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Falsch gedacht! Wie man lernt, 5.000 Elefanten auf einmal zu bändigen

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    In den vergangenen Jahrzehnten haben ja Gehirnforscher aller Richtungen die Funktionsweise unseres Gehirns systematisch untersucht und faszinierende Entdeckungen gemacht darüber, was wo in unserem Gehirn bei welcher Gelegenheit passiert. Und trotzdem landen die meisten Menschen immer noch in Denkfallen. Weshalb unsere Welt eben leider auch so aussieht, wie sie aussieht.

    Dr. Marcus Täuber ist Neurobiologe, kennt das also auch alles nur zu gut. Aber er ist auch Leiter des Instituts für mentale Erfolgsstrategien in Wien. Also einer Einrichtung, an die sich Manager, Sportler und andere Menschen wenden, die wissen wollen, wie man sich (wieder) motiviert, aus dem tiefen Tal der Gedanken kommt und wieder ein zuversichtliches Leben leben kann – manche wohl auch mit der Absicht, ihre Fitness im Job zu verbessern und noch mehr Leistung zu bringen. Vielen wird er schon in der ersten Stunde sagen: „Falsch gedacht!“Die Buchhandlungen sind ja rappelvoll mit Motivationstrainern aller Art, mit Glücksratgebern und – die besseren Regalmeter – auch mit populärwissenschaftlichen Büchern zu IQ und EQ. Aber da fehlt noch etwas. Die Kognitionsforscher wissen es eigentlich. Aber trotzdem vertrauen wir Botschaften und Leuten, die uns mit Unsinn umtreiben, falsche Lösungen als alternativlos verkaufen und immerfort Stimmung machen, damit die Menschen nur ja nicht zur Besinnung kommen.

    In einem sehr schönen Satz bringt es Täuber auf den Punkt, warum es uns so schwerfällt, Angstmache, Machotum und Werbedruck zu entkommen. Denn wir sind nicht wirklich Herr im eigenen Kopf: „In unserem Gehirn ist alles auf Sand gebaut. Die vermeintlich handfeste Realität ist ein Konstrukt aus Vergangenheit, Ego und anderen Irrwegen unseres Denkens.“

    Eigentlich ist das die zentrale Erkenntnis der modernen Kognitionswissenschaften: Wir interpretierten alles, was wir erleben, immer als Konstruktion. Was wir denken wahrzunehmen, ist nicht das, was wirklich ist. Dazu ist das menschliche Gehirn gar nicht in der Lage. Was auf den ersten Blick frappiert, auf den zweiten erweist es sich natürlich als geniale Konstruktion, denn damit spart das Gehirn jede Menge Energie. Es muss die Realität nicht immer wieder neu abspeichern und analysieren, sondern nur die Signale aufnehmen, die wirklich wichtig sind. Alles andere wird permanent ergänzt. So wie der Hintergrund in einem Online-Spiel.

    Und in dieser Konstruktion steckt natürlich alles, was wir im Leben erlebt haben. Gerade weil unser Gehirn so komplex ist und unterschiedliche Gehirnareale aktiv werden, fällt es uns leicht, die wahrgenommenen Dinge schnell einzusortieren und gleichzeitig zu bewerten. In Sekundenbruchteilen. Was eigentlich jeder weiß. Wir müssen nicht mal mit der Wimper zucken, um im Kopf das Urteil fertig zu haben, ob wir einen fremden Menschen als sympathisch oder unsympathisch einschätzen, gefährlich oder harmlos.

    Meist haben wir ihn auch schon sofort einsortiert in eine Schublade. Der heutige Rassismus ist dafür das wohl treffendste Beispiel. Und es lohnt sich wirklich darüber nicht nur moralisch nachzudenken, sondern auch mit der Frage: Was passiert da in unserem Gehirn? Und was stellen wir mit dem Ergebnis an?

    Denn ganz zwangsläufig irren wir uns immer wieder. Was aus Sicht der Evolution erst einmal völlig egal ist. Denn dieser blitzschnelle Scan der Umgebung hat unseren Vorfahren das Leben gerettet. Und auch wenn sie hundertmal zu oft weggerannt sind, weil das Rascheln im Gebüsch nur ein Hase war. Wer wegrennt, überlebt. Wer zu lange zaudert, wird vom Löwen gefressen. Wir laufen noch immer mit dem Rüstzeug unserer Vorfahren vor drei Millionen Jahren durch die Welt. Obwohl die sich radikal verändert hat.

    Nämlich durch etwas, was da ebenfalls irgendwann vor zwei, drei Millionen Jahren passiert ist, als das Gehirn des Menschen einen neuen Entwicklungssprung machte, einen, den unsere äffischen Verwandten nicht gemacht haben. Das menschliche Gehirn lernte zu reflektieren, der Mensch entwickelte ein Ich und begann, über sich selbst nachzudenken. Und über das Denken.

    Aber das ist – auch wenn wir es gern vergessen – nur die ganz kleine Spitze obendrauf. Täuber benutzt dafür das Bild vom Elefantenreiter. Nur dass dieses i-Tüpfelchen so winzig ist, dass das Bild erst stimmt, wenn man davon ausgeht, dass dieser Elefantenreiter gleichzeitig 5.000 Elefanten bändigen muss.

    Meistens tut er es nämlich nicht. Das ist unser Problem. Wir können zwar über unser Denken nachdenken („cogito ergo sum“), aber wir tun es meistens nicht. Und wenn es uns mal passiert, dass wir dazu gezwungen werden, landen viele von uns in einer Situation, die sie nicht aushalten – so wie im Frühjahrslockdown 2020. Denn dieses Nachdenken strengt an. Es kostet Energie. Unser Gehirn mag das eigentlich nicht, denn dieser enorme Energieverbrauch würde in der freien Wildbahn den Bedarf an Beute drastisch erhöhen. Unser Gehirn ist der größte Energiefresser in unserem Körper.

    So gesehen ist es verständlich, wenn Menschen lieber in ihren Routinen bleiben, das Denken, Herrschen und Erfinden anderen überlassen und am Ende nur wütend und trotzig werden, wenn das so nicht funktioniert. Denn es ist ja eindeutig: Die Leute, die sich an die Macht drängeln, sind in der Regel weder kompetent noch lernfähig.

    Aber darum geht des Täuber erst einmal nicht. Denn in sein Institut kommen ja Leute, die Hilfe suchen. Die oft noch gar nicht wissen, was wirklich ihr Problem ist, warum ihr Körper streikt oder die Seele verzagt. Leute, wie sie typisch sind für unsere Zeit: immer unter Zeitdruck, unter Leistungsstress, niedergedrückt von den eigenen Ambitionen, fremden Zielvorgaben und dem Gefühl, für all das einfach keine Lösung mehr zu haben.

    Was tun?

    Täuber führt seine Leser/-innen mit vielen mentalen Übungen genau da hin. Denn im Kern geht es immer um Selbsterkenntnis, um das Wahrnehmen dessen, was uns wirklich wehtut, was uns wirklich belastet und wie wir eigentlich darüber denken. Es geht nicht um Pillen, die einen wieder auf Linie bringen. Es geht eigentlich um die Aufhebung unserer Ahnungslosigkeit. Denn die allerwenigsten lernen frühzeitig, wie sie die 5.000 Elefanten bändigen können.

    „Wer den Kampf gegen die Wirklichkeit sucht, ob Trennung, Krise oder schmerzhafte Erfahrung, wendet die falsche Strategie an und vergrößert das Problem“, schreibt Täuber. „Die Vorstellung, wir müssten Probleme lösen, führt uns in die Irre.“

    An der Stelle, an der er es schreibt, hat der Leser schon einen sehr übungsreichen Weg hinter sich. Und einen mit vielen Beispielen gespickten. Denn wir leben ja auch in einem unlösbaren Zwiespalt (der sich im westlichen Dualismus regelrecht austobt). Einerseits sind wir immerfort von unserem Bauchgefühl getrieben, manche preisen das ja sogar als die einzig richtige Handlungsmaxime.

    Und andererseits werden wir dazu erzogen, die ursprünglichen Gefühle permanent zu unterdrücken. Aus gutem Grund übrigens, was ja das Toben auf unseren Straßen und in den a-sozialen Netzwerken nur zu sehr bestätigt: Wenn man nur diesen „Bauchgefühlen“ nachgeht, schlägt man sich ziemlich bald die Schädel ein. Die ganzen strengen Regeln des guten Benehmens haben einen ganz elementaren Sinn.

    Aber sie engen uns ein, nehmen uns natürlich einen Gutteil unserer Lebendigkeit. Da hilft keine Ratio und keine Intelligenz. Selbst die Aufklärung scheint hier ins Leere zu laufen. Denn wenn uns all unsere (messbare) Intelligenz nichts nützt, mit den so wichtigen Gefühlen, mit denen uns unser Gehirn Stimmung verschafft, zurechtzukommen, was bleibt dann noch außer Verzweiflung oder Depression? Wo ist da der Ausweg?

    Im Denken natürlich, sagt Täuber. Denn natürlich ist es Unfug, die ursprünglichen Gefühle zu unterdrücken. Sie sind ein elementarer Bestandteil unseres Ichs und erleichtern uns in unendlich vielen Fällen das Leben, schaffen Routinen, Sicherheiten und vor allem Entspannung. Der wachsame Ur-Mensch in uns passt schon auf, dass nichts passiert. Und steht sofort mit der Keule bereit, wenn sich auch nur das kleinste Signal einer Gefahr in unsere Sinne schleicht.

    Aber dieser Ur-Mensch könnte in unserer hochkomplexen Gegenwart nicht überleben. Dazu hat sich zu viel verändert, hat man es mit viel zu vielen Menschen und viel zu komplexen Beziehungen zu tun. Im modernen Großstadtdschungel wäre der Ur-Mensch heillos überfordert. Und wir sind es eigentlich auch.

    Wenn wir uns nur auf diesen Ur-Menschen in uns verlassen. „Die Paradoxie unserer schnelllebigen Zeit: Um die Nase vorn zu haben, müsste die Anpassung in unserem Kopf geschehen, bevor sich die Veränderung um uns herum vollzogen hat“, schreibt Täuber. „Und das widerstrebt unserem Faible für Routine, Sicherheit und Stabilität. Kurzum: Unsere Basalganglien drücken auf die Bremse.“

    Und es kommt noch schlimmer: Wir versuchen, trotzdem Gas zu geben. Das ist nämlich unsere Krisensituation von heute, wenn wir uns mal wieder auf die Gesellschaft fokussieren: Wir wissen (IQ), dass wir dringend handeln müssen, in der Corona-Pandemie genauso wie in der Klimakrise, aber die Botschaft sitzt nur im vorderen Stirnlappen, dringt überhaupt nicht durch zum Unterbewussten. Wir möchten gern etwas ändern, aber der aufs Energiesparen geeichte Mensch in uns findet lauter Ausreden – „Hat ja noch Zeit. Ist zu anstrengend. Kann ich doch morgen noch machen.“

    Na ja: Dieser Löwe wird uns wohl auffressen.

    Aber so verhalten wir uns eben nicht nur in Bezug auf die großen gesellschaftlichen Fragen, sondern auch in unserem eigenen Leben. Wir verdrängen lieber die Warnsignale, weichen den Herausforderungen aus, schieben die Schuld lieber auf andere (Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Ehepartner …) und reden uns vor uns selbst damit heraus: „Kann ich nicht. Hab ich noch nie gemacht. Werde ich nie lernen. Ist mir zu schwer.“ Usw.

    Das sind Fallen, in die wir schon als Kind geraten. Denn natürlich beherrschen die wenigsten Eltern die Kunst der Motivation. Oder eben das, was Täuber die Mentale Intelligenz nennt. Das ist die dritte Intelligenz, die wir brauchen und eigentlich auch besitzen. Die, die uns zum denkenden Menschen macht. Zu einem Wesen, das auch über sich selbst nachdenken kann und sehr gut in der Lage ist, seine eigenen Bedürfnisse herauszubekommen, das, was einen wirklich glücklich macht.

    Würden alle Menschen darauf zurückgreifen, könnten sämtliche Werbe- und Marketingunternehmen gleich morgen Insolvenz anmelden. Sie würden über Nacht ihre Geschäftsgrundlage verlieren, die nun einmal darin besteht, den Menschen falsche Ziele und Bedürfnisse aufzuschwatzen. Und das sehr clever. Denn wer die Menschen bei ihren Ur-Gefühlen packt und ihnen einredet, man könne sich Glück, Sicherheit, Liebe und Geborgenheit kaufen, der kann ihnen jedes überflüssige Produkt andrehen, auch die Produkte, die ihnen in Wirklichkeit schaden.

    Und der kann sie natürlich auch zu Marionetten einer von Leistungsdruck und Karrieredenken geprägten Welt machen, in der ihre Psyche leidet. Und die Psyche leidet. Jede Krankenkassenstatistik erzählt mittlerweile davon.

    Dabei liegt das Glück nicht im Laden, sondern in unserem eigenen Kopf. Denn zu kaufen gibt es nur – wie Täuber es nennt – das „kleine Glück“, all die kleinen Suchtmittel vom Zucker und Nikotin bis zum SUV, die für kurzzeitige Glücksgefühle sorgen, aber nie für nachhaltige. Dem kurzen Rausch folgt sofort der Kater mit allen Entzugserscheinungen. Also müssen wir noch mehr kaufen von dem Zeug und werden trotzdem nie froh, nie zufrieden, nie satt.

    Die käuflichen Surrogate ersetzen nun einmal nicht das Gefühl, sein Leben im Einklang mit den eigenen Wünschen zu führen. Und es vor allem bewusst zu gestalten. Aber das kann man nur, wenn man lernt, seine Gedanken zu beeinflussen, sein Gehirn wirklich zu benutzen als echten Elefantenführer, wenn man also mentale Intelligenz entwickelt. Dafür gibt es Techniken, von denen Täuber einige in diesem Buch schildert.

    Denn natürlich geht es um dieses uralte „Gnothi seauton“ vom Apollotempel in Delphi. Nur wer sich selbst, seine tatsächlichen Wünsche, Möglichkeiten und Stärken kennt, kann sein Leben auch selbst gestalten. Der wird mit Krisen besser fertig, lernt aus Fehlern und entwickelt vor allem auch eine gelassene Haltung gegenüber dem Fehlermachen. Denn wer keine Fehler macht, lernt nichts. Der reift auch nicht. Man reift nur durch die blauen Flecke, die man sich holt – und natürlich durch das, was man daraus wirklich als Erkenntnis über sich selbst mitnimmt.

    Man lernt auch wieder etwas, was die klügeren Chinesen, Inder, Griechen und Römer schon wussten: Alles fließt. Veränderung ist das Grundwesen unserer Welt. Und damit auch unseres Lebens. Wir können keinen Zustand konservieren. Im Gegenteil: In dem Moment, in dem wir jammern „Verweile doch, du bist so schön“, geht das Licht aus.

    Tatsächliches Glück aber entsteht, wenn wir lernen, mit den Veränderungen zu leben, sie sogar selbst zu gestalten. Uns selbst also zu verändern. Und dazu hilft nun einmal mentales Training, das Bewusstwerden des eigenen Denkens und die – anfangs natürlich energiefressende – Arbeit daran, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. „Aller Anfang ist schwer“, stöhnt das deutsche Sprichwort.

    Deswegen hüten sich die meisten leider vor den Anfängen. Aber wer erst mal angefangen hat und sich immer wieder motiviert hat, eine Sache richtig zu lernen, der weiß, wie leicht sie ihm am Ende fällt. Wir lernen aus dem Wissen heraus, dass wir irgendwann die tiefe Freude empfinden werden, wieder etwas gelernt und begriffen zu haben. Und damit wieder mehr über uns selbst zu wissen, über das, was wir wirklich wollen.

    Die meisten warten lieber, bis es wehtut, bis ihnen eine leidvolle Krise (auch ihres Körpers) ihnen zu verstehen gibt, dass es so wirklich nicht weitergeht. Wenn man die historischen Zivilisationen betrachtet, ging das auf der Ebene der Gesellschaft freilich meistens schief. Man ging sang- und klanglos unter.

    Aber wie gesagt: Täuber beleuchtet nicht die gesellschaftliche Ebene, sondern die persönliche. Und sein Buch ist eine einzige Einladung, sich mit unseren Denkfallen wirklich einmal ausgiebig und voller Freude zu beschäftigen. Was eben oft auch eine durchaus ungewohnte Selbstermächtigung sein dürfte.

    Denn geübt sind wir vor allem darin, unseren Gedanken davonzulaufen, uns immerfort abzulenken und uns ständig mit Reizen vollzusaugen, nur um nicht auf einmal stumm dazusitzen, die Wand anzustarren und auf einmal diesem Riesengetümmel in unserem Kopf zu begegnen. Zu grübeln, wie das meist abfällig genannt wird. Obwohl Grübeln erst einmal nur die chaotische Form dieser Begegnung ist, die uns tatsächlich nicht weiterbringt.

    Um Ordnung in die Gedanken zu bringen, braucht es ein paar Übungen, die Fähigkeit, sein Gehirn nicht abzuschalten, sondern mental zu fokussieren. So wie es Täuber beschreibt, wenn er erzählt, wie er nun in der Corona-Zeit ziemlich flott und animiert dieses Buch geschrieben hat. Was natürlich mal wieder passt wie die Faust aufs Auge: Nicht das zum Stillsitzen und Nachdenken gezwungene Dasein ist das Schreckliche in dieser Zeit, sondern der irre Tanz der chaotischen Informationen, weil die meisten eben doch nicht stillsitzen und nachdenken können und wollen. Also geht die Mühle immer weiter. Muss sie aber nicht.

    Wer wirklich den Weg finden will, zu sich selbst und dem, was ihn wirklich bewegt im Leben, dem kann man das Buch als Einstieg nur empfehlen. Und wenn man nicht gleich alle 5.000 Elefanten gebändigt bekommt, ist das auch nicht so schlimm. 40 Elefanten sind auch schon was, wie ja bekanntlich Hannibal in den Alpen bewiesen hat.

    Marcus Täuber Falsch gedacht!, Goldegg Verlag, Berlin 2021, 22 Euro.

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    1 KOMMENTAR

    1. Ich hoffe, hoffen zu dürfen, dass die Wurzel von Rassismus nicht ganz so tief sitzt wie die Angst vor dem Löwen. Oder wie die Angst einer Frau, die nachts alleine unterwegs ist, vor einem Mann, dem sie begegnet. Denn um manifeste Angst vor Gefahr zu überwinden, das werden die meisten bestätigen können, die schon einmal versucht haben, sich von einer sogenannten Angststörung zu befreien, reicht es nicht aus, über das Denken nachzudenken. Um sich von Rassismus zu befreien, reicht Nachdenken hoffentlich doch.

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