Spanien wurde in den frühen Morgenstunden durch ein tragisches Zugunglück erschüttert. Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge wurden zahlreiche Menschen getötet und viele weitere verletzt. Außerdem: US-Präsident Donald Trump lädt Deutschland für eine Milliarde Dollar in seinen „Friedensrat“ ein. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 19. Januar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Zugunglück in Spanien

In Spanien sind am heutigen Montagmorgen zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Mindestens 39 Menschen kamen dabei ums Leben. Zahlreiche Personen wurden verletzt.

Ersten Erkenntnissen nach soll der hintere Wagen eines Zuges, welcher von Málaga nach Madrid unterwegs war genau in dem Moment entgleist sein, in dem sich aus der Gegenrichtung ein Hochgeschwindigkeitszug von Madrid nach Huelva näherte. Durch die Wucht der Kollision wurden die Waggons an der Spitze des entgegenkommenden Zugs aus dem Gleis geschleudert. Sie fielen eine etwa vier Meter hohe Böschung hinunter.

Bisher ist unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die betroffene Hochgeschwindigkeitsstrecke war erst im Mai vergangenen Jahres saniert worden, der entgleiste Zug nicht älter als vier Jahre.

Frühestens in einem Monat werde es Ermittlungsergebnisse geben. Die Hochgeschwindigkeitsstrecken von Madrid nach Andalusien bleiben bis auf weiteres gesperrt.

Einladung in Trumps „Friedensrat“

Die US-Regierung hat Deutschland die Mitgliedschaft in Präsident Trumps “Friedensrat” angeboten. Besagter Rat soll sich – so die Idee um alle weltweiten Krisen kümmern. Der Preis für eine unbefristete Mitgliedschaft: eine Milliarde Dollar.

Ziel dieser internationalen Initiative sei es, in von Kriegen betroffenen oder bedrohten Regionen „die Stabilität zu fördern, eine zuverlässige und legitime Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden zu gewährleisten” – so lautet es in der Beschreibung des Rates. 

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Kornelius, bedankte sich für das Angebot. machte aber auch deutlich, dass für die Bundesregierung weiterhin die UN das entscheidende internationale Gremium seien.

Kindersicht, Gelackmeierte und rekordverdächtiges Milliardärsvermögen

Worüber die LZ heute berichtet hat:

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Ein Kommentar zur Arbeit der Bundeswirtschaftsministerin: Der Energiekunde ist der Gelackmeierte…

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Oxfam-Bericht zur sozialen Ungleichheit: Milliardärsvermögen erreichen historischen Rekordwert

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Ermittlungen nach Demo auf der „Eisi“ und Aufhebung des Werbeverbots für die Bundeswehr in Görlitz

Was heute außerdem wichtig war: Wie die Polizei am heutigen Montag mitteilte, kam es im Zuge einer Demonstration am gestrigen Sonntag zu einem Fall von Sachbeschädigung und Landfriedensbruch. Aus der Versammlung sollen Gegenstände auf ein Gebäude geworfen worden sein. Dabei wurde eine Schaufensterscheibe beschädigt. Zudem wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet.

In Riesa hat ein 19-Jähriger am Wochenende mehrere Schüsse mit einer Gasdruckwaffe vom Balkon aus abgegeben. In der Wohnung des jungen Mannes, welcher Kokain und Cannabis konsumiert hatte, fanden die Einsatz außerdem drei weitere erlaubnisfreie Waffen.

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat den Beschluss des Görlitzer Kreistages vom 10. Dezember 2025 zum Werbeverbot der Bundeswehr für rechtswidrig erklärt. „Der Landkreis Görlitz hat den Beschluss spätestens in seiner übernächsten Sitzung aufzuheben“, so LDS-Präsident Béla Bélafi. Als Grund für die Entscheidung wurde angegeben, dass „ein solches Werbeverbot nicht in die Zuständigkeit des Landkreises falle und auch inhaltlich rechtswidrig sei.“

Unser Redakteur René Loch wird in einem Beitrag ausführlicher auf die Thematik eingehen.

Informationsabend zur Dieskaustraße

Was morgen wichtig wird: Wer wissen möchte, wie es weitergeht mit den Bauarbeiten auf der Dieskaustraße, kann dies am morgigen Dienstagabend vor Ort oder per Livestream tun. Um 18.30 Uhr lädt die Verwaltung in die Grundschule Großzschocher in der Arthur-Nagel-Straße 2 ein, um konkret über die Maßnahmen auf dem Abschnitt zwischen Antonienstraße und Brückenstraße zu informieren und Fragen zu beantworten.

Vorab können Fragen eingereicht werden per Mail an dieskaustrasse@leipzig.de 

Los geht’s um 18.30 Uhr. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es außerdem hier.

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