt. Aber es ist ein Konzept, welches die aktuellen Entwicklungen in nahezu allen Netzmedien hin zu „Paywalls“ einbezieht. Wir sind also nicht allein mit dem Problem „Zukunft des Journalismus im Netz“. Doch wir wollen gleichzeitig das Dilemma lösen, welches „Paywalls“ und „Abos“ mit sich bringen: Die, die nicht zahlen können, müssen sich in sehr absehbarer Zeit mit Informations-Fast-Food begnügen, werden immer mehr nur noch hastige News geliefert bekommen und tiefgehende Artikel nicht mehr erhalten.

Das jedoch kann nicht der Weg sein in einer Zeit, wo uns für alle verfügbare politische und gesellschaftliche Bildung ebenso wichtig scheint, wie ein faktenbasierter Diskurs in unserer Gesellschaft.

Diesen herzustellen, kostet Zeit, Nachdenken und genaue Beschreibungen der Entwicklungen in unserer Stadt vor Ort. Lösungen zu debattieren, auch. Dabei unabhängig zu bleiben, kann nur mit den Lesern gemeinsam funktionieren, denn eine alleinige Abhängigkeit von Werbeeinnahmen ist ein Garant für eine schleichend abnehmende Autonomie einer Redaktion.

Da wir durchaus wissen, dass 99 Euro im Jahr (also 8,50 Euro im Monat) kein kleiner Beitrag sind, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass einerseits der einzelne Zugang mit weiteren Nutzern „teilbar“, also gemeinsam auch zeitlich parallel nutzbar ist. Und wir natürlich auch eine halbjährliche Zahlweise anbieten. Zudem haben wir hier die Kosten zum Betrieb der L-IZ.de mal im Detail offengelegt.

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf unserem Weg bereits begleiten und hoffen auf weitere Unterstützer unserer Idee.

Kaufen Sie uns frei: Hier werden Sie mit einem Abonnement Mitglied im L-IZ Leserclub

Wer schon ein Abonnement hat, kann uns zusätzlich mit einem Betrag in selbst gewählter Höhe unterstützen.

Wer die L-IZ gern in Kombination mit der einmal monatlich erscheinenden gedruckten LEIPZIGER ZEITUNG lesen möchte, findet in unserem Abo-Shop das Kombi-Abo „LZ & L-IZ.de“ für 119 EUR (Abrechnung jährlich). Die LEIPZIGER ZEITUNG solo kann man hier für 29,50 Euro im Jahr abonnieren. Angesichts der steigenden Käuferzahlen keine schlechte Idee – so kann man sicher sein, dass die LZ pünktlich im Briefkasten landet und nicht ausverkauft ist.

Eine L-IZ.de für alle: Wir suchen „Freikäufer“

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Bundesweiter DGB-Aktionstag am 31. Mai: Rente muss reichen – jede Stimme zählt
Polizeibericht, 26. Mai: Pkw angezündet, AfD-Büro beschädigt, E-Bike gestohlen, Fahrerflucht
E-Bikes und Pedelecs benötigen auch besondere Sicherungsmaßnahmen
Prominente Gäste in der Hörspielsommer-Jury
Verkehrseinschränkungen rund um Aufzug am Samstag
Am 30. Mai: Café der toten Philosophen in der der Schaubühne Lindenfels
La Villanella Basel taucht das Bach-Museum in die Klangwelt des Reformators
6. Steampunk-Picknick im Rahmen des WGT in Leipzig
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Am Dienstag, 23. Mai, wurde sie endlich eröffnet: die Pylonbrücke über die B2, die jetzt wieder – wie in alten Zeiten – eine Verbindung schafft zwischen Gaschwitz und dem östlich der B 2 gelegenen Gebiet, wo sich heute der Markkleeberger See erstreckt. Für Radfahrer ist es die attraktivste neue Verbindung, die derzeit im Neuseenland entstanden ist.
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„Flensburg an einem Tag“ – In Flensburg weht einem der Wind Westindiens um die Nase
Tomke Stiasny: Flensburg an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ojemine, Flensburg! Wenn man den Namen hört, stellt man sich eine langweilige Stadt in Niedersachsen vor, irgendwo bei Wolfsburg, damit es die Autofahrer nicht so weit haben, um sich ihre Punkte abzuholen. Dabei liegt Flensburg ganz oben und ganz friedlich am Wasser der Flensburger Förde und dicht an der dänischen Grenze. Eigentlich ganz ruhig, wenn nicht gerade Werner durch die Straßen knattert.
1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:2 – Trauer dorheeme, Chemnitz ist Sachsenpokalsieger
Regionalligist Lok bot dem Drittligisten aus Chemnitz ein leidenschaftlich geführtes Pokalfinale. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNichts als warme Worte gab es für den 1. FC Lok nach dem Sachsenpokal-Finale gegen den Chemnitzer FC. Mit 2:1-gewann der Drittligist das Endspiel, das erstmals im Bruno-Plache-Stadion ausgetragen wurde und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Vor 6.800 Zuschauern (ausverkauft) traf Frahn doppelt. Schinke besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Hausherren, die klarer Außenseiter waren.
Rechtsextremismus Studie: Ein fadenscheiniger „Welt“-Artikel und das Gepolter der Unfehlbaren
Sogar Graffiti können korrigiert werden. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMan darf sich in der Berichterstattung irren. Journalisten sind auch nur Menschen. Man darf sich auch korrigieren und erklären, was man falsch gemacht hat. Und was man dabei gelernt hat. Eigentlich ist das nicht schlimm. Aber wir leben in einer Gesellschaft, in der lauter Leute Karriere machen, die unfähig sind, Fehler zuzugeben. In der Politik, aber auch in der Presse. Ein fatales Beispiel dafür lieferte dieser Tage „Die Welt“.
Eine Stippvisite auf der Galopprennbahn Scheibenholz + Bildergalerie
Während eines Rennens im Leipziger Scheibenholz. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 43Auch im Jubiläums-Jahr 2017 lädt die Scheibenholz GmbH Leipziger und Gäste wieder zum Pferderennen auf die Galopprennbahn ein. Es ist der 1. Mai 2017. Ich mache mich auf den Weg Richtung Leipziger Pferderennbahn zum Aufgalopp. Bescheiden lockt die Sonne mit wohltuender Wärme und in meiner Erinnerung krame ich nach Eindrücken eines Rennbahnbesuchs in den 90iger Jahren: jede Menge huttragende Frauen mit ihren in Schale geworfenen Männern, wuseliges Treiben an den Wettkassen, das tiefe Grollen der galoppierenden Pferde, ekstatisches Jubeln beim Einlaufen. Währenddessen steigt eine innere Anspannung in mir, dem jeder Vorfreude innewohnende Zauber auf das, was mich heute erwarten würde. Aber es sollte ganz anders kommen.