Buchstadt

Peter Hinke (Hrsg.): Vom Jüngsten Tag. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Ein Lesebuch über das zukunftsweisende Programm des Leipziger Kurt Wolff Verlages

Es gibt Bücher, die muss man einfach machen. Sie sind überfällig. Auch für das Gedächtnis der Buchstadt Leipzig. Denn vor 100 Jahren spielte hier die Musik. Nicht für lange, für knappe elf Jahre. Aber diese elf Jahre waren für die moderne deutsche Literatur der eigentliche Zündfunke. Und dafür steht ein Mann besonders: Kurt Wolff. Man kann und sollte zwar auch den ersten Rowohlt Verlag mitrechnen, den Ernst Rowohlt 1908 gegründet hatte.

Peter Hinke mit Rainald-Goetz-T-Shirt im "Wörtersee". Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Firmenwelt

Connewitzer Verlagsbuchhandlung darf sich jetzt „Hervorragende Buchhandlung“ nennen

Es ist etwas in Bewegung im Land. Leser laufen wieder öfter in die Buchhandlung um die Ecke. Ein fast schon verabschiedetes Relikt in Zeiten der riesigen Sortimentsbuchhandlungen und gar des alles erdrückenden Online-Buchhändlers. Am Donnerstag, 17. September, setzte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Frankfurt ein Zeichen und lud 108 Buchhändler zur Preisvergabe ein - darunter auch zwei Leipziger.

Ausverkauft: "Kü's Buchhandlung" an der Richard-Lehmann-Straße. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Leipzig

Wie in Leipzig wieder ein Stück Buchkultur verschwindet

Es ist noch gar nicht so lange her, da schwärmten die angehenden Buchwissenschaftlerinnen des Leipziger Instituts für Buchwissenschaft von der Buchhandlungsdichte auf der "Karli". Den schwärmerischen Bericht stellten sie im März auf ihren Buchmesse-Blog. Bücherwelten könnten so schön sein. Gäbe es da nicht ein gravierendes Problem: den bequemen Online-Einkauf.

Chef von Frankly Books: Robert Merkel. Foto: www.franklybooks.com
·Bildung·Medien

Literatur ist in Leipzig längst mehr als nur Buch

Der Februar-Treff des Börsenvereins ist auch jedes Mal Gelegenheit für Verleger aus Mitteldeutschland, das vorzustellen, was sie jenseits des klassischen Büchermachens so anstellen. Hörbücher zum Beispiel, Bücher, die ins Internet verlinken oder gleich E-Books. Kein leichter Markt. Denn die technischen Möglichkeiten verändern sich zwar rasend schnell. Tun das aber auch die Lesegewohnheiten?

Gucken, was die anderen machen: Büchertisch der mitteldeutschen Verleger am 24. Februar im Haus des Buches. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Mitteldeutsche Verleger lassen schon mal was gucken vor der Buchmesse in Leipzig

Was hat der 24. Februar eigentlich mit dem Büchermachen zu tun? Eigentlich nicht viel, außer dass es noch knapp drei Wochen bis zur Leipziger Buchmesse sind, die für Verlage, die wirklich das Lesepublikum ansprechen wollen, immer mehr zur Nr. 1 in Deutschland wird. Für Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Muss. Ein Heimspiel mit Bringepflicht. Und der Börsenverein lädt vorher immer ein zur Schnupperstunde.

Thomas Keiderling: Aufstieg und Niedergang der Buchstadt Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Quellenfahndung nach einem gern benutzten Begriff: Aufstieg und Niedergang der Buchstadt Leipzig

Der Begriff wird oft und gern benutzt. Er scheint zu Leipzig zu gehören wie der Löwe, die Lerche und der Fassritt aus Auerbachs Keller. Auch die L-IZ benutzte den Begriff "Buchstadt" bisher immer gern. Er passte so schön zur Liebe der Leipziger zum guten Buch, zu den großen alten Namen der Verlegerbranche und dem Lesefieber in jedem März. Er musste schon Jahrhunderte alt sein. Stimmt nicht, sagt Thomas Keiderling.

Ansgar Bach: Literarisches Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Literarisches Leipzig: Aus einer Faltkarte wurde ein kleines Leipziger Autoren-Lexikon

Vor vielen, vielen Jahren gab es einmal eine Landkarte „Literarisches Leipzig“, schön faltbar, wie man das so kennt bei modernen Karten. 1998 erschien die im Verlag Jena 1800. Susanne Zwiener hatte darauf 70 Wirkungsstätten Leipziger Autoren und Verleger eingemalt. Die Karte ist längst vergriffen. Jetzt gibt’s das Ganze neu aufbereitet und erweitert. Es heißt weiterhin […]

Sabine Knopf: Buchstadt Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Buchstadt Leipzig: Ein historischer Reiseführer in ein längst vergangenes Stück Wirtschaftsgeschichte

Die alte Buchstadt, der Leipziger Platz, von denen ja in Leipziger Feuilletons bis heute geschwätzt, geschwärmt und ein Klagelied gesungen wird, sie ist nicht verschwunden, als jüngst die Ableger von Insel, Reclam, Brockhaus ihre Lichter ausmachten. Das ist ein Aberglaube. Die alte Buchstadt ging in der Nacht vom 3. zu 4. Dezember 1943 unter. In Rauch und Flammen.

Michaela Weber: Leipziger Verleger. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Lasst die Alten endlich ruhen! Michaela Webers „Leipziger Verleger“

Das Buch war überfällig. Denn viele Leute reden zwar gern über die „Buchstadt“ Leipzig, wissen aber nicht einmal mit Anfangsverdacht, wie die Verlagslandschaft an der Pleiße derzeit tatsächlich aussieht. Und so machte sich Michaela Weber auf die Socken, 23 Leipziger Verleger zu porträtieren. Und es sind längst nicht alle. 37 weitere Verlage listet das Verzeichnis […]

Melder zu Buchstadt

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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