Mit Weltklasse-Leistungen haben Max Poschart und Justus Mörstedt vom SC DHfK Leipzig am Sonntag beim 22. Leipziger Sprintpokal im Finswimming geglänzt und damit ihre eindrucksvolle Saison untermauert. Ausrufezeichen setzten in der Uni-Schwimmhalle außerdem Valerie Jachmann (Rostock) und Marek Leipold (Erfurt), die jeweils für einen Deutschen Jugendrekord sorgten.

Insgesamt tummelten sich während des traditionellen Wettkampfes, der von der Abteilung Finswimming des SC DHfK ausgerichtet wurde, 266 Schwimmer/-innen im Wasser. Dabei reichte die Altersspanne dieses Sachsenliga-Wertungskampfes von 7 bis 64 Jahren.

Die Leipziger Gastgeber schickten 22 weibliche und 15 männliche Teilnehmende ins Rennen. Unter ihnen mit Elena Poschart, Max Poschart, Justus Mörstedt und Duncan Gaida auch vier Nationalkader.

Einen neuen Eintrag in die Rekordlisten, konnten am Sonntag allerdings zwei 16-jährige Jugendliche verbuchen, die beide ebenfalls Kader der Deutschen Jugend-Nationalmannschaft sind.

Über 100 Meter Streckentauchen gelang es Valerie Jachmann (TSC Rostock 1957), den inzwischen über fünf Jahre alten Jugendrekord der Dresdnerin Michele Rütze zu knacken. Die alte Marke von 39,67 Sekunden verbesserte die Rostockerin auf nun 39,62 Sekunden.

Marek Leipold vom TSC Erfurt hingegen, hat über 50 Meter Finswimming seinen eigenen Rekord unterbieten können, der damit noch nicht mal ganz einen Monat lang Bestand hatte. Seine 16,71 Sekunden vom 30. Oktober unterbot der Erfurter jetzt mit 16,47 Sekunden deutlich.

Justus Mörstedt (SC DHfK) nach seinem Weltklasse-Rennen über 100 Meter Finswimming. Foto: Jan Kaefer
Justus Mörstedt (SC DHfK) nach seinem Weltklasse-Rennen über 100 Meter Finswimming. Foto: Jan Kaefer

Im Erwachsenenbereich machten vor allem Max Poschart und Justus Mörstedt auf sich aufmerksam. Mit jeweils zwei Einzel- und zwei Staffelsiegen, konnten die Leipziger einen sportlich erfolgreichen 1. Advent feiern. Dabei kam es aber nur auf der 50 Meter Apoe-Strecke zum direkten Duell der beiden Spitzenkräfte. Hierbei verwies Poschart (14,33 Sekunden) seinen Teamkollegen klar auf den 2. Platz (15,08 Sekunden).

Auch über 50 Meter Finswimming stand der Name Poschart ganz oben in der Ergebnisliste. Seine hierbei erzielte Siegerzeit: 15,33 Sekunden. Mörstedt hingegen triumphierte über 100 Meter Finswimming (34,93 Sekunden) und über 200 Meter Streckentauchen (1:17,18 Minuten). Beide zusammen gewannen darüber hinaus mit der Leipziger 4x 50 Meter Mixed-Staffel sowie mit der 4x 100 Meter Männer-Staffel im Finswimming.

Viel Applaus von der Tribüne für Finswimming-Abteilungsleiter Max Lauschus (SC DHfK), der außer Wertung startete. Foto: Jan Kaefer
Viel Applaus von der Tribüne für Finswimming-Abteilungsleiter Max Lauschus (SC DHfK), der außer Wertung startete. Foto: Jan Kaefer

Wie hoch die Qualität dieser Leistungen einzuordnen ist, zeigt die Tatsache, dass im Monat November weltweit niemand schneller unterwegs war als Poschart über 50 Meter Finswimming und 50 Meter Apnoe sowie Mörstedt über 100 Meter Finswimming.

Den größten Applaus des Tages konnte mit Max Lauschus allerdings ein Teilnehmer genießen, der außerhalb der Wertung startete. Der 32-jährige Abteilungsleiter Finswimming im SC DHfK und einstige Spitzenathlet, genoss einen frenetischen Jubel beim Einlaufen und anschließend ein ordentliches Rennen über die 100 Meter Finswimming – mit einer Zeit von 40,99 Sekunden.

Alle Ergebnisse: https://www.fs-ergebnisse.de/2022/sprintpokal/results/index.php

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