Artikel zum Schlagwort Freikäufer

Freikäufer-Aktion - Stufe 2

In eigener Sache (Stand März 2017): 350 Freikäufer und ein paar Worte zum Stand der Dinge

Die #Freikäufer - Aktion der L-IZ

Für alle LeserIm Gegensatz zu manchen Beobachtern wussten wir, dass es schwer werden würde. Und länger dauern, als mancher vielleicht gehofft hatte. Noch ist das „Bezahlen im Netz“ bei Medien neu, dennoch nimmt es leider immer mehr zu. Deshalb wollen wir mit der „Freikäufer“-Aktion in absehbarer Zeit versuchen, mit gesamt 1.500 Freikäufern wieder für alle offen und frei zugänglich über alle Themen berichten lokal berichten zu können. Dabei haben uns bislang – neben den bereits 760 früheren Abonnenten bereits vor der Freikäufer-Aktion – weitere 350 Menschen geholfen und 99 Euro und die ersten freiwilligen Redaktionskostenzuschüsse beigetragen (Stand 01.03.2017). Weiterlesen.

Ich habe einen Traum, 1

Eine neue Zeitung für eine andere Stadt oder Eine andere Zeitung für eine neue Stadt?

Foto: Ralf Julke

Ich habe einen Traum. Einen Traum voller Mühsal, Stolpersteine und kräftezehrender Wegstücke. Es ist ein alter Traum. Manche Leserinnen und Leser träumen ihn mit mir nun seit 12 Jahren. Es ist nur auf den ersten Blick der Traum von einer Zeitung, die wieder von dem erzählt, was die Bürger in dieser Stadt tatsächlich bewegt. Was denn für eine Zeitung? Und was bitteschön ist eine Zeitung? Weiterlesen.

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Was kostet die Herausgabe der L-IZ.de? Warum 1.500 Abos?

Grafik: L-IZ.de

Liebe Leser, liebe Freunde der L-IZ.de, liebe Freikäufer, bereits seit dem 6. August ist das Team der L-IZ in neuen Fahrwassern unterwegs. Die Aktion „Freikäufer“ hat Fahrt aufgenommen. Bis heute (Stand 20. September 2016) haben sich 93 Unterstützer über die bereits vorher eingetragenen 760 Abonnenten hinaus angemeldet und sind zu uns an Bord gekommen. Wie erklärungsbedürftig unser Vorhaben ist, spüren wir täglich in vielen Mails, bei Anfragen in den sozialen Netzwerken oder auch in persönlichen Gesprächen. Weiterlesen.

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion Freikäufer oder Warum soll ich für Leute die L-IZ freikaufen, die ich nicht mag?

Foto: L-IZ.de

Neulich erst verkündete mal wieder ein Fernsehsender, dass er nun eine „anonyme Mailbox“ eingerichtet habe. Die gibt es auf der L-IZ schon seit fast 2 Jahren und eine Leserin hat sie genutzt. Nachdenklichere Töne erreichten uns also heute zur Aktion „Freikäufer“ auf anonymem Weg, einige Fragen (da wir so keine Mailadresse zum antworten haben) wollen wir dazu beantworten. Es geht dabei auch um eine der Kernfragen: Wer ordnet noch für die Leser ein, wer sortiert und sammelt Informationen und stellt sie zur Verfügung, wenn es keine kritischen Journalisten mit verfügbarer Zeit mehr gibt? Wie gewohnt, unterteilen wir die Zuschrift Weiterlesen.

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion „Freikäufer“ oder „Artikel sind nicht wichtig, weil sie aktuell gegen Geld zu haben sind“

Screen: Facebook

Nach einer längeren Diskussion mit einem Leser der L-IZ.de auf Facebook rings um die Aktion „Freikäufer“ ergab sich ein letzter Wortwechsel. Diesen geben wir hier mal 1:1 wieder, weil er gleich mehrere Fragen aufgreift, die vielleicht auch anderen Lesern noch unklar sein könnten. Begonnen hatte alles damit, dass der User unter die Artikel der L-IZ.de, welche wir teilten und die derzeit nicht mehr frei verfügbar sind, mehrmals sinngemäß schrieb, dass es dann ja kein wichtiges Thema sein kann, wenn man es derzeit nicht mehr "for free" lesen kann. Weiterlesen.

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion „Freikäufer“ oder „Sorry, aber Ihr seid geldgeil“

Screen: Facebook

Auf den Hinweis eines Facebookusers hin, dass er unsere Arbeit schätzt, haben wir uns gefreut und dies geschrieben: „Wir sind die, die immer da sind. Eine freie Crew, voller Ideen und viel mehr Wissen, als mancher denkt. Wir brauchen wirklich Freikäufer um endlich noch mehr tun zu können, als wir schon ohne Eure Unterstützung taten.“ Eine andere Userin reagierte darauf und dies mit dem Vorwurf, wir würden unserer Verantwortung nicht nachkommen und seien nur "geldgeil". Weiterlesen.

Medienmachen im Lokalen

Wie viel Journalismus bekommt man eigentlich für ein trockenes Brötchen?

Foto: Ralf Julke

Es ist schon erstaunlich. Sogar ein englischer Komiker hat schon mitbekommen, dass da irgendwas kaputt ist im Regionaljournalismus. Auch in England. „Wir müssen für Journalismus bezahlen“, teilt John Oliver seinen Anhängern in einem Youtube-Video mit. Also für nass. Ein Widerspruch, auf den die „Süddeutsche“ in ihrem Beitrag zu Olivers berechtigter Mahnung hinwies. Weiterlesen.

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion „Freikäufer“ oder „Weniger als ein halbes Brötchen“

Weniger als ein halbes Brötchen. Foto: L-IZ.de

Die nachfolgende Frage (leicht ausgebessert) erreichte uns zu unserer Aktion Freikäufer und warum wir 99 Euro im Jahr für ein Abonnement verlangen: „Aber warum gibt es keine Monats- und Tageszugänge?! Ich kann sicherlich selbst im Umfeld niemanden finden, der sich mal eben schnell für soviel Geld verpflichtet. Der Hunni sieht eben einfach ganz schön viel aus. Ich kann mir auch direkte Artikelzugänge vorstellen, diesen hätte ich gern gelesen und bezahlt, aber nicht im Jahresabonnement.“ Weiterlesen.

In eigener Sache

Eine L-IZ.de für alle: Wir suchen „Freikäufer“

Die Leipziger Internet Zeitung. Screen: L-IZ.de

Seit Sonntag, 7. August, ist die L-IZ.de für unbestimmte Zeit in den reinen „Leserclub-Modus“ gegangen. Die Artikel sind ab jetzt nicht mehr drei Tage für alle sichtbar, sondern erscheinen sofort hinter der Bezahlschranke. Von uns veröffentlichte Beiträge sind also nur noch für registrierte Leser erreichbar. Nicht, weil wir es so wollten, sondern weil wir es nach nun 12 Jahren - angesichts der zunehmend prekären Lage des Onlinejournalismus - müssen. Damit werden wir versuchen, baldmöglichst wieder alle Artikel für unsere 250.000 Leser pro Monat frei zugänglich zu machen. Paradox? Nein, logisch. Wir unterbreiten ein einfaches Angebot: Wir suchen im ersten Weiterlesen.

Von Facebook & Co. gefressen

Der Online-Werbemarkt für Medien existiert nicht mehr

Grafik: L-IZ

Es geht nicht ohne. Wir haben jetzt zwölf Jahre lang versucht, ein journalistisches Webangebot auf die Beine zu stellen, das sich vor allem aus Werbeerlösen finanziert. Das war mal ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Und viele Verlage, die zwischen 1995 und 2004 reichweitenstarke Websites betrieben haben, haben davon auch profitiert. Doch spätestens seit 2008 ist der Wurm drin. Manche sagen: noch länger. Weiterlesen.

In eigener Sache

„Freikäufer“ – eine L-IZ.de für alle: Unsere Beweggründe im Detail

Grafik: L-IZ.de

Wirklicher, einordnender und durchdachter Journalismus mit selbst vor Ort recherchierten Fakten funktioniert nach langjährigen Beobachtungen im Netz in den letzten Jahren weniger und weniger auf Basis von Werbekunden. In lokalen Märkten schon heute nicht mehr, weil hier die Jagd nach Millionenreichweiten der nationalen Zeitungen unsinnig und aufgrund der lokalen Art unserer Berichte bis auf wenige Ausnahmen nicht erreichbar ist. Sich mit diesen Zeitungen in einen Preiswettbewerb um Werbekunden zu begeben, ist also für uns mit bis zu 500.000 Besuchern und aktuell 180.000 verschiedenen Lesern im Monat nach den Anfangsjahren sinnlos geworden. Weiterlesen.