Artikel zum Schlagwort FES

Eine kleine Kritik an der frauenfeindlichen Flüchtlingspolitik in Deutschland

Warum Frauen und Kinder auf der Flucht besondere Unterstützung brauchen

Foto: René Loch

Für alle LeserNatürlich mussten sich erst einmal Frauen dieses Themas annehmen. Irgendwie kommen Männer nicht darauf, sich einmal mit den Schicksalen von Frauen auf der Flucht zu beschäftigen. Jedenfalls nicht die Männer, die in Deutschland großmäulig „Flüchtlingspolitik“ betreiben. Was für ein patriarchisches Pantoffelland Deutschland noch immer ist, zeigt schon der Blick auf die von alten Männern dominierte Innenministerkonferenz. Weiterlesen

Der eigentliche Motor aller Migration

Wie man Armutsquoten in der EU wirklich berechnen müsste

Karte: FES

Für alle LeserDas Problem der rechtskonservativen Populisten ist natürlich, dass sie zwar ein Phänomen richtig wahrnehmen – es sind deutlich mehr Menschen auf Wanderung als noch vor wenigen Jahren. Aber sie glauben, das Problem mit einer uralten Lösung aus dem Museumsreservoir des 19. Jahrhunderts lösen zu können: dem guten alten Nationalstaat mit seinen strengen Grenzwächtern und Zollbeamten. Aber sie begreifen den Motor dahinter nicht. Deswegen ist ihre Lösung so dumm. Weiterlesen

Friedrich-Ebert-Stiftung

Podiumsgespräch am 8. Mai: „Die selbsternannten ‚Reichsbürger‘. Belächelte Sonderlinge oder politische Extremisten?“

Sie halten die Bundesrepublik Deutschland für einen „Unrechtsstaat“. Sie erkennen keinerlei Gerichte oder Behörden an und führen eigene „Reichsausweise“. Steuern befinden sie für illegal und behaupten, der deutsche Staat sei rechtswidrig gegründet worden. „Reichsbürger“ (auch „Reichsdeutsche“ oder „Germaniten“ genannt), behaupten mit Vehemenz, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch von 1945 überdauert hätte. Weiterlesen

Der blinde Fleck Neoliberalismus

Der zaghafte Versuch, Ungleichheit mit ein paar Reparaturprogrammen zu beheben

Cover: FES

Für alle LeserVerzweifelt sucht die SPD nach einem neuen Kern, einer Kontur, mit der sie beim Wähler wieder erkennbar wird. Sie habe keine „populäre Geschichte mehr zu erzählen“, meinte am Wochenende der Wirtschaftsethiker Thomas Beschorner in einem „Spiegel“-Beitrag. Dabei sucht keine Partei so emsig danach wie die SPD. Die ihr nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist ständig auf der Suche. Weiterlesen

Schluss mit den Steuersenkungen für die High Society

FES-Papier fordert Rückkehr zu einer gerechteren Steuerpolitik

Cover: FES

Es ist, als wolle die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) der großen alten Dame SPD wieder ein bisschen Leben einhauchen, ein bisschen Mut, sich wieder für ihre alten Ideale einzusetzen, die sie in den vergangenen 20 Jahren so freimütig verramscht und vergessen hat. Wieder mal Flagge zeigen gegen Ungleichheit und für eine gerechtere Gesellschaft. Mit Steuern könnte man steuern. Lang ist das her. Weiterlesen

Der Trickle-Down-Effekt ist tot

Friedrich-Ebert-Stiftung begräbt endlich Ronald Reagan und gibt Thomas Piketty Recht

Cover: FES

Na gut, das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) ist nicht die Friedrich-Ebert-Stiftung. Es ist eine Abteilung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Aber es ist ein Signal, wenn die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie der drei IMK-Wissenschaftler Jan Behringer, Dr. Thomas Theobald und Dr. Till van Treeck veröffentlicht. Und das in einer Zeit, in der die Wirtschaftsweisen Beiträge mit Titeln wie „Mehr Vertrauen in Marktprozesse“ veröffentlichen. Weiterlesen

FES-Umfrage bestätigt Frage nach Gerechtigkeit

Mehrheit der Deutschen sieht Handlungsbedarf für eine gerechtere Gesellschaft

Grafik: FES

Ganz so falsch lag der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel also nicht, als er am Montag, 9. Mai, auf der „Wertekonferenz Gerechtigkeit“ der SPD davon sprach, dass die SPD ihr altes Kernthema Gerechtigkeit zurückerobern müsse. Am Mittwoch, 11. Mai, bestätigte nun eine Umfrage, dass die meisten Deutschen in der wachsenden Ungleichheit eine Gefahr für Deutschlands Zukunft sehen. Weiterlesen

Friedrich-Ebert-Stiftung hat die Zahlen der "Mitte"-Studie neu auswerten lassen

Ist die Mitte in Deutschland rechtspopulistisch oder glauben nur die Rechspopulisten, sie seien die Mitte der Gesellschaft

Foto: Alexander Böhm

Ein durchwachsenes und von nervenden Demonstrationsgeschehnissen geprägtes Jahr geht zu Ende. Den Dezember überschattet haben zwar vor allem die "linken" Krawalle am 12. Dezember. Aber wirklich genervt haben seit dem 21. Januar die immer dichter angemeldeten Demonstrationen von Legida, AfD und OfD. Und ums Nerven geht es den sächsischen Rechten bis heute. Weiterlesen

Neuverschuldungsverbot und Troika-Politik

Auch Infrastrukturen, die man verrotten lässt, sind Schulden an die Zukunft

Foto: Ralf Julke

Ein Grundproblem der EU ist: Sie kann nicht funktionieren, wenn die Regierungen aus ihrem nationalen Kleinklein nicht herauskommen. Wolfgang Münchau predigt es ja in seiner Kolumne auf "Spiegel Online" Woche für Woche - und niemanden interessiert's. In Deutschland regiert weiter ein schwäbischer Sparminister, der zutiefst davon überzeugt ist, dass man Länder zur Diät prügeln müsste. Ein kleines "Ja, aber" kommt jetzt von der FES. Weiterlesen

Wenn Einkommen immer weiter auseinander klaffen

Zunehmende Ungleichheit unterminiert unser demokratisches Gemeinwesen

Foto: Ralf Julke

Über alles Mögliche wird geredet in der aktuellen Flüchtlingsdebatte, aber nicht wirklich über die Ursachen, warum Europa jetzt am Zerfallen ist und in Deutschland die Fetzen fliegen. Reihenweise fühlen sich Länder, die in früheren Jahrzehnten problemlos Flüchtlingszahlen der aktuellen Dimension stemmen konnten, überfordert. Natürlich liegt es am Geld - und an einer völlig falsch gelaufenen Finanzpolitik. Weiterlesen

Eine ifo-Studie für die Friedrich-Ebert-Stiftung

Gerade die ostddeutsche Wirtschaft ist in den nächsten Jahren auf Zuwanderung angewiesen

Grafik: FES

Die Zahlen geistern schon eine ganze Weile durch die Diskussion: Wie viel Zuwanderung braucht Deutschland eigentlich, um nicht in wenigen Jahrzehnten zu vergreisen und zu einem Land zu schrumpfen, in dem die Arbeitskräfte fehlen? Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat nun mal das ifo Institut beauftragt, sich mit diesem demografischen Aspekt der Zuwanderung zu beschäftigen. Weiterlesen

Der Traum von effizienter Kohleverstromung

Eine FES-Analyse zur Energiewende mit erstaunlicher Kohlebegeisterung

Foto: Matthias Weidemann

Da freut man sich schon: Endlich, endlich beschäftigt sich auch die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung mal mit den Bruchstellen der Energiewende in Deutschland, veröffentlicht eine 48-seitige Publikation mit dem Titel "Sonne, Wasser, Wind: Die Entwicklung der Energiewende in Deutschland". Gibt es jetzt mal eine klare Antwort aus SPD-Kreisen auf die Frage, wie es weitergehen soll? Weiterlesen

Schallplattencover als Streetart der Warenwelt

Ausstellungseröffnung am 15. September: „Über Politik eine Platte machen“

Ab dem 15. September werden in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgesuchte Schallplattencover unter dem Motto: "Über Politik eine Platte machen" gezeigt. Die Ausstellung präsentiert Politisches auf einem einzigartigen, künstlerischen Medium - dem Schallplattencover - und weist auf Provokationen und Statements hin, die sich hinter den bunten Hüllen verbergen. Kann ein Plattencover der Ort für eine ernste Aussage sein oder ist sie mehr Beiwerk und der künstlerischen Gestaltung untergeordnet? Weiterlesen

Ausländerfeindlichkeit nur ein Ost-Problem?

Fremdenfeindlichkeit in der Statistik und die Probleme der sächsischen Provinz

Foto: Ralf Julke

Nicht nur Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sah sich am Wochenende zu Unrecht an die Wand gestellt. Auch sein brandenburgischer Amtskollege Dietmar Woidke (SPD) und der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) sahen mal wieder viel zu viele Finger auf Ostdeutschland gerichtet. Fremdenfeindlichkeit sei ein gesamtdeutsches Problem, das man gemeinsam bekämpfen müsse. Weiterlesen