Artikel zum Schlagwort Kommunikation

Raus aus der Eskalationsspirale der Emotionsmaschinen

Dialog statt Spaltung: Patrick Nini erklärt, wie man wieder lernt, im Gespräch richtige Brücken zu bauen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs läuft etwas falsch in unserer Welt. Das ist nicht erst seit Trump so. Und auch nicht erst seit Pegida oder AfD. Es war schon vorher da, nur haben es ziemlich wenige Leute wirklich ernst genommen. Waren ja erst einmal nur „Shitstorms“, „Filterblasen“, „Hass-Postings“ und „Fakenews“, die jeweils für sich mediale Aufregung erzeugten, wieder aus der Wahrnehmung verschwanden, bis die nächste Welle für Aufregung und Entsetzen sorgte. Irgendetwas an unseren politischen Debatten ist heillos kaputt. Weiterlesen

Mut beweisen gegen die Verrohung unserer Gesprächskultur

Hannes Ley erzählt vom ersten Jahr der Facebook-Gruppe #ichbinhier

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist das Buch zur Zeit und die Bewegung zur Zeit, über die Hannes Ley hier schreibt, Kommunikationsberater in Hamburg und im Dezember 2016 Gründer der Facebook-Gruppe #ichbinhier, die binnen weniger Monate Furore und von sich Reden machte. Denn das zeigte Wirkung, dass auf einmal engagierte Netznutzer dem überall aufquellenden Hass widersprachen, der das Internet zu überschwemmen drohte. Weiterlesen

Wer hat eigentlich so viel Interesse an der Zerstörung des Gesprächs?

„Der Aufstieg des Mittelfingers“ – Was der gesellschaftliche Stinkefinger mit Kontrollverlust und falscher Erziehung zu tun hat

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich kann man über das Thema ganze Buchserien schreiben. Und zumindest Titel und Untertitel versprechen eigentlich zwei Bücher, die gar nicht drinstecken. Dafür steckt das dritte drin und wird vielen Betroffenen helfen. Es könnte heißen: „Wie gehe ich mit dem verbalen Brutalismus von heute um?“ Der „verbale Brutalismus“ stammt wirklich von Jan Skudlarek. Er macht sich berechtigte Sorgen. Weiterlesen

Festakt 100 Jahre Kommunikationswissenschaften

Staatsministerin Stange verteidigt Medien und Journalisten gegen Verunglimpfung

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange hat in ihrer Rede zum 100. Gründungstag der Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig die Notwendigkeit unabhängiger und kritischer Medien bekräftigt. „Die Demokratie erfordert eine freie Meinungsbildung der Bürger. Diese wird nur gewährleistet, wenn die Bürger gut recherchierte und unabhängige Informationen erhalten. Dies ist Aufgabe von Zeitungen, Radio- sowie Fernsehsendern und Internet-Publikationen. Die Medien sind die sogenannte vierte Gewalt im Staate. Sie haben das Recht und die Pflicht, diese Aufgabe wahrzunehmen“, erklärte Staatsministerin Dr. Stange auf der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft vor Fachleuten, Vertretern der Universität und der Medien. Weiterlesen

Vom Spezialfach zur Integrationsdisziplin: 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland

Foto: Universität Leipzig

In diesem Jahr wird die deutsche Kommunikationswissenschaft 100 Jahre alt - ein Jubiläum, das die Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft e.V. (DGPuK) auf ihrer großen Jahrestagung vom 30. März bis 1. April in Leipzig feiert. Unter dem Motto „Kommunikationswissenschaft als Integrationsdisziplin“ diskutieren rund 450 Forscher und Führungskräfte aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich aktuelle Themen aus Medien und Kommunikation, die Entwicklung des Fachs sowie die aktuelle Forschung. Weiterlesen

TKZÜ Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg

Sachsens Innenminister will zum Aufbau des Telekommunikationsüberwachungszentrums lieber nichts verraten

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Von Anfang an wollte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) gar nichts verraten über das Telekommunikationsüberwachungszentrum (TKÜZ) der Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Auch keine ordentliche Information für den Landtag war geplant. Erst in der Haushaltsvorlage stolperte dann der innenpolitische Sprecher der Grünen, Valentin Lippmann, über obskure 4,2 Millionen Euro. Weiterlesen

Rechtsextreme Erfolge, Wahlmüdigkeit, Lethargie?

Warum die Rechten nicht nur in Frankreich von Introvertiertheit der Etablierten profitieren

Foto: Ralf Julke

"Warum die Rechtsextremen in Frankreich so erfolgreich sind", fragte Christian Wernicke am Montag, 7. Dezember, in der "Süddeutschen" nach dem Wahlerfolg der Front Nationale in Frankreich am Wochenende. Unter anderem machte er Merkels Asylpolitik für den Erfolg der Rechten verantwortlich. Was Quatsch ist. Denn den eigentlichen Grund benennt er ja selbst. Weiterlesen