Aufregung in Dresden: Zwei Angehörige der „Letzten Generation“ klebten sich im Zwinger am Gemälde-Rahmen der „Sixtinischen Madonna“ fest – nun ermittelt die Polizei. Die hohe Inflation hat das angesammelte Sparvermögen der Deutschen laut aktuellen Daten stark abgeschmolzen und seit Beginn des Ukraine-Kriegs wurden etwa 970.000 Geflüchtete aus dem Land in der Bundesrepublik registriert. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 23. August 2022, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Dresden: Aktivisten kleben sich an Gemälderahmen

Es war eine Aktion, mit der niemand gerechnet hatte: Nicht auf Straßenasphalt, sondern am Rahmen des weltberühmten Raffael-Gemäldes „Sixtinische Madonna“ in der Dresdener Galerie Alte Meister klebten sich eine Aktivistin und ein Aktivist der „Letzten Generation“ am Dienstag fest.

Dem Duo gelang es zuvor, die Absperrung vor dem 1512/13 entstandenen Ölgemälde des Künstlers Raffael (1483–1520) zu überwinden. Daraufhin wurde Alarm ausgelöst, das Sicherheitspersonal räumte die Galerie. Gegen die 21-jährige Aktivistin und ihren sieben Jahre älteren Mitstreiter wird laut Polizei inzwischen ermittelt. Das berühmte Kunstwerk trug bei der Aktion am Dienstag offenbar keine Schäden davon.

Die „Letzte Generation“ bekannte sich auch offiziell zu ihrem Handeln: Im Hinblick auf die kommende Klimakatastrophe und das dringend nötige Gegensteuern sehe man sich legitimiert, gewohnte Abläufe zu unterbrechen. Dies gelte auch im Bereich der Kunst.

Bei der „Letzten Generation“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von oft jüngeren Aktivistinnen und Aktivisten, die sich entsprechend ihrer Namensgebung als die Letzten sehen, die noch eine Chance haben, die schlimmsten Folgen des menschengemachten Klimawandels aufzuhalten. Für Aufsehen sorgten sie bislang immer wieder mit Straßenblockaden, bei denen sie ihre Hände mit Sekundenkleber auf dem Asphalt festklebten – auch in Leipzig.

Krieg, Knappheit, Kostenexplosion: Sparvermögen in Deutschland schrumpfen dahin

Die Kriegsfolgen und die hohe Inflation hinterlassen ihre Spuren: Wie das in München angesiedelte ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelte, haben die hohen Inflationsraten mächtig am privaten Sparvermögen der Deutschen genagt. Während das Preisniveau bei Energie, Kraftstoffen und Lebensmitteln in Deutschland unter anderem als Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine weiterhin steigt, sind die Sparpolster der Corona-Jahre in den Privathaushalten oftmals schon aufgezehrt.

Die Überschüsse häuften sich besonders ab dem Frühjahr 2020 an: Infolge der beginnenden Pandemie und der Schließung von Restaurants, Freizeit- und Kultureinrichtungen landete viel Geld auf der hohen Kante. Doch seit Beginn des Jahres 2022 wurden diese Einlagen offenbar massiv abgebaut – ein Trend, der sich auch im 2. Quartal 2022 fortsetzte. Die deutliche Steigerung des allgemeinen Preisniveaus dürfte das „Entsparen“ der Haushalte maßgeblich getrieben haben, so ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

Befürchtet wird nun für den restlichen Jahresverlauf eine deutliche Schwächung des privaten Konsums in Deutschland. Die Teuerungsraten, die im Mai 2022 mit 7,9 % den höchsten Wert seit den siebziger Jahren erreicht hatten, waren zuletzt zwar leicht rückläufig.

Mit dem Ende des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets wird jedoch ab September ein erneuter Anstieg prognostiziert. Selbst die 10-Prozent-Marke im Herbst ist nicht ausgeschlossen, glaubt man der Bundesbank.

Rund 970.000 Ukraine-Flüchtlinge – Faeser lobt Hilfsbereitschaft

Seit der völkerrechtswidrigen Invasion des russischen Militärs in der Ukraine haben die Behörden der Bundesrepublik genau 967.546 Kriegsflüchtlinge im Land registriert. Sehr oft handele es sich um Frauen und Kinder, so Bundesinnenministerin Nancy Faeser (52, SPD), die zugleich die Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit der Bevölkerung hervorhob.

Bei der angegebenen Zahl der Geflüchteten ist allerdings Zurückhaltung geboten, inwieweit sie die Wirklichkeit abbildet, da für Menschen aus der Ukraine zunächst keine allgemeine Pflicht zur Registrierung in Deutschland besteht. Auch Weiterreisen in andere Länder und Heimat-Rückkehrer werden dabei nicht erfasst.

Angst in der Ukraine und vermehrt russische Kampfjets über der Ostsee

In der vom Angriff betroffenen Ukraine wächst unterdessen die Angst vor einer Eskalation der Gewalt am morgigen Tag der Unabhängigkeit. Dazu passt, dass Russlands Außenminister Sergej Lawrow (72) nach dem Anschlag in Moskau, der zum Tod der 29-jährigen Kreml-Propagandistin Darja Dugina führte, den Urhebern unverhohlen drohte: Für die Täter und Drahtzieher werde es „keine Gnade“ geben.

Ob Lawrow die Ansage direkt an die Regierung der Ukraine adressierte, ist unklar. Kiew hat eine Beteiligung an dem Anschlag jedenfalls zurückgewiesen.

Indes wird seit Beginn des Konflikts auch eine verstärkte Präsenz russischer Kampfflugzeuge über der Ostsee nahe dem NATO-Territorium beobachtet. Dies sagte der Generalinspekteur der deutschen Luftwaffe, Ingo Gerhartz (57), im ZDF-Morgenmagazin.

Feministisches Archiv, geschlossenes Schillerhaus und ein optimistischer Melancholiker

Worüber die LZ heute berichtet hat: Über Terminankündigungen eines Improvisationstheaters, die Neugründung eines Feministischen Demokratiearchivs, die vorübergehende Schließung und Frischekur des Schillerhauses in Gohlis ab 12. September, die nahende Freigabe einer Kreuzung, über den wehmütigen Sound eines optimistischen Melancholikers und über den Prozessauftakt wegen versuchten Mordes – laut Anklage soll ein 53-Jähriger versucht haben, seine frühere Frau im vergangenen November vor ihrem Wohnhaus zu töten.

Geldwäsche: Lindner will Druck mit Bundesfinanzkriminalamt erhöhen

Was sonst noch wichtig war: Deutschland gilt als Eldorado für Geldwäscher. Die Möglichkeiten, Einnahmen aus krimineller Aktivität zu tarnen, sind immer noch vielfältig. Bundesfinanzminister Christian Lindner (43, FDP) plant nun, mit einer neuen Behörde den Druck zu erhöhen.

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Es gibt 16 Kommentare

Im Ergebnis der Diskussionsbeiträge insbesonders auch bezüglich der strafrechtlichen Definition des Begriffes “Aktivist” des Alliierten Kontrollrates ist doch offensichtlich, dass dieser Begriff nicht ausschließlich positiv besetzt ist. Er ist geeignet für alle politisch- militanten Aktionen zur Gewinnung von Aufmerksamkeit und weder ausschließlich im linken noch im rechten Spektrum zu verorten.

@fra: Sie legen zumindest nahe, ich hätte eine völlig sachliche Wortwahl (siehe Darlegung des Begriffs Aktivist von Michael Freitag) aus Sympathie für problematische bzw. strafbare Vorgehensweisen getroffen. Wofür soll das eine Grundlage sein? Für eine ernsthafte Diskussionskultur, deren Verschwinden Sie dann selbst beklagen? Finde den Fehler …

@Michael Freitag
Da Sie gerne eine Meinung zu der Aktion dieser “Aktivisten” wünschen. Ich hoffe das es etwas bringt, bin aber soweit Realist das ich es als schon zu spät an sehe. Dazu kommen die ganzen Randbedingungen, die sich in den letzten Monaten massiv verschlechtert haben. Verbrauch von Erdgas bleibt (Den Teil den wir nicht mehr bekommen verbrennt in Russland), wir verbrauchen mehr Steinkohle. Öl wird auch nicht weniger. Von der Belastung durch den Ukrainekrieg will ich gar nicht reden. Das einzige was sicher ist, das die Natur es überleben wird und wenn wir nicht dann besser für die Natur. Das klingt Radikal, ist aber die zur Zeit realistischste Zukunft, das die “Aktivisten” versuchen sich dagegen zu stemmen ist verständlich. Sorgt aber leider dafür das die Bevölkerung nicht mit genommen wird. Sogar einigen der Grünen ist zur Zeit der Klimawandel nicht das Wichtigste.

@Lucas Böhme
ich hatte das als Vermutung geäußert und nicht als Unterstellung, da Ihnen dann dazu nur ” fehlt mir ehrlich gesagt auch die Gesprächsgrundlage” einfällt sind wir beim nächsten Problem dieser Zeit. Das verschwinden einer Diskussionskultur.

Ja dem kann ich nur zustimmen alle Extremisten sind Menschenfeinde. Nur wo beginnt das konstruktive Engagement und wo der Extremismus. Das definiert der politische Betrachter für sich allein. Sofern historisch wertvolle Dinge, die als Objekt nun gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, einzig und allein für die eigene Aufmerksamkeitserlangung medial “angetascht” werden, so findet mehr oder weniger eine Entweihung statt. Dieser Tabubruch wird in aufgeklärten Gesellschaft öffentlich verurteilt und gebrandmarkt, weil ansonsten nichts mehr vor dem vergewaltigendem Zugriff sicher sein würde. Dass der Zweck die Mittel heiligt ist Denke aller militanten Ideologien und Glaubensbekenntnisse, womit hier schon ein wesentliches Kriterium des Aktivistenbegriffes erfüllt ist. Herr Freitag mit Ihrem letzten Beitrag habe Sie den Inhalt und Duktus des Artikels ins klare Licht gerückt, vielen Dank. Auch die HOOLS, welche einst die Südvorstadt verwüsteten waren analog mehr oder weniger Aktivisten.

@Sebastian: Rechtsextreme sind im Grunde immer Menschenfeinde, da zur Ideologie die Ausgrenzung bestimmter Gruppen nach rassistischen Motiven gehört. Da ist die Grenze kaum fließend, sondern klar. Da hilft auch Ihr Gleichstellungsversuch oder auch hinkender Vergleich nichts.

Zum Rest: Je länger sich Politik und hier federführend auch und gerade der sächsische Ministerpräsident mit seinen politischen Handlungen gegen die heute junge Generation versündigt, bin ich geneigt in der Abwägung der Folgeschäden einem am Rahmen leicht kleberverdrecktem Bild weniger Beachtung beizumessen als Sie.

Ersteres hat womöglich schon jetzt unheilbare Folgen und zeigt ein deutlich höheres Maß an Unverantwortlichkeit, als Zweiteres. Dies wiederum ist eher ein Fall für einen mittelmäßig begabten Restaurator. Und ein Aufreger für Leute (also nicht für Sie, Sie wirken ziemlich gefasst ;-), die eh immer nach Ordnung, Ruhe und Disziplin rufen.

Oder nach Kopf ab, Haft oder gleich KZ. Womit wir wieder beim Einstieg meiner Antwort wären …

Ach, bei “Ende Gelände” sind die zwei also auch aktiv(istisch)?
Herr Freitag, die Wirkungen der Klimaveränderungen werden mit Sicherheit brachial sein. Die Beschädigung / Inbezugnahme des Gemäldes in die Aktion ist dennoch sinnlos und steht mit dem Thema nicht in Zusammenhang. Dieses Bild ist ein Erbe hohen Wertes, geborgen und gehegt seit vielen Generationen. Leute aller Schichten können sich daran erfreuen – Klimaleugner, Klimaaktivisten, Alte, Junge, einfach Alle. Wenn man sich auf Straßen klebt, dann hat man ja wenigstens noch sowas wie ein Symbol, einen Bezug zum Thema kritisierte fossile Energie, aber so finde ich es absolut deplatziert und irgendwo auch wahllos. Das wird auch in 10, 20 Jahren nicht anders sein, denn mehr als eine putzige Randerscheinung jugendlicher Sinn- und Aufmerksamkeitssuche ist es für mich nicht.

Wann aus einem Demonstranten ein Aktivist, ein Nötiger und später vielleicht sogar ein Terrorist, wann aus der provisorischen Regierung eine “Junta” wird, das sind alles fließende Grenzen und für mich im Kontext des berichtenden Mediums und Autors zu sehen. Wenn sich Rechte auf den ACAB-Basketballplatz in Connewitz oder an die Fensterscheiben vom Linxxnet kleben, ist es doch auch eigentlich egal, ob sie dann hier “politische Aktivisten” genannt werden oder anders.

Vielleicht mal etwas Grundlegendes zu dem Versuch, hier unserem Kollegen Lucas Böhme etwas unterschieben zu wollen. Sie @fra und @gerd stefan wünschen sich also mehr Meinung seitens unseres Autors, also mehr von Ihrer Meinung. Das Phänomen kenne ich ja bekanntlich zur Genüge, da ich gern auch meinungsstark auftrete, ist mir das Feedback ja nicht neu 😉

Statt jedoch Ihre Meinung zu sagen, also, dass für Sie der Begriff „Aktivist“ falsch ist, weil Sie sich eine Verurteilung der Aktion der beiden „Ende Gelände“-Jugendlichen wünschen, lavieren Sie herum und vor allem: Sie greifen den Überbringer der weitgehend neutralen Wortwahl an.

Denn die Definition lautet nach Wiki: „Als Aktivist (von lateinisch activus „tätig, aktiv“) wird eine Person bezeichnet, die mit Aktivismus bestimmte Ziele fördert. Oft sind diese im weitesten Sinn politischer Art und stammen insbesondere aus den Bereichen der Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik sowie der Bürger- und Menschenrechte.“

Dies tun die beiden, ob nun zu Ihrem Gefallen oder gegen Gesetze, ist in der Definition nicht beurteilt. Auch der Duden hält zwei Definitionen vor. Die des „sozialistischen Aktivisten“ (siehe DDR) und diese: „besonders politisch aktive männliche Person, zielstrebig Handelnder“ zu Aktivist ( weibliche Form entsprechend).

Bleibt also – aus meiner Perspektive – festzuhalten: richtige Wortwahl von Kollegen Böhme, während Sie sich eine deutliche (meinungsgebende) Einordnung des Verhaltens der beiden Aktivist/-innen wünschen.

Vielleicht haben Sie ja sogar ein Recht dazu, denn viele meiner Kolleg/-innen trauen sich aufgrund der Scheiße- und Scheißerchen-Stürme im Netz so manches wortgewaltige Einordnen gar nicht mehr.

Ich bin da anders, vor allem bei diesem Thema.

Die kommenden Wirkungen und Begleiterscheinungen der Klimakatastrophe werden uns noch mit einem milden Lächeln an diese „frühen“ und dagegen milden Proteste erinnern. Wenn uns nach Lächeln zumute ist.

Wenn Sie in einem Lebensalter sind, wo Sie mit mir Wetten zu dieser Einordnung abschließen wollen, gern. In spätestens 10 Jahren werden Sie sich dieser Worte erinnern und sich fragen, warum Ihnen die Resolutheit dieser jungen Menschen nicht Warnung genug war, während Sie sich damit befassten, sie zu verurteilen. Oder besser, gern durch Kollegen Böhme verurteilt gesehen hätten.

Wenn von einer politisch nicht genehmen Gruppe Begriffe gebraucht werden, die in früherer Zeit von mittlerweile politisch geächteten Gruppen auch verwandt wurden, so wir das regelmäßig in populistischen Aufsätzen erwähnt und betont. Wenn gleichzeitig aber zur Aufwertung einer politischen Aktion ein Begriff gebraucht wird der nicht eindeutig umgangssprachlich gebräuchlich ist sondern sogar juristisch anders definiert wurde, scheint dass unwichtig zu sein und eben nicht erwähnenswert.

@fra: Sie liegen in Ihrem Glauben falsch und mit Unterstellungen dieser Art fehlt mir ehrlich gesagt auch die Gesprächsgrundlage. Die Bezeichnung Aktivist und die Bejahung jeglicher (selbst strafbarer) Vorgehensweisen dieser Personen sind zwei paar Schuhe, was ich auch hinreichend deutlich gemacht habe. Der Sinn dieser Diskussion hier erschließt sich mir ehrlich gesagt gerade nicht.

Beste Grüße & einen angenehmen Freitag, Lucas Böhme

Wieso in einer Nachrichtenmeldung eine fachsprachliche oder für einen spezifischen historischen Kontext gültige Definition eines Begriffes eher gelten sollte als eine allgemeinsprachliche, erschließt sich mir nicht.

@Lucas Böhme
“Und natürlich trifft eine generelle Aktivismus-Defitinition auf diese Personen zu.” Die Aktivismus Definition heran zu ziehen um die Personen als Aktivisten zu bezeichnen ist auch nicht gerade das nahe liegende. Ich glaube eher das Sie die Personen als Aktivisten bezeichnet haben, um deren Vorgehensweise einen positiven Aspekt zu verleihen. Obwohl mir bei diesen Personen der Begriff Aktivist nicht in den Sinn gekommen wäre. Die Definition des Alliierten Kontrollrat ist sehr lesenswert und es wäre schön wenn sich die Journalisten auch dranhalten könnten, ohne eine eigene Definition von Aktivisten etablieren zu wollen.

Zu der Art und Weise wie man die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Die meisten im normalen Sprachgebrauch benutzten Begriffe sind nicht gesetzlich definiert. Der Alliierte Kontrollrat, der nach dem Krieg die Regierungsgewalt in Deutschland hatte, hat als letzte Regierung im Zuständigkeitsbereich der heutigen Bundesrepublik den Begriff Aktivist im Zusammenhang mit der Strafverfolgung definiert. Ich war selbst überrascht als mir vor einigen Wochen ein Verwaltungsjurist diese Rechtssituation erklärte.

@gerd stefan: Ihre Argumentation scheint mir ziemlich weit hergeholt bis kryptisch. Und natürlich trifft eine generelle Aktivismus-Defitinition auf diese Personen zu. Ob der Zweck und das Ziel alle Mittel (bis hin zu Straftaten) heiligt, ist eine andere Frage (die ich mit nein beantworten würde).

Freundliche Grüße
Lucas Böhme

Der Alliierte Kontrollrat hat nach dem zweiten Weltkrieg den Begriff des Aktivisten in der Direktive Nr. 38 definiert. In Kenntnis dieser damals offiziellen und eingeführten Definition (siehe Wikipedia) sollte um Missverständnisse auszuschließen jeder Journalist bemüht sein, bevor er irgendwelche politische handelnden Personen als Aktivisten bezeichnet eine klarstellende Begriffsdefinition voranstellen. Ich würde mich sofern man mich jemand als Aktivist bezeichnet ohne Klarstellung des Begriffs schon beleidigt fühlen.

Habe gleich mal im Synonymwörterbuch nachgesehen. Finde unter dem Begriff “Aktivist” nicht das Synonym “Nötiger”, Was ich finde ist Aktivist der ersten Stunde als Antifa in der sowjetischen Besatzungszone. wieder was dazugelernt…

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