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Gedenktafel

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Die berühmteste Leipziger Kompositionsstudentin: Gedenktafel für Ethel Smyth enthüllt

Von dem Haus, in dem die 19-jährige Engländerin Ethel Smyth im fernen Jahr 1877 Unterkunft fand, steht heute nichts mehr. Nur im Adressbuch findet man noch die Namen der damaligen Besitzer der Häuser in der Salomonstraße: Reclam, Volckmar, Dürr. Berühmte Verleger und Druckereibesitzer. Die junge Dame, die da zum Kompositionsstudium am Leipziger Konservatorium angereist war, […]

Die Spittastraße 19 in Lindenau. Foto: Ralf Julke

Die Folgen einer Stauseelesung: Am 31. August wird die Gedenktafel für Wolfgang Hilbig enthüllt

Leipzig und seine Dichter, das ist ein ganz schweres Kapitel. Ein hartes Brot sowieso. Das wusste schon Lessing. Aber während an Goethe, Schiller und Gellert zumindest mit öffentlichen Denkmälern erinnert wird, verschwinden die jüngeren Autorinnen und Autoren regelrecht. Wenn sich nicht ein paar engagierte Vereine kümmern, bekommen sie nicht mal eine kleine Würdigung im öffentlichen Raum. Am Dienstag, 31. August, wird nun endlich auch Wolfgang Hilbig gewürdigt.

Der Moment der geplanten Enthüllung der Tafel Foto:Sebastian Beyer

Gedenktafel für weitere „Stille Helden“ der NS-Zeit enthüllt

Ein Schülerprojekt an der Neuen Nikolaischule beschäftigte sich mit den Biographien von Anna Amalia und Isidor Zistler. Begleitet vom Erich-Zeigner-Haus e. V. und Ihrer Lehrkraft recherchierten die Schüler. Eigentlich sollte die Gedenktafel zu Ehren der beiden schon am 8. Mai, dem Tag der Befreiung enthüllt werden, Corona-Beschränkungen sorgten für die Verschiebung.

Gedenktafel für ukrainischen Nationalkomponisten Mykola Lysenko

Ab Sonntag, dem 16. Juni, erinnert eine Gedenktafel an der Nürnberger Straße 16 an den ukrainischen Nationalkomponisten Mykola Lysenko. Hier wohnte er während seines Aufenthalts in Leipzig. Zur Würdigung seines Schaffens, dessen Grundstein auch in Leipzig gelegt wurde, hat die Stadt Kiew die Gedenktafel für Mykola Lysenko anfertigen lassen. Die Stadt Leipzig erhält die Tafel als Geschenk, das im Beisein der Leiterin des Kulturamtes der Stadt Kiew, Dina Popova, übergeben wird.

Büste und Gemälde von Elsa Asenieff im Museum der bildenden Künste. Foto Sibylle Kuhne

Gedenktafel zu Ehren von Elsa Asenijeff

Die Stadt Leipzig ehrt die Schriftstellerin und Lebensgefährtin von Max Klinger, Elsa Asenijeff, mit einer Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus Schwägrichenstraße 11. Kulturamtsleiterin Susanne Kucharski-Huniat enthüllt die Bronzetafel am Montag, dem 22. Oktober, um 13 Uhr. Die Laudatio hält die Publizistin Rita Jorek. Alma Neumann am Kontrabass und Judith Kellner am Saxophon umrahmen musikalisch die Enthüllung.

Die Chemnitzer wollen ihn nicht hergeben: Karl Marx als Identitätsstifter. Foto: Michael Freitag

CDU-Stadtrat fordert ein Ende der Bettelei für den schrecklichen Dr. Marx

Das wird ein turbulentes Jahr, dieses 2018. Da wird nämlich ein gewisser Karl Marx 200 Jahre alt. Und in Leipzig wird dann wohl eine weitere Gedenktafel enthüllt, die daran erinnert, dass hier einst der erste Band des „Kapital“ gedruckt wurde. Wofür das Leipziger Kulturdezernat jetzt Spenden sammelt. Was ja eine vernünftige Idee ist: Die Bürger finanzieren das Erinnern selbst. Aber der Spendenaufruf ruft jetzt CDU-Mann Michael Weickert auf den Plan.

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